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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

"Die Bedeutung des Terroirs für die Weinproduktion" wird auf der FENAVIN 2009 diskutiert.

Die UCLM hat die erste Sitzung des Workshops "Innovation als Unterscheidungsstrategie: Von der Biotechnologie zur Weinvermarktung" organisiert, der im Rahmen der Messe stattfindet.

06.05.2009 | 

Die Universität von Castilla-La Mancha (UCLM) hat im Rahmen der FENAVIN 2009 den Workshop "Innovation als Unterscheidungsstrategie: Von der Biotechnologie zur Weinvermarktung" organisiert. Bei der ersten Sitzung ging es um "Die Bedeutung des Terroirs für die Weinproduktion". Zu den Teilnehmern zählten Luigi Bavaresco, Professor der katholischen Universität Sacro Cuore in Piacenza (Italien), José Ángel Amorós Ortiz-Villajos, Dozent an der UCLM, und Francisco Montero Riquelme, Professor an der UCLM.

Luigi Bavaresco konzentrierte sich bei seinen Ausführungen auf die Rolle des Klimas für den Weinbau. Zunächst gab er einen Überblick über die weltweite Traubenproduktion, bevor er sie der Obstproduktion im Allgemeinen und dann der Bananenproduktion im Besonderen gegenüberstellte. 49 % der Traubenproduktion findet in Europa statt, und 70 % der Trauben werden für die Weinherstellung verwendet. Er betonte, die weltweite Verbreitung des Weinbaus konzentriere sich auf Spanien, obwohl die Produktionsmittel sich insbesondere in Italien befinden.

Der italienische Professor führte die Faktoren auf, die für die Produktion und Qualität der Trauben verantwortlich sind und auf dem Boden und dem Klima basieren - Elemente, die unter dem Begriff Terroir zusammengefasst werden.

Bavaresco zufolge wird das Klima von Licht und Temperatur geprägt. In dieser Hinsicht betonte er, dass die meteorologischen Aspekte ebenfalls wichtig sind: "Deshalb können wir gute oder schlechte Ernten haben." Er erinnerte daran, dass die Temperatur der wichtigste Klimafaktor ist, der die Wahl der Rebsorte beeinflusst.

Der Redner unterstrich, dass die Welt sich einem großen Problem gegenüber sieht: dem Klimawandel. Zu dessen Konsequenzen zählt ein Temperaturanstieg - mit gravierenden Folgen für die landwirtschaftlichen Systeme. Dem Professor zufolge wird zu den wichtigsten Auswirkungen eine frühere Ernte zählen; zudem werden die Trauben seiner Meinung nach mehr Zucker und weniger Säure enthalten.

Zum Schluss führte er Vorschläge an, wie die Weinberge an das Klima angepasst werden können. So sei es möglich, die Rebsorte zu wechseln, Pfropfunterlagen zu verwenden, welche die Trockenheit besser aushalten, und die Besprengung mit Anti-Stress-Produkten vorzunehmen.

Der Dozent der UCLM, José Angel Amorós, konzentrierte sich in seinem Vortrag auf das Weinbausystem, das sich aus den Faktoren Boden, Pflanze, Klima und Kultivierpraktiken zusammensetzt. "Kein Terroir wird ohne das Eingreifen des Menschen angelegt." betonte er.

Amorós bezeichnete den Boden als "armen Verwandten" des Terroirs, da es "sehr schwer ist, den Einfluss des Bodens auf den Wein zu beweisen". In seinem Vortrag erläuterte er die verschiedenen Bodenarten sowie deren physikalische Eigenschaften, von denen vorrangig die Elemente Körnung, Farbe, Struktur, Tongehalt und organische Materialien zu nennen sind.

Zum Abschluss folgte Francisco Monteros Beitrag, in dem es um die Qualität der Weinproduktion ging. "Man muss sich die Wirklichkeit bewusst machen. Wir müssen realistisch sein und die Möglichkeiten abwägen, die wir haben, um diese Qualität zu erreichen." Der Professor der UCLM betonte, dass "Castilla-La Mancha eine Region der Gegensätze ist, in der alle Ressourcen (Boden, Wasser und Vegetation) begrenzt sind."

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