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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Die Universität von Castilla-La Mancha (UCLM) organisiert auf der FENAVIN eine Podiumsdiskussion zu den Auswirkungen und Folgen der neuen Europäischen Weinmarktordnung

Die Europäische WMO aus politischer, administrativer und akademischer Sicht

05.05.2009 | 

Die Universität von Castilla-La Mancha veranstaltete heute Nachmittag im Rahmen der Spanischen Weinmesse FENAVIN 2009, die vom 5. bis 7. Mai in Ciudad Real stattfindet, eine Podiumsdiskussion zu den Auswirkungen und Folgen der neuen Europäischen Weinmarktordnung für den Sektor.

Bei der Diskussion "Auswirkungen und Folgen der neuen Europäischen Weinmarktordnung und der Debatte über Territorien aus politischer, administrativer und akademischer Sicht für den Sektor", waren dabei: Francisco Martínez Arroyo, Abteilungsleiter für Land- und Viehwirtschaft im Ministerium für Landwirtschaft und Ländliche Entwicklung des Regionalrats von Castilla-La Mancha; Marisa Soriano, Abgeordnete des PP im Regionalparlament von Castilla-La Mancha; Emilio Barco Royo, Professor an der Universität von La Rioja, Juan Sebastián Castillo Valero, Dozent an der UCLM, Miguel Briz, technischer Berater des Umweltministeriums, und als Moderator Antonio Salinas, sozialistischer Abgeordneter des Regionalparlaments von Castilla-La Mancha.

Die jüngsten Forschungsergebnisse und wissenschaftliche Erkenntnisse zum Weinbau flossen mit ein, als die Teilnehmer auf dem Podium die Vor- und Nachteile der Europäischen WMO diskutierten und ihre jeweiligen Positionen vertraten. Dabei kamen das Pro und Kontra der Verordnung für den spanischen Markt im Allgemeinen und den Markt von Castilla-La Mancha im Besonderen zur Sprache.

Der Abteilungsleiter für Land- und Viehwirtschaft der Regionalregierung betonte, dass die Europäische WMO aus seiner Sicht positiv sei aus zwei wesentlichen Gründen: die einheitliche Bezahlung und die Promotion. Er erwähnte ebenfalls, dass die WMO die Abfüllung von Wein mit dem Hinweis auf Jahrgang und Rebsorte vereinfache. "Das könnte meiner Ansicht nach unserer Region zugute kommen", so Martínez Arroyo. Im Großen und Ganzen fand er auch die Rodungen von Vorteil, da eine große Anzahl der Anträge von über 50jährigen Winzern kämen, dem Weinbau ohnehin den Rücken kehren wollten. Auch die Neustrukturierung der Weinberge hielt er für die richtige Maßnahme, weil sie den Winzern ermögliche, die Rebsorte zu ziehen, die sie wollten, und ebenso die Anforderung, Kompetenzen bei der Vermarktung unserer hervorragenden Weine zu erwerben.

In ähnlicher Weise äußerte sich Miguel Briz, der zusätzlich die Vorgeschichte der aktuellen WMO vortrug.

Die Gegenposition übernahm Marisa Soriano, die nicht hinterm Berg hielt mit ihrer Enttäuschung, dass Spanien und Castilla-La Mancha gegenüber anderen europäischen Ländern durch die Anwendung der Europäischen Weinmarktordnung benachteiligt würden. "Wir vom Partido Popular finden, dass schleunigst gehandelt werden muss, und Strukturmaßnahmen ergriffen werden sollten, um diese Situation zu lösen. Deshalb appellieren wir an die Ministerien von Land und Region, Kommerzialisierungsmaßnahmen vom Erzeuger bis zum Verkäufer zu entwickeln, um deren Wettbewerbsfähigkeit durch eine gute Marktposition zu stärken", forderte sie.

Die Universitätsprofessoren sprachen in ihren Beiträgen über Auswirkungen und allgemeine Folgen der neuen Europäischen WMO und brachten sie in Verbindung mit einer Analyse der verschiedenen Gründe für die aktuellen Krise. Von ihren jeweiligen Standpunkten aus stimmten sie darin überein, dass die WMO auch anders hätte gestaltet werden können, da sie in einigen Punkten eine klare Zielrichtung vermissen lasse.

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