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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

"Ist man mächtig, weil man Kellermeister ist, oder wird man Kellermeister, weil man Macht hat?"

So lautete die Ausgangsfrage in der von Paz Ívison geleiteten Diskussion mit dem Titel 'Kellermeister aus Leidenschaft' auf der FENAVIN

06.05.2009 | 

Paz Ívison gehört zu den beliebtesten Figuren des spanischen Weinpanoramas und ist eine große Kennerin der Weine aus Jerez. In ihrer Einleitung warf sie einen Blick zurück in die Geschichte der spanischen Weinkeller, zu den Anfängen der großen Winzerfamilien aus Jerez, Rioja und Cataluña bis zur explosionsartigen Ausbreitung von Weingütern gegen Ende des 20. Jahrhunderts und Anfang des 21. Jahrhunderts und dem Auftauchen von "Autorenweinen", "Beraterweinen" und "Kellermeistern aus Statusgründen". Besonders auf Letztere bezog Paz Ívison die zum Auftakt der Veranstaltung gestellte Frage: "Ist der Kellermeister mächtig oder ist er Kellermeister, weil er Macht hat?"

Aber die vier Gäste auf den Podium gehörten ganz und gar nicht zu diesem Typus. Sie suchen weder Ruhm noch Geld noch Macht. Sie haben einfach ihre Leidenschaft für den Wein entdeckt. Das ist der Fall bei Roberto Verino, Modedesigner, der keine Präsentation braucht, aber dessen Identifikation mit seiner Heimat, der galizischen Region von Monterrei, und den einheimischen Reben so stark war, dass er die Bodega 'Gargalo' gründete. Er bezeichnet sich selbst als Winzer -"ich bin Kellermeister infolge meines Weinbergs" - und findet, dass das Behältnis auf jeden Fall wichtiger ist, als der Inhalt, "obwohl idealerweise beide aus einer gemeinsamen Grundlage und in einer parallelen Entwicklung entstehen."

Emilio Valerio ist stellvertretender Staatsanwalt am Gericht von Madrid, war aber mehrere Jahre lang Umweltstaatsanwalt der Autonomen Region Madrid. Er ist davon überzeugt, dass die nachhaltige Entwicklung und die richtige Landpflege über die Förderung von mittleren und kleinen Wirtschaftsinitiativen im ländlichen Raum stattfinden muss. Diese Philosophie prägt seine Bodega 'Laderas de Montejurra' in Navarra. Zu sich selbst und seinen Mitreferenten auf dem Podium sagte er: "Wir sind kleine Betriebe, aber wir machen gute Weine, sogar sehr gute, und außerdem sind wir rentabel." Valerio hatte als überzeugter Anhänger des biodynamischen Landbaus mit einem anderen Podiumsgast, Jesús Barquín, eine Meinungsverschiedenheit zu diesen landwirtschaftlichem Verfahren.

Barquín (Direktor des Interuniversitären Kriminologischen Instituts Andalusiens an der Universität von Granada und Dozent) ist Begründer und Mitglied des Equipo Navazos, einer Gruppe von Anhängern des Jerez, die die Kollektion "La Bota de…". hervorbrachte. Dabei handelt es sich um eine Serie limitierter Weinausgaben aus ausgewählten Bota genannten Weinfässern aus den besten andalusischen Kellereien, die viel Erfolg hatte. Barquín erzählte: "Wie zufällig fingen wir an, uns an großen Jerez-Weinen für uns und unsere Freunde und Angehörige zu versuchen und sie abzufüllen ... vor allem, um zu verhindern, dass einige der heute bedrohten großen andalusischen Weinberge untergehen."

Juan Palomar schließlich, seines Zeichens Chirurg und Urologe von internationalem Ruf, ist Inhaber der Bodega Buenavista, die eine Serie von Veleta Weinen macht, die "fast kalifornisch sind", wie er selbst bestätigte. Sein Hauptmotiv, Winzer zu werden, war das Anliegen seinem Heimatdorf (Ugíjar,in La Alpujarra, Granada) ein Stück dessen zurückzugeben, was er in seiner Kindheit dort bekommen hatte, und seinen Betrag zu leisten, um dem Niedergang der agrarische Umgebung, einschließlich ihrer Bevölkerung, entgegenzuwirken.

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