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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Differenzierung ist das Schlüsselwort in einem immer globaleren Markt

so lautete die Quintessenz der Podiumsdiskussion 'Promotionsstrategien für den Export' auf der FENAVIN

07.05.2009 | 

Drei Experten stellten ihre Meinungen bei dieser interessanten Veranstaltung nebeneinander: Joanna Mason, Leiterin des Büros Wines of South Africa im Vereinigten Königreich; Michael Cox, Direktor von Wines of Chile in Chile; und Rosa Angulo, Leiterin für Wein im Spanischen Außenhandelsinstitut (ICEX).

Zunächst beschrieben jeder einzelne dem Publikum die in den letzten Jahren gewählten Wege und Strategien. Michael Cox begann mit der Erläuterung, dass Wines of Chile ein Zusammenschluss von rund hundert Weingütern sei und die Tätigkeit seiner Organisation - die im wesentlich privat finanziert wird - sich vor allem darauf konzentriere, mit dem Land Chile als Marke zu werben und es in eng zu verknüpfen mit den "eindrucksvollsten und dynamischsten Qualitätsweinen".

Joanna Mason kam gleich zur Sache und machte deutlich, wie wichtig die Differenzierung in der Weinpromotion sei, und das ginge so: "Man sucht sich eine Nische, in der man seine Geschichte erzählt." Ihre einzige Schwierigkeit, so gab sie zum Besten, bestehe darin, " die ganze Vielfalt der südafrikanischen Weinkultur in einen einzigen Satz zu packen." Als elegante Lösung für das Problem wurde der Sologan gefunden: 'Variety is in our nature' ('Vielfalt ist unsere Natur'). Dieser Satz könne auf verschiedene Weise gelesen werden und sich auch direkt auf den Weintourismus beziehen, ein in Südafrika nicht unbedeutender Wirtschaftszweig.

Rosa Angulo beschrieb das Tätigkeitsfeld ihrer Einrichtung und schilderte, wie das Außenhandelsinstitut ICEX mit der Marke 'Wines from Spain' für den spanischen Wein wirbt. Die Marke sei wie ein Schirm - auch eine 'Landes'-Marke -, die zahlreiche und vielseitige Aktivitäten des Spanischen Außenhandelsbüros in Sachen Weinpromotion zusammenfasse. Dabei unterschieden zwei große Faktoren die spanische Einrichtung von vergleichbaren Stellen. Zum einen die Anzahl der Weinkellereien, in Spanien um die 4500, obwohl sich davon nur rund 1000 im Export betätigen. Und zum zweiten, dass das ICEX eine öffentliche Einrichtung ist, die ihre Aufgaben ohne die finanzielle Beteiligung der betreffenden Bodegas nicht erfüllen könnte.

Eine Frage, die in der Diskussion der drei Referenten auftauchte, war, ob es wirklich einen Unterschied zwischen Weinen aus der "alten" und aus der "neuen Welt" gebe oder ob diese Kategorisierungen vom Marketing künstlich geschaffene wurden. Während Michael Cox sagte, es gebe den Unterschied tatsächlich, der auf verschiedene Weinstile zurückzuführen sei, gestand Rosa Angulo, dass es die so genannten "Erzeuger aus der Neuen Welt" gewesen seinen, die moderne Marketingtechniken wie solche Kategorisierungen auf die Weinpromotion angewandt haben. Joanna Mason führte aus, es habe den Unterschied zwischen den alten und den neuen Weinerzeugerländern ein paar Jahre gegeben, und auch heute habe das Konzept noch eine gewisse Gültigkeit, aber auf dem immer globaleren Markt fielen diese stilistischen Unterschiede nicht mehr so ins Gewicht. Alle drei stimmten sie darin überein, dass es vor allem darauf ankäme, sich dem Geschmack der Verbraucher anzupassen, der letzten Endes die Trends vorgibt, und die Notwendigkeit einer Differenzierung durch Innovation und Qualität ernst zu nehmen.

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