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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Die FENAVIN 2009 übertrifft mit 80.000 Besuchern und 118.000 Handelskontakten innerhalb von drei Tagen sämtliche Erwartungen

Der Präsident der FENAVIN zeigte sich mit den vorläufigen Zahlen hochzufrieden und unterstrich besonders das Wachstum um 129 Prozent bei den Einkäufern aus dem Inland

07.05.2009 | 

Die Spanische Weinmesse FENAVIN hat am heutigen Donnerstag ihre Tore geschlossen und gibt bereits vorläufige, sehr positive Zahlen bekannt, womit die ersten Voraussagen weit übertroffen werden, so der Präsident des Provinzialrats und der FENAVIN Nemesio de Lara, der bei seinem Auftritt vor der Presse eine vorläufige Bilanz vorlegte und zugab, dass er "sehr zufrieden" sei. Denn während der letzten drei Tage haben 80.000 Menschen die Messe besucht, 65.000 davon waren akkreditierte Fachbesucher - das ist ein Zuwachs von 36 % gegenüber 2007. Außerdem wurden 118.000 Handelskontakte registriert gegenüber den 70.175 der vergangenen Edition, also 70 % mehr.

Diese zufrieden stellende vorläufige Bilanz konnte De Lara bekannt geben, der in Begleitung des Koordinators für Institutionen der Messe Ángel Amador und des Messedirektors Manuel Juliá erschien. Ebenfalls dabei waren die fünf Vizepräsidenten der Provinzregierung sowie einige Abgeordnete der Provinz.

Die akkreditierten Fachbesucher der Messe verteilen sich auf die folgenden Gruppen:


  • Einkäufer aus dem Inland: 3780, damit ein Anstieg von 129 % gegenüber den 1650 der vorangehenden Edition 2007. Diese Zahl übertrifft bei weitem die Erwartungen des Veranstalters.

  • Einkäufer aus dem Ausland: 2124, also eine Steigerung von 83 % gegenüber den 1157, die sich bei der vorangehenden Edition akkreditierten. Von dieser Gesamtzahl reisten 510 Einkäufer über das Einladungsprogramm des Veranstalters an.
    Diese Einkäufer aus dem Ausland reisten aus 43 Ländern an, gegenüber 30 bei der vorangehenden Edition.

  • Pressevertreter aus dem Inland: 1753

  • Pressevertreter aus dem Ausland: 445

  • Mitwirkende im Veranstaltungsprogramm: 3746

  • Fachbesucher: 42.245, damit ein Anstieg von 45 % gegenüber den 29.126 bei der vorherigen Edition.

  • Andere (Messemitarbeiter, Sicherheitsdienste, Hostessen, Aussteller …): 10.874


  • De Lara berichtete ferner, dass in der Weingalerie 1153 Marken ausgestellt wurden und 14.600 Fachbesucher, also 75 % mehr als vor zwei Jahren, die Einrichtungen nutzten, obwohl diese nur vormittags geöffnet war. Er präzisierte auch, dass 81 Marken mit Bioweinen dabei waren.

    Die Homepage der Messe www.fenavin.com wurde täglich rund 4200 mal aufgerufen, 40 % öfter als 2007, und das aus 52 Ländern, nach Häufigkeit waren das: Spanien, die USA, Deutschland, Mexiko, Schweden, Frankreich, das Vereinigte Königreich, Argentinien, Italien, China, Holland, Japan, Chile, die Schweiz, Belgien, Portugal und Polen etc. Die am häufigsten geöffneten Fenster waren ‚FENAVIN aktuell', die Ausstellerliste und das Veranstaltungsprogramm. Die Info-Terminals auf der Messe registrierten 10.200 Nutzer gegenüber 3000 im Jahr 2007.

    De Lara berichtete weiter, dass insgesamt 33 Unternehmen für die FENAVIN gearbeitet haben, davon 29 aus der Provinz Ciudad Real. In diesem Zusammenhang hob er hervor, dass "rund 90 % des Etats der FENAVIN in der Provinz Ciudad Real geblieben sind". 364 Personen, so führte er aus, gehörten insgesamt zum Messe-Team.

    Der Präsident der FENAVIN fügte hinzu, es habe 63 Veranstaltungen gegeben, die so gut besucht waren, dass die Säle mehrmals an ihre Kapazitätsgrenzen stießen. An den Veranstaltungen wirkten 147 Referenten mit.

    "Diese Messe hat eindeutig globale Konnotationen"

    "Das sind sehr befriedigende Zahlen, die uns erfreuen und uns zeigen, dass wir für die Durchführung einer Messe dieser Art unsre Hausaufgaben erledigt haben. Hierzulande haben wir die Eigenart, nicht wirklich anzuerkennen, wozu wir in der Lage sind, aber diese Messe hat eindeutig globale Konnotationen, die sie in den Rang einer auf universeller Ebene nicht zu verpassenden Referenzmesse des Weinbausektors heben", sagte der Messepräsident, um dann hinzuzufügen, "wir stellen so etwas in Ciudad Real auf die Beine, wo man eher gewohnt ist, nach draußen zu schauen, daher ist es schon ein befriedigendes Gefühl, dass diesmal wir, von außen Bewunderung und Anerkennung ernten."

    Er berichtete auch, dass 90 % aller Aussteller der vierten Ausgabe erneut an der fünften Ausgabe teilgenommen haben. "Und wir setzen niemandem das Messe auf die Brust, damit er an der FENAVIN teilnimmt; die Weingüter sind gekommen, weil es für sie eine interessante Messe ist und sie gerade in Krisenzeiten dabei sein wollen, denn die FENAVIN ist eine seriöse und professionelle Fachmesse".

