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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Die Notwendigkeit, sich dem Geschmack des Verbrauchers anzupassen, steht auf einem Podium des Agrarverbands Junger Landwirte ASAJA zur Diskussion

Ein entspanntes Podium, auf dem es um den aktuellen Verbrauchergeschmack ging

Ein entspanntes Podium, auf dem es um den aktuellen Verbrauchergeschmack ging

Vertreter unterschiedlicher Akteure des Sektors äußern sich zur aktuellen Lage

07.05.2009 | 

Unter dem Titel 'Der innovative Weinmarkt. Weinbereitung für den Verbraucher' fand auf der FENAVIN 2009 eine entspannte Diskussionsrunde statt, initiiert vom Agrarverband Junger Landwirte ASAJA. Die Veranstaltung versammelte unterschiedliche Vertreter des Sektors und bat sie um ihre Stellungnahme zur aktuellen Lage. Fernando Villena, Vorsitzender des ASAJA Castilla-La Mancha, und Florencio Rodríguez, Generalsekretär des ASAJA Ciudad Real, waren die Initiatoren, denen es gelang, verschiedene Sprecher des Hotelwesens, der Administration, der unterschiedlichen Verbraucher und Verbände - z. B. der Frauen - dafür zu gewinnen.

Auf dem Podium saß auch der Abteilungsleiter Agrarproduktion der Regionalregierung Francisco Martínez Arroyo, der fand, die Bodegas von Castilla-La Mancha könnten einen wichtigen Beitrag leisten, indem sie ihre Weine dem Geschmack der Verbraucher anpassen. "Unsere Gegend bringt Weine von hervorragender Qualität hervor, nur fällt es uns ziemlich schwer, sie unter die Leute zu bringen. Wir sollten nicht vergessen, dass wir eine riesige Nische im Export füllen können." Damit spielte er an auf die Unterstützung durch die Europäische WMO für die Promotion in Drittländern. "Spanien hat sich mit 114 Projekten vorgestellt, und Castilla-La Mancha ist die spanische Region, für die die höchsten Promotionsausgaben veranschlagt werden", erklärte er, um anschließend darauf hinzuweisen, dass die Stiftung Tierra de Viñedos (Land der Weinberge) eine Promotionskampagne nach Gattungen durchführen werde, und zwar mit Marken aus der Anbauzone.

Außerdem machte sich Martínez dafür stark, für den Weinabsatz aktuelle Markterhebungen durchzuführen, um zu erfahren, wer die Verbraucher sind, wie ihre Gewohnheiten aussehen und was sie mögen. "Selbst wenn es uns aus unserer kulturellen Prägung in Sachen Wein vorkommt wie ein Sakrileg, müssen wir uns dem Verbraucher anpassen, und wenn man in einem Land unsere Weine mit Schraubverschluss verlangt, dann müssen wir ihn eben so liefern. Wir müssen lernen, den Verbrauchern zuvorzukommen und ihre Vorlieben zu bedienen."

Rafael del Rey, Generaldirektor der Spanischen Weinmarktbeobachtung (OEMV) knüpfte an diese Forderung an und illustrierte sie mit einem offensichtlichen Beispiel: "60 % des in Schweden verkauften Weins sind in einer 'bag in box' Verpackung abgefüllt. Die lehnen wir zwar ab, aber wir beliefern andere Länder trotzdem mit Weinen im Gebinde, die sie dann ihrerseits in solche Verpackungen füllen und an Dritte verkaufen. Das macht keinen Sinn", fand er.

Der Generaldirektor der Spanischen Weinmarktbeobachtung OEMV erläuterte, es gebe nach seinen Erfahrungen in Spanien zwei Arten von Verbrauchern, die herkömmlichen und einen anderen Typ, der sich mit Wein nicht so auskennt, aber offen ist für jede Neuerung, sowohl was die Verpackung angeht, als auch Etiketten, Verschlüsse und sogar das Erzeugnis selbst. "Wir sollten daher nicht von der Qualität reden, sondern von verschiedenen Qualitäten - allerdings dürfen wir mangelhafte Weine dabei auch nicht verschweigen."

Lola Merino, Landesvorsitzende des Verbands für Frauen und Familien im ländlichen Raum (AMFAR), brachte auf dem Podium ihren Frauenstandpunkt ein, als sie sagte: "Wir Frauen bilden über 50 % der Bevölkerung, deshalb könnte man uns ja bei der Weinbereitung mitberücksichtigen", allerdings glaubt Merino nicht an einen spezifisch weiblichen Gaumen. "Die Frauen, die dem Sektor angehören, vertreten die Ansicht, dass der Wein weder eine Persönlichkeit noch ein Geschlecht hat, dem kann ich als einfache Verbraucherin nur zustimmen."

Zum Schluss empfahl Teófilo Arribas Olmedo, Vorsitzender des Provinzverbands Hotel und Tourismus, dem Verbraucher, Rebsortenweine oder heimische Rebsorten zu trinken, um sich bei der Weinauswahl zu orientieren und die Quote von Fehlergriffen zu verringern.

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