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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Önologen und Kellermeister von Rang diskutieren über die Entwicklung des spanischen Weins

An der vom Weinautor Andrés Sánchez Magro organisierten Podiumsdiskussion nahmen teil: Javier Ausás, Álvaro Palacios, Carlos San Pedro und Luis Miguel Martín

06.05.2009 | 

Der Wein- und Gastronomieautor Andrés Sánchez Magro organisierte die Podiumsdiskussion "Klassiker und Moderne. Ein Wechsel beim spanischen Wein" mit den folgenden Teilnehmern: Javier Ausás, Önologe von Vega Sicilia; die Winzer Álvaro Palacios und Carlos San Pedro sowie Luis Miguel Martín, Sommelier und Träger des Spanischen Gastronomiepreises.

Álvaro Palacios, innovativer Winzer und Woody Allens Weinlieferant bei den Dreharbeiten von "Vicky, Cristina, Barcelona", gehört weltweit zu den Hauptbefürwortern eines Bruchs in der Welt des Weins, gestand jedoch: "Die Grandeur von Spaniens Weinbauschatz hat mich immer zur Zurückhaltung ermahnt."

Er erzählte, er versuche seit 20 Jahren die herkömmlichen Prinzipien des Weinbaus zu reformieren und "die einheimischen Rebsorten jeder Region zu fördern." Und er hob hervor, man müsse "das historische Ansehen der Weinbauschätze respektieren und mit dem Authentischen und Echten in Einklang bringen."

Carlos San Pedro, ein Vertreter der Verschmelzung von Klassik und Moderne im Weinbau, äußerte sich so: "Die große Revolution des spanischen Weins ist stecken geblieben, weil er sich wieder der alten Schule zuwendet." Der Kellermeister führte aus, er bereite am liebsten kräftige, strukturierte Weine, die wir mit der Zeit genießen können." Er erzählte auch, als Kellermeister versuche er, moderne Weine zu bereiten, und "dazu jeden Bodentyp anders zu bearbeiten."

Luis Miguel Martín berichtete, dass er zu Beginn seiner Tätigkeit als Sommelier die Weinkarte auswendig kannte. "Das ist heute unmöglich, weil es in Spanien über 10.000 Weinmarken gibt". "Der Wein hat sich weiter entwickelt, heutzutage werden eher saubere Weine hergestellt. Weinausbau und Önologie haben sich weiterentwickelt", unterstrich er.

Der Spanische Gastronomiepreisträger hob auch hervor: "Heutzutage findet man Wein für jedes einzelne Restaurant mit seiner spezifischen Küche." "Moderne Weine oder herkömmliche Weine schmecken gut, wenn sie gut serviert werden und schlecht, wenn sie schlecht serviert werden", brachte er die Frage auf den Punkt.

Zuletzt meldete sich der Önologe von Vega Sicilia Javier Ausás zu Wort, einem der traditionellsten Weingüter des Landes, und erzählte, dass der Weg seines Weinguts ganz eng "damit zusammenhängt, was wir uns selbst schuldig sind." Und er fuhr fort: "Wir entwickeln uns auf unsere Weise und 'prostituieren' unsere Weine nicht für jeden kurzlebigen Trend."

Der Önologe de Vega Sicilia betonte, er mache seine Weine nach Möglichkeit "elegant, gut trinkbar und so angenehm schmeckend wie möglich." Zum Schluss sagte er, seine Bodega orientiere sich daran, "die Vielfalt zu respektieren und saubere, ausdrucksvolle, angenehm schmeckende Weine zu bereiten, damit unsere Weinbauschätze Ihresgleichen suchen können."

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