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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Die FENAVIN 2011 richtet den Blick über den Handel hinaus auf das indirekte Marketing, um den kulturellen, gesundheitlichen und sportlichen Werten des Weins mehr Ansehen zu verschaffen

Von links nach rechts, Ángel Amador, Nemesio de Lara und Manuel Juliá

Von links nach rechts, Ángel Amador, Nemesio de Lara und Manuel Juliá

Der Präsident der FENAVIN Nemesio de Lara präsentierte heute, in Begleitung des Koordinators Institutionen Ángel Amador und des Messedirektors Manuel Juliá, im Konvent De la Merced die sechste Messeedition

10.03.2011 | 

Die FENAVIN 2011 startet am 10. Mai mit zwei sehr ehrgeizigen Zielen: die Chancen zur Begegnung von Angebot und Nachfrage noch weiter zu steigern - falls das überhaupt noch geht - und neue Wege für die Aufwertung des Weinkonsums in einem Moment zu suchen und vorzuschlagen, in dem die Wirtschafskonjunktur und der niedrige Weinverbrauch der Spanier - mit 18 Litern pro Einwohner in 2011 laut der Statistik des Landwirtschaftsministerium - für den Sektor von schlechten Zeiten künden.

Der Präsident der Spanischen Weinmesse und des Provinzialrats von Ciudad Real, Nemesio de Lara, stellte heute, in Begleitung des institutionellen Messekoordinators Ángel Amador und des Messedirektors Manuel Juliá, auf einer Pressekonferenz die von der Organisation vorbereiteten Antworten vor, um diesen beiden Herausforderungen zu begegnen, indem er die Bedeutung der FENAVIN betonte, "die nach meiner Meinung den Ausschlag gegeben hat für den gestiegenen Weinexport der Region und der Provinz, sowie für die Schaffung eines Mehrwerts durch die Stärkung der Flaschenabfüllung".

Wie De Lara ausführte, besteht das von der Organisation geplante Szenario für die Schaffung von Handelsbegegnungen auf der einen Seite aus 1193 Weingütern, die Weine aus allen spanischen Herkunftsbezeichnungen mitbringen, "ein leichter Zuwachs gegenüber den 1186 in 2009", wobei 50 % der ausstellenden Weingüter aus Castilla-La Mancha stammen, wie er betonte, und davon wiederum 45 % aus Ciudad Real, womit die Winzer der Provinz fast zu 90 % dabei sind, "eine Zahl, die für uns einen hohen Stellenwert hat", erklärte er.

Er berichtete weiter, dass bislang 104 Weingüter aus ganz Spanien auf der Warteliste stehen, "aus Platzmangel, denn es ist bei der verfügbaren Ausstellungsfläche von 29.525 Quadratmetern geblieben, die sich auf acht Hallen verteilen. Deshalb haben viele Winzer, die lieber ihre eigene Fläche hätten, sich für Sammelstände entschieden, um möglichst vielen Ausstellern eine Teilnahme zu ermöglichen", erläuterte er. Nebenbei verriet er, dass zu den angemeldeten Weinkellereien auch Bodegas Montecastro zählt mit ihren berühmten Inhabern, darunter Julio Iglesias und Pedro J. Ramírez; und Bodegas Iniesta aus Fuentealbilla in der Provinz Albacete, ein vom Fußballspieler des F.C. Barcelona Andrés Iniesta initiiertes Projekt.

Was die Seite der Einkäufer angeht, die andere große Säule der "Methode FENAVIN" zur Ankurbelung des Handels, so wurde in diesem Jahr der Besuch von Weinfacheinkäufern aus 54 Ländern von der Messeorganisation in die Wege geleitet, wie der FENAVIN-Präsident bekannt gab, so dass wir "durch die Unterstützung der Handelskammer von Ciudad Real und des Instituts für Auslandspromotion von Castilla-La Mancha IPEX rund 700 Einkäufer aus allen Winklen des Planeten im Business-Center der Messe erwarten dürfen".

Zu dieser Zahl summieren sich die auf eigene Rechnung anreisenden Fachbesucher und die werden, mit Rücksicht auf den Akkreditierungsverlauf für die diesjährige Edition, auf fast 2000 geschätzt, was ein Zuwachs von 27 % bei den auswärtigen Fachbesuchern bedeuten würde.

