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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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NOTAS DE PRENSA

Lorenzo Ramos: "Es gibt kein besseres Forum, um über die Zukunft des Weinbausektors zu sprechen, als die FENAVIN"

Der Präsident der Spanischen Weinmesse Nemesio de Lara ermahnt den Sektor bei der Eröffnung des Seminars für kleine und mittlere Landwirtschaftsbetriebe zur Einheit

07.05.2009 | 

Der Verband kleiner Landwirtschaftsbetriebe UPA wählte die FENAVIN bewusst als Veranstaltungsort für ihr Seminar "Der Weinbausektor in der neuen Europäischen WMO", das einen ganzen Vormittag lang in Saal 6 gehalten wird. Der Messepräsident der FENAVIN Nemesio de Lara übernahm die Seminareröffnung mit dem Generalsekretär des UPA-Landesverbands Lorenzo Ramos und dem Generalsekretär des UPA- Ciudad Real, Martín Lorenzo.

Als erster trat vor rund hundert kleinen und mittleren Landwirten Nemesio de Lara ans Rednerpult, der besonderen Nachdruck auf die Notwendigkeit von Verbänden und Zusammenschlüssen im Weinbau legte. Nach Ansicht des Präsidenten der Messe und des Provinzialrats von Ciudad Real gibt es Tausende kleine und mittlere Landwirtschaftsbetriebe des Sektors, die "gemeinsam stark genug sind, um ihre Stimme in Foren zu erheben, wo sie sich Gehör verschaffen müssen."

De Lara erklärte dem Publikum: "Der Provinzialrat hat sich auf ein Terrain begeben, das nicht seins war", als er anfing, die Messe zu organisieren. Er habe in dieser Angelegenheit keine Kompetenzen mitgebracht und die Initiative "einzig und allein mit Blick auf den Nutzen für die Landwirtschaft gestartet. Zunächst haben wir viel Skepsis geerntet, und trotzdem sind wir jetzt eine nationale, ja europäische und sogar weltweite Referenz für Wein geworden", fügte er hinzu.

"Wir können nur hoffen, dass FENAVIN all die Mühe für den Weinbausektor wert war. Als Provinzregierung können wir nicht mehr tun, aber wenn es uns gelungen ist, unserem gelagerten Wein einen Mehrwert zu verschaffen, dann wäre ich schon zufrieden und würde schlussfolgern, dass die öffentlichen Gelder sinnvoll eingesetzt wurden", stellte De Lara fest.

Der Sekretär des UPA-Landesverbands betonte, wie wichtig es sei, auf einer so bedeutenden Messe wie der FENAVIN die Berufsverbände von Erzeugern und Landwirten zusammenzubringen, um drängende Fragen des Sektors zu besprechen. Ramos führte aus, dass der Weinanbau in Spanien an dritter Stelle steht und das Land die größte Erzeugerfläche der Welt hat - ein Drittel des ganzen Sektors in der Europäischen Union!

Für den Landesvertreter des UPA ist es erstrebenswert, ein Forum zu schaffen, an dem Vertreter aus der Verwaltung, von Erzeugern, Institutionen und Verbänden teilnehmen, um die aktuelle Lage eines Sektors zu analysieren. Ein Sektor, von dem viele Familien leben, und eine Kultur, die keine echten Alternativen kennt und sowohl eine soziale Funktion erfüllt, indem die Menschen an das Land gebunden bleiben, als auch eine Funktion für die Umwelt, fügte er hinzu. "Wir müssen den Weinbau mit allen Mitteln verteidigen, und dazu muss unsere Rechnung aufgehen, er muss rentabel werden", schloss Ramos.

Der Generalsekretär der UPA-Ciudad Real Martín Moreno kündigte an, dass in dem Seminar die Auswirkungen der Europäischen WMO zur Sprache kommen sollten, von der bereits erste Bestimmungen umgesetzt würden, um den Ziel den Sektor zu analysieren.

Seiner Ansicht nach, ist die Situation für die Erzeuger im Weinanbau "ziemlich kompliziert", da noch sehr viel Wein unverkauft ist, weshalb er überzeugt ist, "dass die Spanische Weinmesse ein fantastischer Ort für genau unsere Veranstaltung ist."

Moreno kündigte an, dass die Regierungsvertreter und die Experten des Sektors im Laufe des Vormittags untersuchen würden, wie die Zukunft für die Erzeuger aussehen kann, "eine wichtige Zukunft", betonte er abschließend.

Ein vollständiges Programm

Nach der Eröffnung sollen vier Vorträge mit unterschiedlichen Schwerpunkten gehalten werden, die aus verschiedenen Blickwinkeln die größten Herausforderungen beleuchten, welche die aktuelle Weltwirtschaftslage für den spanischen Weinbausektor aufwirft. Zuerst wird José Manuel Delgado vom UPA Federal sprechen und die Auswirkungen der jüngst erfolgten Einführung der neuen Europäischen Weinmarktordnung (WMO) in Spanien analysieren. José Antonio Gómez Barona wird in Vertretung der Staatlichen Gesellschaft für landwirtschaftliche Versicherungen (ENESA) danach das heikle Thema der landwirtschaftlichen Versicherungen im Weinbausektor erörtern. Als dritter Redner steht Domingo Valiente auf dem Programm, Generalsekretär der Stiftung zur Erforschung von Wein und Ernährung (FIVIN); er wird vor den Anwesenden die europäische Kampagne "Wein in Maßen" erläutern ? eine Gemeinschaftsaktion zahlreicher Länder Europas, deren Ziel es ist, den moderaten Weingenuss zu fördern sowie über die gesunde Wirkung des Weins aufzuklären. Zum Abschluss spricht Rafael del Rey, Leiter des Spanischen Instituts der Weinmarktbeobachtung (OEMV); er wird den Zuhörern diese jüngst gegründete Einrichtung vorstellen, deren Hauptziel darin besteht, alle Menschen, die in diesem Bereich tätig sind, bestmöglich über Marktentscheidungen zu informieren.

Anschließend beginnt die eigentliche Diskussion "Gegenwart und Zukunft des spanischen Weinbausektors". Daran werden teilnehmen: Miguel Briz, technischer Berater der Unterabteilung für Obst, Gemüse, Olivenöl und Weinbau des MARM; Francisco Martínez Arroyo, Generaldirektor der land- und viehwirtschaftlichen Produktion (des Ministeriums für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der Regionalregierung von Castilla-La Mancha); Ramón Sáez Gómez, Landwirtschaftssekretär des UPA-CLM sowie Cecilio González Blasco, Vorsitzender des Kontrollrats der Herkunftsbezeichnung Manchuela. Die Moderation übernimmt Eusebio Fernández, Vertreter des UPA-Landeverbands.

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