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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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NOTAS DE PRENSA

"Die FENAVIN hat sich zu einer gewinnbringenden Realität für den Weinbausektor entwickelt"

Ernesto Martínez Ataz, Rektor der Universität von Castilla-La Mancha

Ernesto Martínez Ataz, Rektor der Universität von Castilla-La Mancha

Der Rektor der Universität von Castilla-La Mancha, Ernesto Martínez Ataz, ermutigt die Weinbauern, die Gelegenheiten zu nutzen, die ihnen durch die Messe und die Mitwirkung der UCLM geboten werden

03.03.2011 | 

"Die Messe ist aus dem Ehrgeiz geboren, sich zu einer gewinnbringenden Realität für die Weinbauwelt zu entwickeln, und das hat sie inzwischen geschafft". Ernesto Martínez Ataz, Rector der Universität von Castilla-La Mancha, hat in einem Interview mit der Messeorganisation betont, dass ihn die Spanische Weinmesse FENAVIN dadurch überzeugt hat, dass sie funktioniert. Sie öffnet in diesem Jahr ihre Tore am 10. Mai in Ciudad Real, um sich drei Tage lang, sinnbildlich gesprochen, in einen riesigen Siedekessel für die Weinkultur, die Forschung im Weinbau und vor allem die Schaffung von Handelsmöglichkeiten zu verwandeln, was bereits seit dem Jahr 2001 der Fall ist, was für den Sektor enorm bereichernd ist, wie alle beteiligten Akteure bestätigen können.

Für Ataz ist diese funktionierende Messe keineswegs ein Produkt des Zufalls, "gute Ideen müssen mit einer Menge gesundem Menschenverstand erarbeitet und in eine Form gegossen werden, wenn man sie umsetzten will, und das ist hier eindeutig passiert", bemerkt er. Wie er findet, "hat sich die spanische Referenzmesse für Wein im Weinland für Qualität und Quantität angesiedelt. Und alle unsere Informationen besagen", fährt er fort, "dass die Bodegas mitmachen wollen, deshalb glauben wir, dass hier ein Resonanzraum für ganz Spanien entstanden ist und dass jeder, der es im Weinbausektor zu etwas bringen will, irgendwann auf diese Messe kommen sollte".

Obwohl die Universität von Castilla-La Mancha stets und zwar von Anfang an ihr Interesse an der Nähe zur Messe unter Beweis gestellt hat, kam erst auf der FENAVIN 2009 eine Zusammenarbeit in Form einer Vereinbarung zustande, in der die Universität Weinbauern und Fachbesuchern die jüngsten Forschritte der wissenschaftlich-technologischen Forschung vorstellt, aber nicht nur die, auch die Fortschritte in Management und Marketing, und sich zudem verpflichtet alles, was auf der Messe stattfindet, direkt ins Internet zu stellen, eine Vereinbarung, die auch für dieses Jahr gilt.

"Einblicke in die Forschung der UCLM können Bodegas konkurrenzfähiger machen"

Für Martínez-Ataz wäre es bedauerlich, wenn die Fachleute des Sektors nicht von der Gelegenheit Gebrauch machten, die letzten Fortschritten in den benannten Bereichen kennen zu lernen. "Wie immer", bemerkt er, "ist es wichtig zu wissen, was die anderen tun, das kostet nicht viel Zeit. Die Weinbauern sollen wissen, was unsere Weinforscher in Vorhaben tun, die ihren Nöten direkt oder indirekt entsprechen. Dadurch sind sie in der Lage, ein konkretes Problem aus wissenschaftlicher Sicht anzugehen und bei der Verbesserung ihrer Erzeugnisse oder Betriebsabläufe tatsächlich einen Schritt voranzukommen, was sich niederschlägt, indem ihr Unternehmen konkurrenzfähiger wird".

Wie der Rektor berichtet, ist es aber ebenso Usus, "dass die Unternehmen selbst die Initiative ergreifen, d. h., dass sie den Forschern dieser Felder mitteilen, welches ihre Probleme sind, um dann festzustellen, ob ihnen diese konkret weiterhelfen können". Martínez-Ataz erläutert, "das kann in einem formelleren oder informelleren Gespräch stattfinden und kostet nur wenige Minuten. Wenn die beiden Seiten nicht zusammenkommen, dann hat man nichts verloren, als ein wenig Zeit; aber wenn es passt", fügt er hinzu, "dann entsteht ein für beide sehr fruchtbares Projekt, und genau darum geht es, dass wir uns Wege der Zusammenarbeit für die Gegenwart und die Zukunft zu erschließen", fasst er zusammen.

Zum anderen ist es so, dass es in diesem Jahr eine explosionsartige Zunahme von Weinbauaus- und Fortbildungen in Castilla-La Mancha gegeben hat, angeregt von Einrichtungen, die mit der FENAVIN kooperieren. Darunter sind besonders die beiden Master-Ausbildungen zu erwähnen: eine von der Fundación Horizonte XXII der Caja Rural und die andere von der Fundación la Tierra de Viñedos (Stiftung Castilla-La Mancha Land der Weinberge), an ersterer ist die UCLM direkt beteiligt.

"Die Ausbildung im Sektor für die Schaffung eines Mehrwerts, der hier bleibt, ist grundlegend, und deshalb sind wir umfassend am Master der Stiftung der Caja Rural beteiligt, die uns die Ausbildung anvertraut, weil wir die wissenschaftlich-technologischen Inhalte liefern können. Wenn es nämlich um das Marketing geht, dann holen wir andere Dozenten zu diesem Master dazu, der eine bedeutende Finanzierung hat und eine sehr gute Referenz darstellt".

Abgesehen von dieser direkten Zusammenarbeit, hat sich die Universität in den letzten Jahren auch in die Winzerausbildung eingeschaltet. "Wir hatten bis 2009 einen Master für Management und Marketing mit einer viel kleineren Finanzierung und sind damit durch die verschiedenen Provinzen rotiert. Zuletzt war er sogar als Fernstudium per Internet möglich, aber dieser Master zielt auf das Marketing, obwohl auch Kenntnisse in Önologie und Weinbau vermittelt werden. Der erste Durchlauf hat jetzt stattgefunden, denn es gibt ihn schon seit zehn Jahren, und wir werden sicher noch einen zweiten machen, aber dafür müssen wir ihn erst aktualisieren und die Nachfrage abklopfen, sonst verliert er seinen Reiz".

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