Das Programm Kontakt aufnehmen mit … für Inlandeinkäufer eine wichtige Neuerung

Des weiteren ging De Lara auf eine der großen Messeneuheiten ein, nämlich die Einführung des Programms Kontakt aufnehmen mit … für Einkäufer aus dem Inland, ein digitales Tool, das auf vorangehenden Editionen sehr gut funktioniert hat, um Kontakte zwischen Ausstellern und ausländischen Einkäufern herzustellen. In diesem Jahr strebt es an, die von der Messeorganisation eingeladenen 3000 Handelsvertreter und Einkäufer zum Event zu holen, sowie weitere auf eigene Kosten anreisende Einkäufer, so dass sich deren Zahl auf 4500 belaufen könnte.

Damit ist das Terrain für Handelsaussichten zwischen spanischen Bodegas und spanischen bzw. ausländischen Importeuren sehr gut vorbereitet, zumal der Zuwachs beider Gruppen einen bedeutenden Anstieg der Handelskontakte erwarten lässt, die bei der letzten Edition bereits im Schnitt bei 33 pro Tag und Weingut lagen. "Unser Wunschziel, das unschwer an diesen Zahlen abzulesen ist, besteht darin, die Schwelle von 127.000 Handelskontakten zu nehmen", versicherte De Lara und betonte, es gebe aber auch an anderen Stellen Wachstum, so die Steigerung von 14 % der in der Weingalerie ausgestellten Marken, und die Teilnahme von 2000 spanischen und 500 internationalen Journalisten für die Pressearbeit auf der Messe. "Die Messe ist nach wie vor eine großartige Plattform für die Begegnung zwischen Angebot und Nachfrage, und wir sind immer wieder freudig überrascht festzustellen, wie gut unsere Messe bei den Weingütern ankommt" .

Den Weinverbrauch aufwerten - das zweite große Ziel der FENAVIN

Abgesehen von diesem obersten Ziel, dem Zündmoment für die Schaffung dieser Messe überhaupt, nämlich den Handel für die teilnehmenden Weingüter anzukurbeln, möchte sich die diesjährige FENAVIN auf ein weiteres Dauerthema für das zukünftige Überleben des Sektors konzentrieren, so der Messepräsident, und das Weintrinken selbst aufwerten, indem die historischen Wurzeln, die kulturellen, gesundheitsfördernden und sportlichen Aspekte des Weins wieder ins Blickfeld gerückt werden - und zwar durch indirektes Marketing.

In De Laras Worten klingt das so: "Die Weinqualität wird weltweit immer besser, und weil das so ist, dient der Preis nicht mehr als Unterscheidungsmerkmal. Deshalb müssen wir die Bedeutung unserer Weine kommunizieren, was hieße, dass jede Bodega und Kooperative eine Menge Geld in dieses Vorhaben investieren müsste, Geld, das sie zurzeit nicht haben, und genau da kommt die FENAVIN ins Spiel, um denen eine Plattform zu bieten, die nicht über die Mittel verfügen, den Wert ihrer Weine zu kommunizieren."

In diesem Zusammenhang erläuterte er: "Das Interesse der Organisation geht dahin, dass zum Wein-Image das Land sozusagen als Marke dazugehört, damit es, also Spanien, den einheimischen Weinen als Schirm dient. Wir wollen auf der diesjährigen Messe Diskussionen anstoßen, die in unseren Kreisen die Notwendigkeit verbreiten, die Marke Spanien als Schirm für unseren Wein zu nutzen, wie es in Ländern mit einer hoch entwickelten Weinkultur bereits der Fall ist, zum Beispiel in den USA, wo es im Lokal nach Ländern getrennte Weinkarten gibt, für italienischen, australischen, der spanische fehlt da noch, der kommt nur im Abschnitt Weitere vor."

Folglich hat die Organisation mehr als 70 Veranstaltungen angesetzt, dazu Seminare und Vorträge zur Weiterbildung in Sachen Export in bestimmte Länder oder zu den neusten Tendenzen im Marketing und bei den neuen Technologien, um den Weinverkauf zu optimieren. In unterschiedlichen Veranstaltungen werden bedeutende Persönlichkeiten aus der Welt von Literatur, bildender Kunst und Malerei, Sport, Gesundheit und Medien ihre Leidenschaft für die Weinkultur weitergeben und auf das Plus an Lebensqualität für uns Spanier bei einem gemäßigten Verbrauch zu sprechen kommen.

