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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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NOTAS DE PRENSA

Der Verbraucher als Schlüsselfigur bei der Schaffung von Wein-Eigenmarken

Germán Ramírez und Marie L. Calderón

Germán Ramírez und Marie L. Calderón

Der Marketingleiter im Bereich Wein des Konzerns Codorniu und die Marketing- und Verkaufschefin von Proodevo glauben, dass es notwendig ist, für den Handel Marken zu erschaffen.

05.05.2009 | 

Der Verantwortliche für das Marketing im Bereich Wein des Konzerns Codorniu, Germán Ramírez, und die Marketing- und Verkaufsleiterin von Proodevo, Marie L. Calderón, waren die beiden Referenten des Vortrags "Weinmarketing II: Branding - Wie kreiert man eine Marke in der Weinwelt von heute?", der im Rahmen der FENAVIN 2009 stattfand. Beide stimmten darin überein, dass es erforderlich ist, mehr auf den Verbraucher zu hören und weniger auf Experten, wenn es darum geht, Marken zu schaffen.

Marie L. Calderón bestand auf der Idee, dass eine Marke dem Konsumenten per definitionem Vertrauen vermittelt und dass er im Allgemeinen gerne verschiedene Marken ausprobiert, sich aber mit übervollen Regalen konfrontiert sieht. "In Spanien gibt es ungefähr 16.000 Weinmarken. Überdies ist das Angebot für die Verbraucher nicht leicht zu verstehen, zumal schätzungsweise lediglich 5 % von ihnen über gewisse Grundkenntnisse in diesem Bereich verfügen. Wenn wir berücksichtigen, dass die Auswahl eines Weins im Regal rund 18 Sekunden in Anspruch nimmt, muss die Wirkung der Marke sehr stark sein, um die Aufmerksamkeit des Konsumenten auf sich zu ziehen." erklärte sie.

Außerdem erläuterte die Marketing- und Verkaufschefin von Proodevo, dass es im Weinsektor keine wirklich großen Marken gibt. Der größte Produzent der Welt, E. J. Gallo, hat lediglich 2 % Marktanteil. Es bleibt also noch viel zu tun hinsichtlich der Markenentwicklung.

Germán Ramírez seinerseits äußerte die Meinung, dass die Vertreter des Weinsektors eigentlich keine Marken kreieren, sondern Geschäfte machen wollen. "Die Marken erschaffen nicht jene Menschen, die Wein produzieren, sondern die Konsumenten selbst, denn für sie sind die Marken gedacht; die Weinhersteller können diesen Prozess jedoch unterstützen." Erst nach einer langen Zeit gelingt es, eine Marke in der Welt des Weins zu kreieren, und auch dann nur, wenn sie stets den Bedürfnissen des Endverbrauchers entspricht (Restaurants, Meinungsführer, Journalisten, usw.).

Für Ramírez gehört zu den Grundbedingungen für die Schaffung einer Marke, der Beste, der Erste, der Einzige oder der Schöpfer zu sein. "Doch manchmal ist es nicht erforderlich, so weit zu kommen, sondern es reicht, aufzufallen, zu überraschen, zu unterhalten, interessant oder einfach schön zu sein. Gleichwohl hängt der Erfolg, der Beste zu sein, davon ab, dass die Botschaft offensichtlich oder ausgefallen ist, dass sie eindeutig ist und dass das, was man zu sagen hat, relevant ist.", erklärte er. Außerdem betonte er, es sei entscheidend, sich zu vergewissern, dass die eigene Aussage eine konkrete Person erreicht. Häufig lohnt ein Versuch, sich kleinen Verbrauchermärkten zu nähern, die wenig Interesse wecken, aber empfänglicher sind.

Sind das Produkt, die Botschaft und das Ziel erst definiert, besteht der nächste Schritt darin, Eindruck zu machen und beim Verbraucher eine Spur zu hinterlassen, um schließlich den Plan in die Tat umsetzen zu können, meint der Marketingleiter im Bereich Wein des Konzerns Codorniu.

Ramírez zufolge sind Mut zum Risiko, Experimentierfreude, Innovation, Schöpfungskraft, ein Bruch der Regeln und Polarisierung die Schlüssel zum Erfolg.

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