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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Cuetos, Galiana, Valladares und Arcos hauchten der mit dem Wein liierten Dichtkunst Leben ein

Der Professor für Spanische Literatur Antonio Rey Hazas traf die Auswahl für die heute auf der FENAVIN vorgetragenen Texte

06.05.2009 | 

Um die enge Verbindung von Wein und Leben ging es bei dieser literarischen Lesung mit den großartigen Stimmen von Concha Cuetos, Manuel Galiana, Paco Valladares und José María Arcos, die dieser innigen Liaison in den von Professor Antonio Rey Hazas ausgewählten Texten Gestalt gaben.

Rey Hazas, Professor für Spanische Literatur, erläuterte dass sich der gegenwärtige Weinbegriff mit den Eigenschaften und dem Bild des Weins seit dem 16. und 17. Jahrhundert vollkommen gewandelt hat. Damals war Spanien noch ein Königreich und der Wein ein Grundnahrungsmittel. "Man aß Fleisch, Brot und Wein", so der Professor, "und da Fleisch damals sehr teuer war ..." So wurde in den alten Regimentern Flanderns jedem Mann täglich mindestens ein Liter Wein zugeteilt und die Flotten führten doppelt soviel Wein mit sich wie Wasser, denn das verderbliche Wasser wurde nur zum Waschen benutzt, der Wein dagegen zum Trinken.

"Das war eine faszinierende Welt und vollkommen anders als unsere", betonte Antonio Rey, um die Bedeutung und die Verbreitung des Weins auch in der Literatur zu illustrieren, "dieser toten Schrift, die im Mund hervorragender, großartiger Schauspieler zum Leben erweckt wird."

Über hundert Zuhörer versammelten sich zu dieser Veranstaltung, um einer Kostprobe erstklassiger Texte sowie der Kunst langjähriger Schauspieler zu lauschen, deren gelungene Gedichtrezitationen sich in der Stimmung im Saal niederschlug.

Quevedo, Gracián, El Lazarillo, Lope und sein Galán de la Membrilla, Tirso de Molina, Cervantes. Góngora und andere kamen mit ihren Eindrücken zum Wein in einer Textauswahl zu Wort, die auch Gedichte von Neruda, Machado, Diego Jesús Jiménez, Antonio Gamoneda und Fernando Quiñones enthielt, weil sie, wie der Professor fand, "dem heutigen Publikum näher sind." Concha Cuetos bildete den Abschluss mit ihrer Rezitation des Gedichts "El vino de crianza" von José Hierro.

Das Publikum beendete die Veranstaltung mit stehenden Ovationen für die Professionalität der vier bekannte Schauspieler, die in einem Nebensatz "ein Gläschen Wein" zum Essen empfahlen, weil er "dazu beiträgt, die Gesundheit zu erhalten", wie Galiana und Valladares feststellten.

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