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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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NOTAS DE PRENSA

Die Bodegas, die Provinz und Castilla-La Mancha nutzen die FENAVIN zur Erweiterung ihrer nationalen und internationalen Kundenkontakte

Die Bodegas sind von der Wichtigkeit überzeugt, auf der FENAVIN ein gutes Bild zu machen

Die Bodegas sind von der Wichtigkeit überzeugt, auf der FENAVIN ein gutes Bild zu machen

Einigen Bodegas ist es außerdem gelungen, große wirtschaftliche Engpässe mit Kontakten zu überstehen, die sie auf vorangehenden Messeeditionen geknüpft haben

01.03.2011 | 

Mehrere Weinkellereien aus Castilla-La Mancha sind nach ihrer Teilnahme an den letzten Ausgaben der FENAVIN stärker dazu übergegangen, den Auslandsmarkt zu bedienen, denn die Messe sei, wie die befragten Erzeuger fanden, zu einem wahren Sprungbrett geworden, nicht nur um die Weine der Region auf die Auslandsmärkte zu bringen, sondern auch, um wirtschaftliche Engpässe zu überstehen. Darüber hinaus vertrauen die Befragten auf die Messe, um gewichtige einheimische Distributoren und Einkäufer auf sich aufmerksam zu machen.

Diese Tendenz kann veranschaulicht werden am Beispiel der Bodegas del Saz in Campo de Criptana, die erst vor fünf Jahren, und indem sie einen wirklich schwierigen wirtschaftlichen Engpass überwinden mussten, dazu übergegangen sind, ihre ursprünglich für den Inlandsmarkt vorgesehene Produktion inzwischen zu 95% im Ausland zu verkaufen. Somit gehen heute, durch die Kontakte, die auf der Messe zu russischen und irischen Einkäufern geknüpft werden konnten, zwei Millionen Flaschen in insgesamt fünfzehn Länder, aber besonders in diese beiden Märkte.

Für Carlos Díez, Handelsdirektor der Bodegas in Campo de Criptana, bietet die Arbeit auf der FENAVIN verschiedene Vorteile für eine außerdem geringeren Investition. "Sie ist nicht nur eine erschwingliche Messe, sondern sie findet auch zu Hause statt, was uns die Reise erspart; außerdem ist die Organisation einfach fantastisch, und die Menge der Einkäufer sehr hoch".

Nach seinen Worten ist es "sehr wichtig, auf der FENAVIN ein gutes Bild zu machen, weil sie sehr am Handel orientiert ist und uns die Arbeit erheblich erleichtert. Denn wenn unsere Handelsabteilung für andere Messen eine Menge Vorarbeiten zu leisten hat, nimmt uns das hier alles die Messeorganisation ab, was für uns einen großen Unterschied macht".

Zusammenfassend sagt er: "Die Optimierung der von uns als Aussteller zu leistenden Investition ist enorm, denn berücksichtigt man die hohe Käuferrate pro Bodega und unsere tatsächlichen Handelsergebnisse, so steht fest: Der Saldo fällt definitiv zu unseren Gunsten aus".

Der Präsident der Messe und des Regionalrats von Ciudad Real, Nemesio de Lara, bestätigt dieses Urteil mit den Worten: "Genau das war unsere Absicht, nämlich im Herzen der größten Weinbauregion des Landes den großen Treffpunkt des spanischen Weinhandels anzusiedeln."

De Lara gibt sich jedenfalls überzeugt, dass die FENAVIN, "wie uns Weinbauern und Einkäufer bestätigen, zu einem praktischen und effektiven Schaufenster unserer Weine geworden ist, das die besten Einkäufer nicht nur aus dem eigenen Land anlockt, sondern auch aus den meisten am Weinkonsum interessierten Ländern der Welt."

In diesem Sinne äußert sich auch Ramón Alcarazo, Geschäftsführer der Cooperativa Jesús del Perdón, in Manzanares, der an sämtlichen Ausgaben der Messe von Ciudad Real teilgenommen hat, wenn er feststellt: "Unsere Messepräsenz hat uns die Chance gegeben, unsere Weine in vielen Ländern der Welt zu positionieren: Heute sind wir in den größten Ländern der EU, in den USA, Kanada, Japan, Russland und China zu finden".

Im Jahresplaner der Cooperativa Jesús del Perdón stehen die deutsche Prowein; die London Wine in London; die Vinexpo in Frankreich und die Foodex in Tokio, "und obwohl wir auf dem nationalen Markt nur die FENAVIN mitmachen, sind wir der Meinung, dass sie derzeit die bedeutendste Messe ist, die in unserem Land stattfindet".

Für die kommende Edition hat die Kooperative vor; "Kontakte zu Distributoren und Kunden zu pflegen, mit denen wir bereits Geschäfte abgeschlossen haben, und von den anreisenden Importeuren einige kennen zu lernen" - und natürlich ihre Weine aus ökologischem Anbau vorzustellen.

"Die FENAVIN ist eine überraschende Messe"

Ein anderer Gesprächspartner, der Eigentümer der Bodegas Fontana Jesús Cantarero, der Weine für die D.O. La Mancha und die D.O. Uclés bereitet, ist von dem guten Ablauf der Messe überzeugt, "die uns bereits Zugang zu wichtigen Märkten verschafft hat, manchmal sogar zu Ländern, an die wir von selbst zunächst gar nicht gedacht hätten, wie Japan, mit dem wir bei der zweiten Edition ein umfangreiches Geschäft abgeschlossen haben; das war für uns wirklich eine Überraschung".

In seiner Jahresplanung sind die Vinexpo in Bordeaux und vielleicht die deutsche Prowein vorgesehen, obwohl für Cantarero, "die FENAVIN die wichtigste ist, weil sie uns die Möglichkeit gibt, in kurzer Zeit viele Importeure zu treffen".

"Für uns ist es eine überraschende Messe", führt Cantarero aus, "denn die Arbeit der Kundengewinnung, die für vorherige Ausgaben gemacht wurde, ist schon beeindruckend. Wir finden, dass die FENAVIN, die ich als professionell und sehr praktisch definieren will, sollte auf einem größeren Gelände stattfinden, obwohl es vielleicht gerade das Gedränge ist, das den Einkäufern jedes Entkommen verbietet", scherzt er.

Manuel Olmedo, Berater der Cooperativa Virgen de las Viñas in Tomelloso, versichert, dass sie auf der FENAVIN gute Abschlüsse mit dänischen und italienischen Einkäufern tätigen konnten. Nach seiner Einschätzung hat die Teilnahme der Kooperative an der FENAVIN immer mehr gebracht, als beispielsweise die an der Londonwine.

Für Olmedo "ist es eine Ehre, dass die größte Weinerzeugerregion die Spanische Weinmesse beheimatet, was uns außerdem sehr zugute kommt, denn, obwohl es heute, dank der Informatik und der Kommunikationsmöglichkeiten, einfacher ist, im Ausland zu verkaufen, ist es ganz wunderbar, dass all die einheimischen und ausländischen Einkäufer hierher kommen". Aber er betont zum Abschluss vor allem, "das wichtigste ist, dass in Ciudad Real immer mehr und immer besser über den Wein als Kultur geredet wird, denn das ist für die Zukunft des Sektors wirklich wertvoll".

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