Erwartet werden also Auftritte namhafter Autoren, wie Carmen Posadas, Espido Freire, Clara Sánchez, Luis Landero, Luis Antonio de Villena, Ana Rosetti, Marta Rivera de la Cruz, Dionisio Cañas, Rosa Regás und Antonio Colinas, u.a.m.; bekannter Schauspieler, wie Concha Cuetos, Manuel Galiana, María Fernanda D'Ocón o Paco Valladares; Sänger, wie Loquillo, angesehener Journalisten, wie Juan Cruz, José Ribagorda, Marta Robles, Nativel Preciado; und erstrangiger Sportler, die während der drei Messetage an unterschiedlichen Veranstaltungen teilnehmen werden.

Darüber hinaus werden renommierte Fachleute aus der internationalen Welt des Weins ihre Kenntnisse bei den verschiedensten Gelegenheiten mit dem Publikum teilen. So beispielsweise Robert Joseph, Begründer des International Wine Challenge, der als einer der 50 einflussreichsten Persönlichkeiten der internationalen Weinwelt gilt; auf der Messe wird er versuchen in das Thema einzudringen, worauf es bei der Erkundung der jeweiligen Weinvorlieben von Verbrauchern anderer Länder ankommt; oder David Seijas, Sommelier von El Bulli und Autor von 111 vinos para 2011', der als Mitglied im Team um Ferrán Adriá ausplaudern will, welche Kriterien bei der Auswahl der Weine zu den erstaunlichen Gerichten dieses Starkochs angesetzt werden; oder Robin Goldstein, ein revolutionärer nordamerikanischer blogger, der auf seiner Webseite The Wine Trials versucht, den herkömmlichen Klassifikationen der mächtigsten Weingurus der Welt den Boden wegzureißen und für einfachere und sehr viel preiswertere Weine plädiert.

Nicht zu vergessen der Manager des Krankenhauskomplexes von Ciudad Real, Jesús Fernández Sanz, der unter dem Motto Wein und Gesundheit Begegnungen mit renommierten Fachvertretern verschiedener medizinischen Disziplinen durchführen wird, auf denen es um neueste Studien über den Nutzen des Weintrinkens gehen wird.

Mit diesen und anderen Gästen und Veranstaltungen will die FENAVIN die spanische Bevölkerung ermuntern, den Wein als Tischgetränk und unerlässlichen Begleiter für Gesundheit und Wohlergehen - bei einem stets gemäßigten Verbrauch - wieder zu entdecken.

Als Letztes nannte De Lara die Exportzahlen von Wein aus der Region und der Provinz im Vergleich zu den Gesamtzahlen Spaniens. Was das betrifft, so gab er bekannt, dass der Export von Castilla-La Mancha im Jahr 2010 um 18,12 % gestiegen sei, was Transaktionen im Wert von 359 Millionen Euro entspricht. In der Provinz Ciudad Real betrug der Anstieg 18,78 % und entspricht damit Einnahmen von 204 Millionen Euro, eine Zahl, die sich in etwa mit der Exportsumme der Provinz deckt, "wie ich finde, eine aufschlussreiche Zahl und auf jeden Fall eine Rechtfertigung für die Veranstaltung der FENAVIN", sagte er.

Der Messepräsident war sichtlich stolz über die Tatsache, dass es "Bodegas gibt, die ihre Auslandsverkäufe durch die Messe steigern konnten; wenn sie uns anlügen würden, wieso kämen sie dann jedes Jahr wieder?", um dann mit Bestimmtheit seine Schlussfolgerung zu ziehen: "Wir müssen hart weiterarbeiten, weil die vor uns liegende Schwelle für die Förderung des Mehrwert hoch ist und auf uns wartet. Wir können von der Provinzialregierung aus nicht mehr tun, um einen entscheidenden Sektor wie den Wein zu stützen. Aber ganz abgesehen davon, wollen die Bodegas, trotz der seltsamen Zeiten, die wir durchmachen, weiter zu uns kommen."

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