Le informamos que utilizamos cookies propias y de terceros para ofrecerle un mejor servicio, de acuerdo con sus hábitos de navegación. Si continúa navegando, consideramos que acepta su uso. Puede consultar nuestra Política de Cookies aquí.

Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

Buscador

Buscar

SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Mariano Castellanos: "Service-Kräfte brauchen eine gute Ausbildung - heute mehr denn je"

Die Zukunft des Service angesichts der aktuellen Konjunkturkrise steht auf der FENAVIN zur Debatte

06.05.2009 | 

Die Podiumsdiskussion "Qualität und Exzellenz in Krisenzeiten" hatte die Absicht, verschiedene Branchenakteure aus dem Berufsfeld des Service zu Wort kommen zu lassen, um zu hören, wie ihre Betriebe in der momentanen Wirtschaftslage mit ihrem Angebot umgehen. Mehrheitlich stimmten die Teilnehmer in ihrer Forderung nach einer besseren Aus- und Fortbildung - heute, mehr denn je - überein, sowie darin ihr Angebot zu verbessern, damit die Nachfrage nicht zurückgeht.

In diesem vom Spanischen Berufsverband für Servicekräfte veranstalteten und von Mariano Castellanos, Präsident des Verband der Maîtres d'Hôtel und Servicemitarbeiter (AMYCE), geleiteten Forum kamen zu Wort, der Ausbildungsleiter der Fachhochschule für Gastronomie, Hotelwesen und Tourismus von Toledo, Ángel Ocaña, der die Notwendigkeit unterstrich, das Ansehen des Berufsstands zu heben, und Dolores Cabezudo von der Universität von Castilla-La Mancha UCLM, die Nachdruck legte auf die psychologische Vorbereitung der Service-Kräfte, um dem Gast ein perfektes Gleichgewicht zwischen seinen Erwartungen und den vorgefundenen Leistungen bieten zu können. Die akademischen Beiträge schloss María Luisa Lesma ab, Vertreterin des 'Lehrstuhls Ferrán Adriá' der Universität Camilo José Cela, indem sie erläuterte: "Von unserem Lehrstuhl aus versuchen wir, unsere Studenten zu Reflexionen anzuregen und ihnen Kenntnisse über neue Verfahren der Gastronomie zu vermitteln, dazu versuchen wir, Ausbildungslehrgänge zu konzipieren, die sowohl die betriebliche Nachfrage als auch die gesellschaftliche Nachfrage und die Bedürfnisse der Auszubildenden selbst berücksichtigen."

Einen Blick auf den Hotelsektor warf Íñigo Gorostiaga, Vertreter der Hotelkette Confortel Hoteles, der als Rezept für die Krise vorschlug, die Flexibilität zu steigern, die Ausbildung zu verbessern, mehr zu informieren, sich anzupassen und vorausschauender zu planen. "Der Gast wandelt sich, und wir müssen den Veränderungen vorgreifen, beispielsweise indem wir uns in Krisenzeiten verstärkt um die Ausbildung der Belegschaft bemühen und offen kommunizieren, denn letzten Endes sitzen wir alle im gleichen Boot."

Fernando Arenas, Repräsentant des Kreuzfahrtenanbieters Costa Cruceros stand für einen anderen Ansatz beim Umgang mit der Krise. Er verköstige pro Mahlzeit 1500 Personen und sei mit denselben Menschen eine Woche lang unterwegs, sagte er. "Wir für uns haben beschlossen, in dieser Krise nicht in den Preiswettbewerb einzusteigen und diese Entscheidung mit der weiteren Steigerung unsere Qualität zu rechtfertigten."

Den ungewöhnlichsten Standpunkt vertrat der Chefredakteur der Beilage "La Luna de Metrópoli" von El Mundo, Juan Manuel Bellver, indem er fand, der Beruf sei nicht so wie er sein sollte. "Es gibt sehr viel zu tun, wir haben den Service sehr vernachlässigt und die wirtschaftliche Lage kann uns als Heilungskrise nützen, damit wir besser werden." Bellver ist der Ansicht, dass es ein Problem des Stils gibt: "Dem Service im spanischen Speiselokal fehlt eine Definition für das 21. Jahrhundert", stellte er kategorisch fest.

Dieser Meinung schloss sich Rafael Ansón an, Vorsitzender der Königlichen Gastronomieakademie Spaniens, der findet, so wie sich die Spanier mit ihrer Küche von der französischen Schule gelöst haben, sei das im Service am Tisch noch nicht geschehen. "Das Selbstverständnis des Kellners muss sich verändern, der heutzutage in der Lage sein muss, zu deuten, was der Gast möchte, allgemeine Grundkenntnisse der Gastronomie braucht und einiges vom Kochen und von Ernährung verstehen muss. Das ist einfach die Basis", war sein Anliegen.

Als Letzter sagte Mariano Castellanos in seinem Beitrag, genauso wie in allen Berufen gelte auch für das Hotelwesen das Gesetz des Stärkeren, und erst recht in Zeiten der Krise, darum "sollten wir uns gut vorbereiten, denn nur die großen Belegschaften werden überleben können."

Und zur FENAVIN befragt, bekundete Castellanos sein Erstaunen über die Entwicklung der Messe. "Noch vor zehn Jahren hat kaum einer an sie geglaubt, und heute ist sie eine Referenz auf nationaler und internationaler Ebene. Wir vom Berufsverband der Service-Kräfte unterstützten ohne Vorbehalte sowohl die FENAVIN als auch die ESPAÑA ORIGINAL, eine ebenso notwendige Messe, der ich den gleichen Erfolg prophezeie, wie dieser Weinmesse, da sie schließlich von den gleichen Menschen auf die Beine gestellt wird."

Volver