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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Der Journalist José Ribagorda moderierte auf der FENAVIN 2009 die Podiumsdiskussion über die Blütezeit der kleinen Herkunftsbezeichnungen

Die Önologen setzen auf die Rückkehr zur einheimischen Rebe als Qualitätsgarantie für ihren Wein

05.05.2009 | 

José Ribagorda, Leiter der Wochenendnachrichten auf Tele 5, moderierte am heutigen Morgen die Diskussion über das Gedeihen kleiner Herkunftsbezeichnungen. Die Veranstaltung gehörte zum Rahmenprogramm der FENAVIN 2009, der Spanischen Weinmesse, die vom 5. bis 7. Mai im Messezentrum von Ciudad Real stattfindet.

An der Diskussionsrunde nahmen teil, der Winzer Raúl Pérez; die Geschäftsführerin von Orowines Spain Kasia Romanska; die Önologin Amy Hopkinson und der Önologe von Amadís de Gaula Francisco, Granado Falcó.

Das Gedeihen kleiner D. O.s, deren Qualitätssprünge der letzten Jahre und ihre eindeutigen Vorzüge - wie beispielsweise in vielen Fällen durch ihre Wiederbelebung der einheimischen Rebe in angestammten Weingebieten - waren die Themen dieser Begegnung, bei der jeder Referent Gelegenheit hatte, seine oder ihre Ansichten darzulegen und von den eigenen Erfahrungen zu berichten.

Für die neuseeländische Önologin Amy Hopkinson, die mit hundertjährigen Reben auf historischen Weinbergen mit alten Wurzeln für Viñas del Cenit Wein bereitet, ist die Arbeit mit der einheimischen Rebe in Kastilien und León bereichernd und eine dankbare Aufgabe, denn für sie gilt: Qualität kommt vor Quantität.

Ähnlich äußerte sich eine der besten Sommeliers unseres Landes, Kasia Romanska, die schon bei anderen Gelegenheiten an der Spanischen Weinmesse mitwirkte, und die Wichtigkeit unterstrich, in den vernachlässigten Gegenden wie Jumilla, Wein zu ziehen. Sie erzählte, dass die Akzeptanz einheimischer Rebsorten in den USA höher sei als auf dem spanischen Markt, und dass man dort offener sei für Varietäten, anstatt nur auf die großen Weinbaugebiete zu starren. Sie bemerkte aber auch: "Der Fokus verschiebt sich gerade, und das ist wichtig, weil allmählich statt der Quantität, die Qualität in den Blick rückt."

Raúl Pérez, der zum ersten Mal auf der FENAVIN ist, ist vermutlich der beste Vertreter der neuen Önologengeneration, die bereit ist, dem galizischen Wein weitere Grenzen zu öffnen. Für den jungen Winzer, der sich mit seinen Bierzo-Rotweinen einen Namen gemacht hat und Önologe in den Bodegas Estefanía (Tilenus) ist, beziehen sich die spanischen D. O.s häufig auf sehr weitläufige Gebiete, daher habe er es vorgezogen, sich in Gegenden zurückzuziehen, wo die Unterschiede größter sind, "und die nicht von den großen D. O.s vereinnahm wurden und ihre einheimischen Rebsorten aufgegeben haben." Der Önologe aus Bierza erzielte mit zweien seiner Weine 98 von 100 Punkten bei der Verkostung des berühmten Weinspezialisten und der höchsten internationalen Referenz, Robert Parker.

Francisco Granado, Önologe bei Amadís de Gaula, der als önologischer Berater in mehreren Weingütern unterschiedlicher spanischer Weinbaugebiete Karriere machte, erklärte, seine Philosophie bestehe darin, Gebiete zu suchen, in denen die Traube eine höhere Qualität erreichen könne, um dann aus den Grundweinen einen Verschnitt zu machen. Was die Krise im Sektor angeht, so bemerkte Granado, dass sie anfange, sich bei den teureren Weinen niederzuschlagen, und regte an, Spanien solle den Sprung wagen und anfangen, Wein zu trinken, wie die Länder Deutschland und Frankreich es bereits täten, wo der häusliche Weinverbrauch gestiegen sei, während er in den Restaurants sinke, "weil die Leute zögern, viel Geld für eine Flasche Wein auf den Tisch zu legen."

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