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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Federico Castellucci: "Ciudad Real bietet einen unvergleichlichen Rahmen, um über Wein zu sprechen, da es Tradition und kontrollierte Modernität miteinander verbindet."

Der Generaldirektor des Internationalen Amts für Rebe und Wein (OIV) analysierte die weltweiten Daten für Produktion, Verbrauch und Import während der Jahre 2007 und 2008

06.05.2009 | 

Gemeinsam mit Vicente Sánchez-Migallón, Vizepräsident des Spanischen Önologenbunds, und Luis Jiménez, Vorsitzender des Önologenvereins von Castilla-La Mancha, analysierte Federico Castelluci, Generaldirektor des Internationalen Amts für Rebe und Wein (OIV) und eine der einflussreichsten Persönlichkeiten in der Welt des Weins, auf der FENAVIN 2009 die aktuelle Situation des Sektors in der Welt mit der Hilfe von Daten über Produktion, Verbrauch und Export.

Castelluci begann seine Rede mit den Worten: "Ciudad Real bietet einen unvergleichlichen Rahmen, um über Wein zu sprechen, da es Tradition und kontrollierte Modernität miteinander verbindet." Anschließend bekräftigte er: "Wir leben in einer Zeit des Wandels, die von den Auswirkungen der Krise und veränderten Konsumgewohnheiten in den traditionellen Ländern geprägt ist. … Angesichts dessen müssen wir auf Innovation setzen und effizienter wirtschaften, die Tradition jedoch zugleich beibehalten."

Es folgte die Analyse der Daten über die Produktion im Weinbaubereich der letzten beiden Jahre. Zu Beginn wies Castelluci darauf hin, dass "in den letzten Jahren die Fläche der Weinberge in der Europäischen Union reduziert worden ist aufgrund von Maßnahmen wie der Prämie für die endgültige Aufgabe von Rebflächen". Wie Daten des OIV jedoch belegen, bleibt die weltweite Produktion trotzdem auf dem gleichen Niveau erhalten und steigt sogar leicht an ? dank Schwellenmärkten im Bereich des Weinanbaus wie Russland, Neuseeland, Argentinien oder Rumänien.

Anschließend legte der Generaldirektor den Teilnehmern die Entwicklung des Weinkonsums dar. Seiner Meinung nach "zahlt der Wein in den traditionellen Ländern, wie den alten Mitgliedsländern der Europäischen Union, die Zeche für den Alkoholismus, den andere Getränke verursachen". So ging der Weinverbrauch im Jahr 2008 insbesondere in Italien, Frankreich, Deutschland, Griechenland und Spanien zurück. Dennoch "und trotz des Rückgangs der weltweiten Nachfrage ruhen die neuen Hoffnungen auf Ländern wie Australien, Neuseeland, Chile sowie vor allem Brasilien und Südafrika. Im letztgenannten Land ist der Wein ein Getränk, das traditionell mit den Weißen in Verbindung steht; doch nun beginnt der Weinkonsum auch bei der farbigen Bevölkerung zuzunehmen."

Export - die Zukunft

Zum Schluss wies Federico Castelluci darauf hin, dass die Zukunft des Weins im Export liege. "Der Wein ist das Produkt, das am meisten reist; und in der Tat steigen die Exportzahlen von Jahr zu Jahr an. 2008 machten sie 37 % des weltweiten Konsums aus ? gegenüber 18 % zu Beginn der Achtziger Jahre und 35 % im Jahr 2006."

In diesem Bereich ist Italien der größte Exporteur, gefolgt von Spanien und Frankreich (das sein Exportvolumen reduziert). Castelluci betonte jedoch, dass "es erforderlich ist, ein effizienteres Exportsystem zu schaffen". Außerdem bezeichnete er China und Indien als interessante Zielmärkte. Der Italiener erklärte: "In Indien konsumieren 30 % der Verbraucher alkoholische Getränke, doch nur 6 % trinken Wein. Neue Märkte zu erschließen, muss in Krisenzeiten wie dieser eine der Prioritäten sein, ohne jedoch die klassischen Hochburgen des Weins zu vernachlässigen."

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