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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Auf der FENAVIN wurde erstmals ein neues EU-Projekt zur Bekämpfung von Weinfälschungen präsentiert

Diese Neuerung schützt Verbraucher vor Betrug, Fälschungen und Parallelmärkten und dient den Weingütern als Marketing-Instrument

06.05.2009 | 

Auf der Spanischen Weinmesse (FENAVIN) wurde erstmals ein EU-Projekt zur Bekämpfung von Fälschungen auf dem Agrarnahrungsmittelmarkt und insbesondere auf dem Weinmarkt vorgestellt. Die Exklusivpräsentation des neuen Projekts fand im Rahmen des Vortrags "Wie schützt man den Wein vor Fälschungen und Gaunern" von Mariano Rubio statt, leitendes Verwaltungsratsmitglied des Betriebsfachzentrums für Wein (CTOV) und Pierre Delval, Beirat der Fälschungsbekämpfung im Europarat.

Das Verwaltungsratsmitglied des Betriebsfachzentrums für Wein (CTOV) Mariano Rubio betonte die Dringlichkeit eines solchen Projekts, dem es vor allem darum gehe, den Verbraucher in diesen krisengeschüttelten Zeiten zu schützen. "Es geht keineswegs darum, ein weiteres Etikett auf die Flaschen zu kleben, sondern darum, dem Verbraucher ein Werkzeug an die Hand zu geben, um das eingekaufte Erzeugnis identifizieren zu können", erklärte Mariano Rubio.

Die Neuerung besteht in der Einführung eines unsichtbaren, kryptischen und in den Strichcode des Erzeugnisses eingearbeiteten Codes. Die Kombination beider Etiketten gibt dem Verbraucher die Möglichkeit, auf der Webseite des Betriebsfachzentrums für Wein CTOV sämtliche Produktdaten abzufragen, angefangen von den Eigenschaften des Weins über die Herkunft etc.

Pierre Delval betonte in seinem Beitrag die Notwendigkeit, ein System gegen sämtliche möglichen Fälschungen, Betrügereien und Parallelmärkte einzuführen. "Die Fälschungen haben 2008 bereits 30 Prozent des Umsatzvolumens der EU-Weine erreicht und mit gefälschten Kopien - einschließlich geistiges Eigentum - wird weltweit ein Umsatz von 500.000 Millionen Euro erzielt, davon betreffen 110.000 Millionen Euro den Lebensmittelmarkt", sagte er in seinem Vortrag.

Diese Daten machen die Notwendigkeit deutlich, eine Kontrolle einzuführen, die es Verbrauchern im Ausland ermöglicht, die Echtheit und die Herkunft des von ihnen getrunkenen Weins zu überprüfen. "Wir wissen, dass der asiatische Markt um die 130 Millionen Weinkonsumenten hat, was die Weinkellereien aber bisher nicht gewährleisten konnten, war, dass die Erzeugnisse, die diesen Markt erreichten, weder verfälscht noch komplett gefälscht waren. Mit diesem auf EU-Ebene vom Europarat entwickelten Projekt wird versucht, die Integrität des Weins zu garantieren", versicherte Pierre Delval.

Das CTOV möchte mit diesen neuen Etiketten Erzeugern und Verbrauchern ein Mittel an die Hand geben, das garantiert, dass jeder Wein ein einzigartiges, unverwechselbares Produkt sein und bleiben kann; ein Erzeugnis, das durch die Sorgfalt des Unternehmens geschaffenen und mit seinem Markenimage gepflegt wurde und auf die Bemühungen aller Beteiligten zurückgeht, bei jeder neuen Weinlese ein echtes Erzeugnis aus der Hand seiner Schöpfer werden zu lassen.

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