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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Die Professoren Zamora und Hermosín stellten auf der FENAVIN ihre Untersuchungen über önologische Innovationen vor

Im Rahmen der Workshops, welche die Universität von Castilla-La Mancha organisiert

06.05.2009 | 

Die Professoren Fernando Zamora Marín von der Universität Rovira i Virgili in Tarragona und Isidro Hermosín Gutiérrez von der Universität von Castilla-La Mancha waren die Redner der dritten Sitzung über "Innovation in der Önologie". Sie wurde heute Morgen im Rahmen der Spanischen Weinmesse (FENAVIN 2009) abgehalten, die vom 5. bis 7. Mai in Ciudad Real stattfindet.

Zunächst sprach Professor Zamora. Er konzentrierte sich in seinem Vortrag darauf, die Auswirkungen der Anwendung der Mikrooxidationstechnik auf die Farbe, die phenolischen Verbindungen und die Adstringens der Rotweine darzulegen. Nach einer Beschreibung der chemischen Reaktionen des Sauerstoffs mit den phenolischen Verbindungen führte Zamora einige Versuchsergebnisse vor, die seine Arbeitsgruppe erzielt hat. "Diese Ergebnisse bestätigen, dass die Mikrooxidation die Farbe der Weine intensiviert und zugleich eine fortschreitende Abnahme der freien und gesamten Anthocyan-Konzentrationen zur Folge hat. Er betonte, dass die Kombination der Anthocyane und der Flavonole bei der Anwendung der Mikrooxidationstechnik ansteigt. Dies ist nicht nur ein Zeichen dafür, dass diese Technik die Farbe intensiviert, sondern auch dafür, dass sie für mehr Farbstabilität sorgt. Außerdem führt die Mikrooxidation zu einer Verringerung der Adstringens des Weins.

Professor Isidro Hermosín hielt einen Vortrag über "Flavonole und ihre Wirkung bei der Copigmentierung und Rückverfolgbarkeit". Hermosín erklärte, dass die Flavonole phenolische Bestandteile der Traube sind, die beim Übergang in den Wein sehr interessante Auswirkungen haben, welche bislang kaum beachtet wurden. Sie weisen eine hohe Aktivität als Antioxidantien auf und tragen dadurch zu den positiven Effekten für die Gesundheit bei, die mit einem gemäßigten Weinkonsum verbunden sind. Aus technologischer Sicht haben die Flavonole auch einen entscheidenden Anteil an einem interessanten Effekt, der als Copigmentierung bezeichnet wird. Der Redner sagte: "Die Copigmentierung ist ein Phänomen, das die Intensität der roten Farbe des Rotweins verstärkt und ihm einige Purpurtöne hinzufügt ? ein charakteristisches Merkmal der Farbe junger Rotweine."

Er erläuterte, dass seine Forschergruppe zur Untersuchung der Flavonole in der Traube und im Wein in verschiedener Hinsicht beigetragen habe: Einerseits konnte mit Identifizierungs- und Quantifizierungsmethoden das komplette Profil der Flavonole in der Traube und im Wein definiert werden, so dass nun die exakten Inhaltsstoffe der Flavonole bekannt sind; und zum anderen wurde die Aufgabe der Flavonole bei der Herstellung von Rotweinen erforscht, was zu einer höheren Extraktionsrate der Antioxidantien (rote Farbe) und zu deren Stabilisierung im Wein beiträgt. Sie weisen eine intensivere rote Farbe mit mehr Purpurabstufungen auf, die auf lange Sicht stabiler bleibt.

Außerdem berichtete er über Felduntersuchungen, die durchgeführt wurden, um die geeigneten Weinbaubedingungen zur Produktion von roten Trauben mit einem größtmöglichen Gehalt an Antioxidantien und Flavonolen definieren zu können ? denn diese haben das größte Potential bei der Herstellung von Rotweinen mit einer intensiven, stabilen Farbe. "Schließlich kann man feststellen, dass sich trotz der Hydrolyse der Flavonole im Wein (zu Beginn liegen sie als Glykoside in der Traube vor, und so gehen sie in den Wein über), das Profil der Flavonole als nützliches Mittel erwiesen hat, um die Rückverfolgbarkeit der Weine zu bestimmen ? insbesondere in Bezug auf die Traubensorte, die für die Herstellung verwendet wird." erklärte Hermosín.

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