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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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NOTAS DE PRENSA

Félix Solís: "Ein breites Weinangebot und eine wirklich kommerzielle Antwort für alle, die wissen wollen, was sich verkaufen lässt - so definiert sich die FENAVIN"

Félix Solís, Vorsitzender des Spanischen Weinverbands

Félix Solís, Vorsitzender des Spanischen Weinverbands

Der 1. Vorsitzende des Spanischen Weinverbands glaubt an die Fenavin als "eine sehr professionelle Messe, die mit ihrer Zugkraft auf Bodegas, Einkäufer und Fachbesucher zur unumgänglichen Referenz unseres Landes geworden ist."

18.02.2011 | 

Félix Solís, 1. Vorsitzender des Spanischen Weinverbands, der Organisation, die den gesamten spanischen Weinsektor versammelt, zeigt sich überaus zufrieden mit der Unterzeichnung der ersten Kooperationsvereinbarung mit der Spanischen Weinmesse, einer Messe, von der er glaubt, dass sie ganz dicht dran ist, an den Bedürfnissen des Sektors. Nach seinem Urteil stellt die "FENAVIN derzeit ein sehr pragmatisches Projekt, mit einem für ganz Spanien repräsentativen Weinangebot dar und zwar nicht nur der Segmente höchster Kategorie, sondern des spanischen Qualitätsweins, der seinen Platz im Weltmarkt sucht." Die Kompetenzen, ein solches Handelsszenario zu generieren, machen die Messe, wie Solis findet, zu einem adäquaten Partner seines Verbandes, um die Botschaft der unternehmerischen Verantwortung sowie die Kampagne für einen gemäßigten Weinkonsum in der Öffentlichkeit zu verbreiten."

1. Der Spanische Weinverband (FEV) und die FENAVIN stehen seit jeher in einer regen Verbindung zueinander, was bedeutet da die Unterzeichnung des ersten Kooperationsvertrags anlässlich der sechsten Messeausgabe für den Verband?

In der FEV entgeht uns nicht, dass es einen breiten Markt und ein umfangreiches Angebot an Messen gibt, die eine gesunde Konkurrenz befördern, allerdings können die Winzer nicht alle Messen besuchen. Spaniens Messeangebot hat sich perfektioniert, wozu die FENAVIN definitiv einiges beigetragen hat. Daran war auch die FEV nicht unbeteiligt, die sich in diesem Verbesserungsprozess mit der FENAVIN mitentwickelt hat. Anlässlich der diesjährigen Ausgabe haben wir eine für uns sehr wichtige Vereinbarung unterschrieben, obwohl wir seit jeher mit der FENAVIN zusammen gearbeitet haben, wenn es darum ging unsere Botschaft der unternehmerischen Verantwortung sowie die Kampagne für einen gemäßigten Weinkonsum bekannt zu machen."

2. Die Hauptziele Ihrer Amtszeit als Verbandsvorsitzender sind: eine bessere Vermarktung, das Werben für eine Kultur des Weins als Lebensmittel und die Förderung eines verantwortungsbewussten Weinkonsums sowie der Professionalisierung von Bodegas. Wie schätzen Sie die bisherige Umsetzung dieser Ziele ein?

Unsere Verbandsziele sind stets die Ziele aller im Verband vertretenen Unternehmen und unsere Mitglieder identifizieren sich im Allgemeinen mit sehr langfristigen Zielen am einfachsten. Der persönliche Stil jedes FEV-Vorsitzenden, seine unternehmerische Identifizierung mit bestimmten Handelslinien des Sektors wirken verstärkend und tragen dazu bei, die Ziele aller mit mehr Effektivität durchzusetzen. Die von Ihnen erwähnten Linien sind die Prioritäten des gesamten spanischen Weinbausektors und spiegeln sich auch in der Strategie, wie wir gemeinsam mit der MARM (Landwirtschaftsministerium) verfolgen. Eine Präsidentschaft von drei Jahren ist zu kurz, um eine Branchenstrategie umzusetzen, aber lang genug, um zu gewährleisten, dass sich die Ziele von einem Vorstand zum nächsten überlappen. Gleichzeitig stimmt es natürlich auch, dass Verbandsvorsitzende, die der FEV bisher relevante Impulse gegeben haben, selbst erfolgreiche Unternehmer waren, Menschen, die einer familiären Aktiengesellschaft vorstehen und definitiv eine Stabilität und Projektion erreicht haben, die es ihnen ermöglicht ihre Führerschaft und ihre Fähigkeiten in den Dienst aller, des ganzen Sektors, zu stellen.

3. Die Ziele der FENAVIN decken sich seit der Messepremiere im Jahr 2001 mit denen Ihres Verbands. Wie bewerten Sie den Einfluss der Spanischen Weinmesse auf die Entwicklung unseren nationalen und regionalen Weinbausektor während dieser Jahre?

In der Tat sind unsere Ziele und die der FENAVIN die gleichen, was beweist, dass die FENAVIN eindeutig im Dienst des Sektors steht. Die Messe hat einen gewissen Einfluss, der auf allen Ebenen stark zugenommen hat, so dass die Rolle der FENAVIN als Schaufenster des spanischen Weinangebots auch für ausländische Einkäufer von dem, was der Region gut tut, kaum zu trennen ist. Eine Messe ist wie ein Markt, ein Ort des Austauschs und der FENAVIN ist es gelungen, sich dort einen Platz zu verschaffen.

