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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Charlotte Hey: "Die Etikettierung ist einer der wichtigsten Aspekte bei der Weinvermarktung."

Sie hat gemeinsam mit dem Manager der Bodegas Elosegi, Mikel Elosegi, an der Podiumsdiskussion "Packaging ? Tendenzen und Entwicklungen für neue Weinkategorien auf dem Markt" teilgenommen

06.05.2009 | 

Die Chefin der britischen Weinfachzeitschrift The Drink Bussiness, Charlotte Hey, hat an der Podiumsdiskussion "Weinmarketing III. Das Werkzeug für herausragende Vermarktung" teilgenommen. Gemeinsam mit dem Manager der Bodegas Elosegi, Mikel Elosegi, sprach sie zu dem Thema "Packaging ? Tendenzen und Entwicklungen für neue Weinkategorien auf dem Markt".

Charlotte Hey gab eine Einführung in die Situation auf dem britischen Markt. Sie betonte, dass "80 % der Weinverkäufe im Bereich ‚Off-trade' getätigt werden". Außerdem informierte sie darüber, dass im Jahr 2008 der Verkauf von Rotwein um 2,1 % zurückgegangen ist, der von Weißwein um 1,2 %. Allerdings wurde 17 % mehr Rosé verkauft.

Sie erklärte, dass die großen Ketten in der Regel 600 Weinserien im Programm haben. Sonderangebote gibt es hauptsächlich in den Supermärkten. Der gefragteste Ort ist generell am Ende des Regals.

Charlotte Hey erläuterte die Überlegungen, die beim Verpacken eine Rolle spielen sollten. Sie sollten sich hauptsächlich auf die wirtschaftliche Situation, auf das, was der Verbraucher sieht, und auf die Frage, wie man den Verkauf erreicht, beziehen. In diesem Sinne erklärte sie: "Nach dem Preis ist das Design der Flasche der Faktor, der den Weinverkauf am meisten beeinflusst. … Die Verpackung ist einer der wichtigsten Aspekte für die Weinvermarktung."

Die Britin versicherte auch, dass "die Informationen auf den Etiketten auf Vorder- und Rückseite entscheidend sind." Dann fügte sie hinzu: "Die Verpackung eines Produkts muss die wichtigsten Punkte eindeutig vermitteln."

Momentan geht die Tendenz insbesondere dahin, leichteres Glas zu verwenden ? obgleich auch Tetrapacks und Dosen möglich sind.

Schließlich sprach sie über die Authentizität ? "einen Aspekt, der auf dem Markt eine immer größere Rolle spielt". Außerdem erklärte sie, dass man sich auch an einen weiblichen Markt wenden und eine weibliche Symbolsprache auf den Etiketten nutzen müsse, denn "70 % der Käufer in den britischen Supermärkten sind Frauen."

Mikel Elosegi ist der Manager der Bodegas Elosegi, einem Familienunternehmen, das 1883 gegründet wurde. In seiner Rede konzentrierte er sich auf die Entwicklung des Weinguts, dessen Aktivität in der Abfüllung und Vermarktung von Wein in Glasflaschen, PET-Flaschen, Bag-in-Box-Verpackungen und Dosen besteht.

Elosegi zufolge macht der Verkauf von Tafelwein in Bag-in-Box- Verpackungen und PET-Flaschen 91 % aus; lediglich 9 % entfallen auf Glasflaschen. Bei den Weinen mit Herkunftsbezeichnung werden jedoch 98 % in Glasflaschen verkauft und lediglich 2 % in Dosen.

1990 brachten sie die Bag-in-Box-Verpackung mit fünf Litern Fassungsvermögen auf den Markt. Der Manager erzählt: "Das war ein Reinfall, da der Markt darauf nicht vorbereitet war." 1992 versuchten sie es mit einem Bag-in-Box mit 20 Litern für ein ganz besonderes Produkt ? den "Kalimotxo" (Mischung aus Wein und Coca Cola). "Damit hatten wir mehr Erfolg."

Ab dem Jahr 2000 nahmen auch die Absatzzahlen für Weine in dieser Verpackung zu und stiegen bis auf 10 % des Jahresverkaufs an. Diese Tendenz setzt sich heute fort. Elosegi erklärte, dass sich PET-Verpackungen mit zwei und fünf Litern Fassungsvermögen auf dem Markt stabilisiert haben. 2007 begann das Unternehmen zudem, Bordeaux mit Herkunftsbezeichnung in 250 ml-Dosen anzubieten.

Zum Abschluss zählte er die Vor- und Nachteile der neuen Verpackungssysteme auf. Er betonte als Vorteile eine größere Bequemlichkeit, bessere Konservierung, erleichterten Transport, einen konkurrenzfähigen Preis, neue Märkte und neue Konsumenten sowie ein Umdenken hinsichtlich des Produkts und des Unternehmens. Allerdings gibt es auch Unannehmlichkeiten, zu denen die Beschränkung der verschiedenen Weinarten, die Produktion und die wirtschaftlichen Probleme zählen.

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