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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

John Radford, Patrick Rabion und Félix Solís geben dem Internet Zukunfstschancen bei der Verkmarktung von Wein

Die drei Weinfachmänner saßen bei der Veranstaltung "Marktstrategien: Die Tendenzen der nächsten fünf Jahre in der internationalen Weinwelt", die im Rahmen der Internationalen Weinmesse FENAVIN stattfand, auf dem Podium

06.05.2009 | 

"Das Internet wird in absehbarer Zeit ein sehr nützlicher Vertriebskanal für den Wein werden", erklärte ohne Umschweife der britische Journalist John Radford, einer der Podiumsgäste bei der Veranstaltung "Marktstrategien: Die Tendenzen der nächsten fünf Jahre in der internationalen Weinwelt", an der außerdem der Önologe von Jumilla aus Bordeaux Patrick Rabion und der Export- und Marketingleiter von Félix Solís Avantis Félix Solís Ramos mitwirkten.

John Radford ist der Ansicht, dass die Zukunft der Distribution im Netz der Netze zu finden sei, und das vor allem aus zwei Gründen: zum einen aufgrund der Schwierigkeit vieler Verbraucher, ein Produkt einzuschätzen - ein im Internet leicht zu lösendes Hindernis, wo der Käufer sämtliche Inforamtionen zu dem betreffenden Wein finden kann; zum anderen ist für Radford der Siegeszug des Internet auch darauf zurückzuführen, dass der Zwischenhandel ausgeschaltet wird, was zudem den Endpreis des Produkts senkt.

Diese Ansicht teilen Patrick Rabion und Felix Solís und Letzterer hob hervor, dass sich mit der Implementierung eines sicheren Zahlungsverkehrs über das Internet und dem wachsenden gegenseitigen Vertrauen in diesen Verkaufsprozess, "das Internet als eine wichtige Form des Weinverkaufs stabilisiert, zumals schon jetzt alle Welt mit e-Mails umgeht und an den rechtlichen Grundlagen dieses Kommunikationsweges gearbeitet wird."

Der britische Fachjournalist führte im Vereinigten Königreich eine Untersuchung durch und stellte fest, dass die Tendenz besteht, die günstigsten Weine einzukaufen, wozu die Kunden vorwiegend Supermärkte aufsuchen, die demnach die Gewinne einstreichen. "Der spanische Wein ist in diesem Handelssektor sehr gut vertreten", fügte er hinzu und berichtete weiter: "Der Sektor des Qualitätsweins hat sich in den vergangenen Monaten als stabil erwiesen, das heißt, dass die Kundschaft für Qualitätsweine bisher nicht weggeblieben ist."

Der Önologe Patrick Rabion ging davon aus, dass "sich in Spanien neben den traditionellen Angeboten der D.Os Rioja, Ribera del Duero, etc. neuere Erzeugerregionen von Qualitätsweinen aus Castilla-La Mancha, Murcia, Galicia, Cataluña, Navarra, Extremadura, etc. durchsetzen werden."

"Zum einen wird es ein breites Angebot an preisgünstigen, jedoch sorgfältig hergestellten und gut präsentierten Weinen geben, und zum andren ein Angebot an Weinen höherer Qualität, als Ausdruck des Terroirs, von dem sie stammen. Was die Bio-Weine angeht, so werden sie vermutlich von der politischen Orientierung zur Nachhaltigkeit und zur Ökologie etc. profitieren", glaubte er.

Zu den Tendenzen auf dem Weinmarkt äußerte Félix Solís: "Das Brett, auf dem gezogen wird, ist immer globaler. Die spanischen Bodegas schauen, in Anbetracht des heimischen Konsumrückgangs, immer stärker auf den Export. Allerdings ist es auch wichtig, die spanische Jugend in die Weinkultur einzubeziehen, ihr mitzuteilen, dass Tausende von Familien von diesem Sektor leben und ein Lebensmittel herstellen, das seinen festen Platz in der Mittelmeerküche hat und darüber hinaus nachweislich vorbeugend gegen kardiovaskuläre Krankheiten wirkt, sowie stressmindernde und altersverzögernde Eigenschaften besitzt, sofern es in Maßen und als Tischgetränk genossen wird."

In diesem Zusammenhang führte Félix Solís aus: "Unsere Weine müssen sich den besonderen Geschmäckern der einzelnen Märkte anpassen, allerdings", so räumt er ein, "ohne dass Spanien seine Charakteristika als traditionelles Weinland mit kulturellem Hintergrund und einer tausendjährigen Erzeugertradition verliert, und das gleiche gilt für Italien und Frankreich."

"Wenn die spanischen Winzer ihr Erzeugnis auf den internationalen Markt bringen möchten, dann sollen sie berücksichtigen, dass die jungen Konsumenten in einer großen mehrheit große Biertrinker sind und von daher fruchtigere Weine mit weniger Körper verlangen", gab seinerseits John Radford zu bedenken.

Die FENAVIN hat den internationalen Handel im Blick

Alle drei Podiumsteilnehmer haben die FENAVIN bereits mehrfach besucht. Der Journalist und Mitarbeiter des Wine Magazine y Decanter ist seit der Premiere dabei und sagte dazu: "Die Fenavin ist eine ziemlich große Messe, aber gleichzeitig klein genug, um in relativ kurzer Zeit sämtliche Aussteller sehen zu können. Außerdem gibt sie auch kleinen Unternehmen die Chance, ihre Erzeugnisse vorzustellen, weil die Standgebühren moderat bleiben."

Rabion fand: "Eine sehr interessante Initiative, die den internationalen Handel im Blick hat. Und genau da liegt das größte Potenzial findet die Vermarktung des spanischen Weins."

Bodegas Félix Solís Avantis hat von Anfang an auf die Messe gesetzt, dazu der Exportleiter der Firma: "Man braucht doch nur zuzusehen, wie das Ausstellungsgelände Jahr für Jahr zu klein wird und jedes Mal neue Ausstellungshallen hinzu genommen werden müssen."

Solís fand, dass die FENAVIN in Spanien derzeit nur vergleichbar ist mit den Hallen der INTERVIN auf der Alimentaria in Barcelona, mit der sie im zweijährlichen Rhythmus abwechselt. "Man kann dem Provinzialrat und seinem Präsidenten Nemesio de Lara sowie dem Messedirektor Manuel Juliá nur gratulieren, dass es ihnen gelungen ist, der Veranstaltung von Anfang an einen internationalen Charakter zu geben, und dass sie eine so gute Promotion gemacht haben, vor allem in einigen unserer wichtigsten Exportländer weltweit. Einrichtungen wir die Weingalerie, das Business-Center und viele andere, unterstreichen die Professionalität der FENAVIN als Einzelmesse für die großen Weine Spaniens", schloss er.

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