4. Wie war eigentlich damals Ihre erste Reaktion, als sie von der Veranstaltung einer Spanischen Weinmesse in Ciudad Real erfuhren? Und was halten sie heute davon?

Offen gestanden habe ich beim ersten Treffen mit die Verantwortlichen der Messe, als sie mich in den Plan einweihten, eine solche Veranstaltung in Ciudad Real sehr skeptisch beurteilt, ich habe die Machbarkeit des Projekts angezweifelt, aber ich kann heute glücklicherweise zugeben, dass ich mich getäuscht habe, weil sie die Sache von Beginn an sehr gut angegangen sind. Es ist eine sehr professionelle Messe, die mit ihrer Zugkraft auf Bodegas, Einkäufer und Fachbesucher zur unumgänglichen Referenz unseres Landes geworden ist, und dazu gratuliere ich ganz besonders.

5. Und welche Rolle spielt die FENAVIN 2011 angesichts der aktuellen Weinkonjunktur?

Die "FENAVIN ist derzeit ein sehr pragmatisches Projekt, mit einem für ganz Spanien repräsentativen Weinangebot, nicht nur im Segment höchster Kategorie, sondern für den spanischen Qualitätswein, der seinen Platz im Weltmarkt sucht. Dieser Wein ist wettbewerbsfähig und von hoher Qualität ist, so dass er durch Handels- und Betriebsprojekte positiv befördert werden kann. Das breite Weinangebot und die kommerzielle Antwort für alle, die auf der Messe etwas suchen, was sich verkauften lässt, die Mitwirkung von Fachleuten an den Ständen und im allgemeinen Service der Messe, um Kunden und Ausstellern bei Handelsoperationen zur Seite zu stehen, sowie die Tatsache, dass es keine Messe zur Imagepflege und für die PR ist, sondern eine Messe, die in der Lage ist, das Interesse von Einkäufern und Menschen in Schlüsselpositionen zu wecken, all das gehört zu der Rolle, die Aussteller und der ganze Sektor der Messe in der aktuellen Konjunkturlage zuordnen.

6. Die Vielfalt spanischer Weinmarken und Wein-Images ist eindeutig ein Problem für den Verkauf unseres Weins im Ausland. In Ihrer Doppelrolle als Unternehmer aus Kastilien-La Mancha und Landesvorsitzender der FEV fragen wir Sie: Wie lässt sich die Potenzierung des regionalen Wein-Images mit der Stärkung eines Weinimages für Spanien vereinbaren?

Wie immer ist die Zersplitterung von Kräften problematisch und trägt in diesem Fall nicht dazu bei, den Weinverkauf im Ausland zu erhöhen. Wobei man unterscheiden muss zwischen der Zersplitterung der Kräften in Marken, die letzten Endes immer miteinander konkurrieren, und einen Selektionsprozess, und der Zersplitterung institutioneller Kräfte mit öffentlichen Geldern für Aktionen, die nicht unbedingt ökonomischen Kriterien folgen, was obendrein dazu beitragen kann, die Wettbewerbsregeln auszuhebeln. Denn es ist notwenig, die Kräfte zu bündeln, um die Marke Spanien zu potenzieren, das Image unseres Landes, in dessen Positionierung so viele unterschiedliche Faktoren hineinspielen, von den historischen, über die sportlichen und bis hin zu den touristischen etc.

7. Die letzten Exportdaten sprechen von einem Anstieg des Außenhandels um 17 % während der ersten neun Monate des Jahres 2010, der jedoch im Wert nur um 8,5 % gestiegen ist. Wie beurteilen Sie diese Zahlen?

Die letzten vorliegenden Zahlen vom November bestätigen diese Tendenz beim Export. Unser Sektor hat sich in Ermangelung eines Binnenmarktes auf den Export verlegt. Das ist weniger tugendhaft als es klingt, weil es zeigt, dass die Krise in unserem heimischen Weinkonsum schon lange vor der allgemeinen Spanischen Wirtschaftskrise eingesetzt hat, so dass der Weinsektor gewissermaßen schon vorgewarnt war. In diesem Zusammenhang sollte immer wieder daran erinnert sein, dass wir ein traditionelles Weinerzeugerland sind, in dem Tausende und Abertausende Familien vom Wein leben, weshalb eine Weinkultur und ein gemäßigter Weinkonsum gefördert werden müssen. Derzeit liegen wir nämlich bei 17 l pro Einwohner im Jahr, eine Zahl, die Frankreich und Italien, die beiden anderen großen Weinerzeuger, locker um das Dreifache überbieten. Im Übrigen fehlt noch ein Monat für den Jahresabschluss 2010 und wir werden sehen, wie die Bilanz diesmal ausfällt. Dennoch dürfen wir nicht vergessen, dass die Exportdaten noch nicht das Gesamtbild ergeben. Und ich wiederhole noch einmal, das wir, anders als die übrigen Produktionsbranchen des Landes, die Krise bereits seit etlichen Jahren zu spüren bekommen.

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