Le informamos que utilizamos cookies propias y de terceros para ofrecerle un mejor servicio, de acuerdo con sus hábitos de navegación. Si continúa navegando, consideramos que acepta su uso. Puede consultar nuestra Política de Cookies aquí.

Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

Buscador

Buscar

SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Die Önologin Ana Martín: "Man muss den Wein genießen und darüber reden, wenn man ihn trinkt"

Gemeinsam mit Joël B. Payne, Vorsitzender des Internationalen Weinjournalistenverbands FIJEV, und dem Önologen Paul Pontallier, nahm sie an dem Vortrag und Gespräch teil: "Wein: Technik und Kommunikation"

06.05.2009 | 

Der Internationale Weinjournalistenverband (FIJEV) veranstaltete im Rahmen der FENAVIN-2009 einen Vortrag mit Gespräch zum Thema "Wein: Technik und Kommunikation", an dem Paul Pontallier, Önologe von Château Margaux; Ana Martín, freie spanische Önologin, und Joël B. Payne, Vorsitzender des FIJEV, teilnahmen und von ihren Erfahrungen bei der Weinbereitung und der Weinkommunikation sprachen, sowie über Markttendenzen und soziale Geschmäcker.

Ana Martín, die seit 25 Jahren in der Weinwelt arbeitet, erklärte: "Die Situation des Önologen in den 80er Jahren war eine ganz andere als heute. Heute gelten wir als Stars, die auf den Titelseiten von Zeitschriften gehören", erklärte sie. "Früher war die Situation viel härter, weil wir auf kleinen Weingütern unter schwierigen Bedingungen arbeiten mussten."

Die Önologin gestand, dass ihr Kommunikation keine Mühe bereitet, sondern ihre Leidenschaft ist, und glaubt: "Die Leute wollen wissen, was hinter jedem Wein steckt." In diesem Zusammenhang erzählte sie, dass sie ihre Arbeit als Önologin immer so verstanden habe, "zu erzählen, was ich mache." Sie betonte gleichzeitig, "Man muss den Wein genießen und darüber reden, wenn man ihn trinkt." Außerdem forderte sie: "Die Verbraucher sollten genügend Informationen über den Wein haben, den sie trinken, damit sie ihn auch zu schätzen wissen."

Ana Martín Onzain ist trotz ihres jugendlichen Alters eine der versiertesten Önologinnen unseres Landes. Ihre Verbindung zu Namen wie Guitián, Casa Gualda, Terras Gauda, Itsasmendi und Traslanzas haben ihr außerdem eine Menge Ansehen verschafft. Sie hat bereits eine große Anzahl von Fachkursen und Verkostungsseminaren gehalten, an zahlreichen Verkostungskomitees und Forschungsprojekten teilgenommen und hatte darüber hinaus schon in der einen oder anderen Bodega die kommerzielle Leitung inne.

Paul Pontallier erzählte von seinen Erfahrungen als Önologe, einen Beruf, den er seit vielen Jahren ausübt. Der Franzose hob hervor: "Die Weinkultur ist außerordentlich wichtig." Auf die Frage des Journalisten Payne, ob er sich als Önologe von Châteax Margaux nicht unter Druck fühle, versicherte er: "Es ist viel einfacher, einen Château Margaux zu machen als an einen Wein sonst wo auf der Welt, weil bei uns eine Reihe von privilegierten Bedingungen zusammenkommen -natürliche, menschliche, kulturelle und technische."

Er sagte auch, "seit vierhundert Jahren, hat man bei uns den Anspruch Spitzenweine zu bereiten. Dafür hat sich die Technik weiterentwickelt und es gibt eine solide Basis. Er hob auch hervor, dass "wir versuchen, einen Wein zu machen, bei dem jedes Detail stimmt."

Der derzeitige Vorsitzende des Internationalen Weinjournalistenverbands FIJEV, der mehr als Journalist, denn als Referent auftrat, erklärte: "Vor 25 Jahren kam es nur darauf an, überhaupt einen Wein zu machen. Inzwischen hat man den Anspruch, ihn von allen andern zu unterscheiden, davon zu erzählen und Zuhörer zu finden."

Volver