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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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NOTAS DE PRENSA

Ramón Tamames stellt Überlegungen an zur Regierbarkeit eines "önologischen Landes mit 100 Weinen und 4000 Weingütern"

Ramón Tamames nimmt zum zweiten Mal an der Messe teil

Ramón Tamames nimmt zum zweiten Mal an der Messe teil

Der Wirtschafts-, Politik und Sozialforscher und zugleich große Kenner der Weinwelt spricht auf der FENAVIN über die Situation des spanischen Weinbaumarktes

10.04.2011 | 

Der große Gelehrte von Spaniens Sozialwirtschaft, Professor für Wirtschaftswissenschaften und Inhaber des Lehrstuhls Gran Monnet, Ramón Tamames, wird auf der FENAVIN, die vom 10. bis 12. Mai stattfindet, über den aktuellen Weg und die Zukunft des spanischen Weinbaumarktes referieren, dessen Erträge mengenmäßig fast der Frankreichs und Italiens entsprechen, "vom Wert her aber von diesen weit entfernt sind", gesteht der Professor.

Tamames, der am 10. Mai auf der Messe den Vortrag "Lässt sich ein önologisches Land mit 100 Weinen und 4000 Weingütern überhaupt regieren?" hält, wird darin eine interessante Position zur Verwaltung einer Landkarte des Weinbaus von 1,2 Millionen Hektar beziehen, "die größte der Welt" mit mehr als 100 Anbaugebieten jeder Art, viertausend Weingütern und über 10.000 Weinmarken, nicht ohne den Zuhörern Vorschläge für die Neuordnung "unseres großartigen, aber problematischen Weinschauplatzes" zu unterbreiten, verrät er. Denn bereits General De Gaulle soll, wie Tamames erzählt, einmal zu den Schwierigkeiten beim Regieren Frankreichs gesagt haben, es sei einfach sehr schwer ein Land mit 450 verschiedenen Käsesorten zu führen, "womit er auf die Komplexität seines Landes anspielte". Der Ökonom Tamames wird seinen viel versprechenden Vortrag am 10. Mai um 11.00 Uhr in Saal 3 des Messezentrums halten.

Ramón Tamames ist ein großer Kenner der Messe, für die er lobende, wertschätzende Worte findet, weil er bereits an vorangehenden Editionen mitgewirkt hat. So gab er seinem Publikum 2009 Einblicke in die Weinkultur der Jugend, ein schwergewichtiges Thema für die Branche, und betonte dabei die eklatante Unkenntnis des Wein-Abcs unter jungen Leuten. In seinem Vortrag plädierte er für weitere Bemühungen, der jungen Bevölkerung eine breitere Kenntnis zur großen Varietät von Qualitätsweinen zu vermitteln, um dem Trend des zurückgehenden Verbrauchs entgegen zu wirken.

Ramón Tamames ist promovierter Jurist und Wirtschaftswissenschaftler. Er ist seit 1968 Wirtschaftsprofessor, zunächst an der Fakultät in Málaga und seit 1975 an der Autonomen Universität von Madrid. 1992 wurde für ihn von der Europäischen Union der Lehrstuhl Jean Monnet eingerichtet. Er ist Autor zahlreicher Sachbücher zu den Themen Wirtschaft, Geschichte, Politik und Ökologie, darunter verdient der Band 'Estructura Económica de España' (Spaniens Wirtschaftsstruktur) eine besondere Erwähnung, der mit hohen Verkaufszahlen bereits in der 25 Auflage vorliegt. Seine letzte Veröffentlichung ist 'El grito de la Tierra. Biosfera y cambio climático' (Schreiende Erde. Biospäre und Klimawandel). Unter seinen zahlreichen Auszeichnungen erhielt er im Juli 1997 von einer Jury, zu der drei Nobelpreisträger gehörten, den Preis König Jaime I. für Ökonomie.

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