    De Lara trug auch vor, dass eine Umfrage unter mehr als 80 internationalen Einkäufern durchgeführt wurde und ergab, dass die Messe in deren Gesamtbeurteilung 8,91 Punkte von 10 erreichte, also fast 9, und bei niemandem weniger als 8 Punkte bekam, obwohl es auch Anregungen für die "Unterstützung durch die Mitarbeiter, für die bereitgestellte Dokumentation und zum allgemeinen Ablauf des Programms etc. gegeben hat." Er erzählte weiter, dass die 80 Befragten die Zahl ihrer geschäftlichen Kontakte mit 1551 bezifferten und davon 531 als interessant einstuften. "Diese Zahlen sind überwältigend, so gut schneiden wir dabei ab", bemerkte er hochzufrieden.

    Nachdem er zum wiederholten Mal den Einsatz des Messedirektors Manuel Juliá, des gesamten Teams und des Messekoordinators Institutionen Ángel Amador hervorgehoben hatte, sagte De Lara abschließend: "Wir machen weiter mit der FENAVIN. Ab morgen fangen wir mit den Vorbereitungen für die sechste Ausgabe an - unabhängig von der España Original. Wir mutieren gerade von Politikern zu Messeveranstaltern, aber was tut man nicht alles für diese Sektoren ", scherzte De Lara.

    "Wir setzen auf die Einheit des Sektors"

    Als er dann auf seine Beobachtungen der aktuellen Lage im Sektor während des Events zu sprechen kam, wurde die Miene des Präsidenten der FENAVIN wieder ernst. "Wir haben eine seltsame Stimmung im Sektor wahrgenommen, die Menschen sind sehr besorgt und der Zusammenhalt im Sektors ist nicht so, wie er sein sollte. Wir treten für die Einheit des Sektors ein, weil es gegenläufige Interessen gibt, die ihm schaden. Und die Verlierer sind immer diejenigen, die den Weinberg bestellen, nämlich die Ärmsten, jene, die uns dazu bewegt haben, diese Messe überhaupt ins Leben zu rufen", führte er aus.

    De Lara ist der Ansicht, dass Spanien einen Strategieplan für die Entwicklung des Weinanbaus bräuchte, der offen ist für Weiterentwicklungen in der Weinwelt. Und, auf Castilla-La Mancha bezogen schlug er vor, alle Subsektoren an einen Tisch zu bringen und ständig über die Angelegenheiten des Weingartens und des Weins im Gespräch zu bleiben.

    De Lara sprach sich außerdem dafür aus, Anstrengung zu unternehmen und die Weinpreise in Kneipen und Restaurants zu senken, deren Gewinnspanne bis zum Fünffachen betrage. "Wir brauchen eine Dauerdiskussion , um professionelle Promotionskampagnen mit einer entschiedenen Finanzierung des Marketing zu kreieren, damit für den gesundheitsförderlichen Weinkonsum geworben wird, weil Wein ein Nahrungsmittel ist. Daher plädiere ich dafür, Kampagnen zu führen, die zum mäßigen Weinkonsum erziehen", lautete seine Forderung.

    Als er zu den Danksagungen kam, nannte De Lara als erstes die Messeorganisation, dann die Mitarbeiter aus Institutionen und Regierung und den gesamten Provinzapparat, die Bodegas, die Einkäufer aus Spanien und aus dem Ausland, die Fachkräfte und die Kommunikationsmedien.

    "Wir glauben, dass wir dem Weinbausektor das Beste gegeben haben, was man tun kann, ohne direkt dazu verpflichtet zu sein. Wir tun es aus einer moralischen Verpflichtung heraus, weil uns der Weinbausektor und die Landwirtschaft am Herzen liegen. Wir haben die Weingüter und den kooperativen Sektor bis an den Rand der Erschöpfung unterstützt", gestand der Präsident der FENAVIN unumwunden.

    Über das Kongresszentrum

    Anders gesagt, erzählte De Lara auch, es habe Beschwerden gegeben, weil es in Ciudad Real kein größeres Messe- und Ausstellungszentrum gebe. Er erinnerte daran, dass der Provinzialrat "vor einigen Jahren angeboten hat, eins zu bauen. Da hat man uns fast gekreuzigt, obwohl noch nicht mal Karfreitag war, außerdem hat das zu Auseinadersetzungen zwischen zwei befreundeten Ortschaften geführt". Er sagte noch einmal, dass Vorhaben dieser Art von der Stadtverwaltung angestoßen und vorangebracht werden müssten, und beteuerte: "Der Provinzialrat wollte, dass die FENAVIN in Ciudad Real stattfindet. Wir tun eine Menge für Ciudad Real, und wir tun es gerne."

    "Es ist eine Tatsache, dass ein Kongress- und Ausstellungszentrum her muss, aber dafür muss erstmal ein passendes Gelände gefunden werden und man braucht einen Architektenentwurf und die politische Bereitschaft dieser Stadtverwaltung. Der Provinzialrat ist gerne bereit, das Seine dazu beizutragen, trotzdem ist das Projekt auch nach Jahren immer noch nicht in Planung, insofern werden wir uns weiter mit dem Vorhanden begnügen. Die FENAVIN wäre in einem Palast perfekt untergebracht und außergewöhnlich", sagte De Lara, der wiederholte, dass die "FENAVIN wirklich weniger politische Reibereien, weniger Polemik und vielmehr die eindeutige, entschiedene Bereitschaft verdient hätte, einen Zentrum zu bauen. Aber das ist nicht Sache des Provinzialrats sondern einzig und allein Sache der Stadtverwaltung."

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