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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Der bekannte Önologe Ignacio de Miguel lobt die Exportbestrebungen der FENAVIN

Er moderierte die Podiumsdiskussion "Tabellenführer Casalobos", an der drei seiner Bodega-Mitinhaber, die Ex-Fußballer von Format Rafa Martín Vázquez, Manuel Sanchís und Alfonso Pérez teilnahmen

07.05.2009 | 

Der angesehene Önologe Ignacio de Miguel moderierte eine Podiumsdiskussion, zu der die Ex-Fußballer und Mitinhaber der Weinkellerei Casalobos Rafael Martín Vázquez, Manuel Sanchís und Alfonso Pérez eingeladen waren. Die Begegnung stand unter dem Motto "Tabellenführer Casalobos" und wurde vom Publikum mit Begeisterung verfolgt. Die Zuhörer lauschten gebannt den Erfahrungsberichten der Unternehmer und begegneten diesen mit wacher Neugier in einer Veranstaltung, die es an Entspanntheit und Unterhaltsamkeit nicht fehlen ließ; das Ganze im Rahmenprogramm einer Messe, von der Miguel sagte: "Es ist herrlich, durch die Gänge zu gehen und all die verschiedenen Sprachen zu hören", was als Hinweis auf die besondere Ausrichtung der Messe auf den Export für sich spricht.

Der Mitinhaber der Bodega Ignacio de Miguel eröffnete die Veranstaltung, indem er aus der Entstehungsgeschichte des Projekts der Freunde erzählte, die seit der Weinlese 2004 au ihrem Weingut in Picón Wein bereiten und dazu in einem 19 ha großen Weingarten vornehmlich die Rebsorten Syrah und Cabernet Sauvignon kultivieren, dazu ein wenig Petit Verdot und Tempranillo, für insgesamt rund 100.000 Flaschen.

Die Bodega Casalobos entstand, als ein paar Freunde und Fußballfreunde ein eigenes Unternehmen gründen wollten, das nach reiflicher Überlegung eine Weinkellerei werden sollte. Dass sie keinerlei fachliche Voraussetzungen mitbrachten, hieß für De Miguel: "Das Projekt begann als unbeschriebenes Blatt, auf das jeder schrieb, was ihm nötig oder sinnvoll erschien: ein Grundstück, Land, ein Geschäftssitz, Kontakte."

"Reine Freundschaft, sonst nichts "

Manuel Sanchís erzählte, sein Motiv, in das Unternehmen einzusteigen, sei gewesen, nach seinem Rückzug aus dem Fußball im Jahr 2001 nicht den Kontakt zu seinen Freunden und Kollegen zu verlieren, so dass die Firmeninitiative aus "reiner Freundschaft und sonst" kam, was "keiner von uns je bereut hat." Rafael Martín Vázquez gestand, dass ihn das Projekt zwar gereizt habe, aber das Zusammensein mit den Freunden habe für seinen Einstieg den Ausschlag gegeben. Alfonso Pérez schließlich erzählte, dass ihm Wein nicht sonderlich zugesagt habe, er aber dank der Bodega jetzt richtig auf den Geschmack gekommen sei. Ihm gefiel, dass es von Anfang an ein ernsthaftes, gut geplantes und langfristiges Projekt war.

Sie stimmten alle darin überein, dass ihre Arbeit in der Bodega ihre Wahrnehmung von Wein und ihre Welt verändert hat, weil sie jetzt Aspekte sehen, die ihnen vorher nicht in den Sinn gekommen wären. Sanchis freut sich immer "ungemein, wenn ich als Mäuschen in einem Restaurant beobachte, wie jemand unseren Wein verlangt", während Martín Vázquez und Pérez betonen, dass das Abenteuer dieses Unternehmens gleichzeitig ein Lernprozess sei.

Zur Lage des Weinguts in Castilla-La Mancha, einem Land, in das Miguel gestand, "verliebt zu sein" und wo er seit 20 Jahren seinen Beruf ausübt, stimmten sie alle überein, dass es zunächst für die Vermarktung schon ein Nachteil sein kann, nicht einer historisch mit der Qualität des Weins assoziierten Herkunftsbezeichnung anzugehören, aber heutzutage weiß man, dass ein außergewöhnlicher Wein irgendwo herkommen kann und dass, wie Rafael Martín Vázquez, gebürtig in Castilla-La Mancha sagte, "man an Plätzen wie diesem auf großartige ‚Überraschungen' stoßen kann."

Zum Verhältnis zwischen Sport und Wein befragt, betonten sie noch einmal, dass ihre Firma der Zusammenschluss von Freunden ist und keiner bestimmten Branche zuzuordnen, dennoch glauben sie, dass sich die beiden Felder gegenseitig befruchten und ergänzen können, so bringen sie aus dem Sport die Motivation und die Solidarität mit, während es, wie Pérez findet, beim Weinanbau "sehr wichtig ist, auf Leute zu hören, die sich auskennen." Sanchís bemerkte dazu scherzhaft: "Wir waren Pioniere und die anderen haben uns kopiert", und fuhr fort: "Wir wollten die verschiedenen Welten miteinander verbinden und auch deren Werte austauschen."

Mit Blick auf die 20 Studenten der Universität von Castilla-La Mancha, die gerade ihren Master in Außenhandel absolvieren, sagte Miguel: "Casalobos hat das Zielvorhaben, die Hälfte seiner Ernte in Spanien und den Rest auf dem internationalen Markt abzusetzen, obwohl das Verhältnis zurzeit 25/75 ist". Das führte er auf den besorgniserregenden Rückgang des Binnenverbrauchs zurück. Aus diesem Grund, so gab der fachliche Leiter der Bodega bekannt, habe man sich mit vier anderen Weinkellereien zusammengeschlossen, um gemeinsam den Export der Weine voranzubringen.

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