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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Caballero Bonald, Almudena Grandes, García Montero und Javier Rioyo sprechen über die innige Verbindung von Wein, Literatur, Leben und dem menschlichem Wesen selbst

Der Autor und Journalist Manuel Juliá moderierte die Podiumsdiskussion "Wein und Literatur" in einem überfüllten Saal

05.05.2009 | 

Die Podiumsdiskussion `Wein und Literatur' mit Autoren und Journalisten von Rang, nämlich José Manuel Caballero Bonald, Almudena Grandes, Luis García Montero, Javier Rioyo und dem Moderator Manuel Juliá selbst, geriet am heutigen Nachmittag zu einem wahren Fest des Lebens, der Freundschaft und folglich der engen Beziehung zwischen Wein - dem Hauptdarsteller der FENAVIN - und Literatur.

Juliá führte in die Diskussion ein, indem er über die historische und zeitlose Beziehung zwischen Wein und Literatur sprach. "Von der Bibel bis Shakespeare taucht der Wein konstant in den unterschiedlichsten Texten auf", sagte er einleitend, um dann seine prominenten Gäste vorzustellen.

Caballero Bonald zitierte als Ausgangspunkt für die enge Verbindung von Wein und Literatur Berceo, "der schon von der großartigen Begleitung eines guten Weines auf jedem einzuschlagenden Weg sprach." Der Schriftsteller aus Jerez versicherte, dass ein Leben ohne Wein nach seinem Verständnis "ein schlechtes Leben" sei. Seiner Ansicht nach, sind Wein und Literatur "zwei Kanäle ein und desselben Lebensstroms."

Die berühmte Autorin Almudena Grandes begann ihren Redebeitrag mit der Feststellung: "Es ist schlecht, den Wein systematisch zur Begleitung jeder Arbeit zu nehmen." Für die Autorin der bekannten, auch ins Deutsch übersetzten Romane Lulu - die Geschichte einer Frau und Malena brachte die Lektüre der Odyssee von Homer erstmals die Erkenntnis, dass die beiden Protagonisten dieses Podiums zusammengehörten.

Der große Lyriker aus Granada Luis García Montero, der sich nach Almudena Grandes zu Wort meldete, versicherte: "Der Wein gehört einfach zum Leben dazu, und zwar schon seit der Antike, und die Literatur ist ein Handel mit dem Leben, deshalb ist die Beziehung zwischen beiden seit jeher so eng." Außerdem fand er, "Leute, die gerne Wein trinken, denen kann man vertrauen, weil sie in der Regel aufrichtig sind."

Der Journalist Javier Rioyo stellte schon mit dem ersten Satz fest: "Ohne Wein gäbe es kein Jerez, also auch keinen Bonald; ohne Wein gäbe es keine Mancha und ohne unser Vergnügen am Wein, gäbe es unserer Freundschaft nicht", womit er die freundschaftlichen Beziehungen der Gäste auf dem Podium meinte.

Für den Autor und Journalisten stellt der Wein ein Vehikel für die Freundschaft und die zwischenmenschlichen Beziehungen dar, und er kann sich ein "Volk ohne Wein" partout nicht vorstellen.

Juliá machte den Abschluss, indem er daran erinnerte, dass der beste Befürworter eines guten Weingenusses Cervantes sei und zwar durch seine Figur Sancho Panza, und er zitierte aus einer Passage des 'Don Quijote' das Gespräch zwischen diesem und dem vermeintlichen Schildknappen des Waldritters, in dem Sancho, nachdem er fünfzehn Minuten lang trinkend in die Sterne gestarrt hat, entzück ausruft: Zum Teufel nochmal, ein Schuft und auch noch katholisch. Nun sagt mir, Señor dieses Jahrhundert, das ich am meisten liebe: Ist dieser Wein aus Ciudad Real?.

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