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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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José Peñín: "Um einen Wein zu beurteilen, müssen wir seine Ausgewogenheit und Harmonie abwägen"

Der bekannte Weinjournalist erläuterte die Bewertungskriterien für eine hohe Punktzahl in den internationalen Weinführern.

05.05.2009 | 

Der bekannte Journalist und Weinexperte José Peñín erklärte: "Um einen Wein zu beurteilen, müssen wir seine Ausgewogenheit und Harmonie abwägen", in seinem Vortrag: "Wie vergeben die großen Weingurus ihre Punkte - Bewertungskriterien für Weine, die in den internationalen Weinführern eine hohe Punktzahl erreichen. "

Peñín bezeichnete die Punktvergabe als "ziemlich mechanisch. Ideal wäre es, den Wein objektiv und subjektiv zu beschreiben", um dann mit Nachdruck hinzuzufügen: "Bei der Bewertung von Wein ist die subjektive Beschreibung natürlich nicht so wichtig wie die objektive."

Der Chefredakteur von Sibaritas gab einen kurzen historischen Rückblick auf die Bewertung von Wein, die im Jahr 1897 anfing, als in Madrid der erste Weinwettbewerb für spanische Weine stattfand, und die Kellermeister eine Kostprobe ihrer Weine einschickten, die dort bewertet, mit Punkten versehen und mit Medaillen ausgezeichnet wurden. "Diese waren eine Aufwertung des Weins, die Jahrzehnte lang auf den Etiketten verzeichnet waren," erzählte er.

In den 20er und 30er Jahren machten Wettbewerbe dieser Art allmählich Schule, bis in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts die Weinkritik in England eine regelrechte Blütezeit erlebte. Die britische Zeitung "Decanter" hatte die Funktion eines Vorreiters in der Weinbewertung. Zu Beginn der 80er Jahre schuf sich schließlich Robert Parker mit dem so genannten "Bulletin des Weinanwalts" eine Position in der Welt des Weinbaus und gewann damit unter Einkäufern und Distributoren an Ansehen, da sich seine Punktvergabe sowohl auf den Kunden als auch auf den Erzeuger beziehen.

Carlos González, Chefredakteur des Weinführers Guía Peñín, berichtete anschließend über Kriterien und Abläufe der vom Weinführer durchgeführten Verkostungen. Der Vorgang, so ließ er wissen, sei "furchtbar einfach, erfordert jedoch eine Menge Erfahrung." González führte aus, es werde ein Verkostungskalender erstellt und die Gegend, wo der Wein hergestellt werde besucht. Von Januar bis Juli fahre man dann zu den betreffenden Kontrollräten. Diese Vorgehensweise unterscheidet sich von denen anderer spanischer Weinführer. "Wir unterscheiden uns ebenfalls von allen anderen Weinführern, indem wir sämtliche Weine, die uns unter die Augen, die Nase und den Mund kommen, probieren."

Carlos González erzählte auch, dass für die Zusammenstellung des Guía Peñín moderne Verfahren eingesetzt würden, "so haben wir eine Datenbank aufgebaut, in der 15.000 Weinverkostungen registriert sind."

Der Weinführer Guía Peñín für spanischen Wein hat 28 Weine zur Ausstellung auf der Fenavin (Halle Osiris, Gang A 2, Terroir; A 34, Castilla-La Mancha) ausgewählt, welche die aktuelle Situation des Weins in Spanien wiedergeben sollen. Sie werden aufgeteilt in zwei thematische Einheiten: die Selección Guía Peñín 2009 der Weine von Castilla la Mancha und die Selección Guía Peñín 2009 der Terroir-Weine.

In der Selección Guía Peñín 2009 der Weine von Castilla la Mancha sind die repräsentativsten Erzeugnisse der Autonomen Region Castilla la Mancha zusammengestellt, insgesamt 18 aufgrund ihrer hohen Punktzahl ausgewählte Weine aus sämtlichen Erzeugergebieten von der Mancha, wie Mancha, Manchuela, Tierra de Castilla, Almansa, Méntrida...

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