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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Die Weinbauern aus La Mancha meinen, dass man hart arbeiten muss, um das Maximum aus der Europäischen Weinmarktordnung (WMO) zu holen

Rafael del Rey, Alfonso Marín, Francisco Martínez und Ángel Villafranca sprachen bei diesem Seminar als Referenten

Rafael del Rey, Alfonso Marín, Francisco Martínez und Ángel Villafranca sprachen bei diesem Seminar als Referenten

Der "Dachverband der Organisationen von Landwirten und Viehzüchtern - Landinitiative" (COAG-IR) von Castilla-La Mancha organisierte dieses wichtige Treffen des Weinbausektors.

05.05.2009 | 

Das Seminar "Die Winzer von La Mancha und die Europäische WMO", das der COAG-IR organisiert hat, war eine der ersten Veranstaltungen der spanischen Weinmesse FENAVIN 2009. Sowohl der stellvertretende Generalsekretär der Organisation, Alfonso Marín Salcedo, als auch verschiedene Vertreter des Sektors haben ihre Standpunkte über die Europäischen Weinmarktordnung geäußert. Sie alle stimmten darin überein, dass es erforderlich ist, viel und gut zu arbeiten, vor allem im Bereich der Werbung, um die Verkäufe zu verbessern.

Mit unterschiedlichen Worten und aus verschiedenen Blickwinkeln geäußert, wurde diese Ansicht während des gesamten Seminars vertreten. Nach einer kurzen Einführung durch Marín Salcedo sprach als Erster Rafael del Rey, Hauptgeschäftsführer des Spanischen Instituts der Weinmarktbeobachtung (OEMV). Er gab einen Überblick über die Märkte und erklärte: "Die einzige Möglichkeit, den Sektor zu bewahren, besteht darin, den Wein zu verkaufen. Dafür benötigen wir Märkte und so viele Informationen wie möglich über sie, damit wir versuchen können, die Nachfrage zu befriedigen und den Weinabsatz zu verbessern."

Del Rey erläuterte, dass Spanien seit vier Jahren mehr exportiert als es selbst verbraucht. Hinsichtlich der Schlussfolgerungen über die Märkte bestätigte er, dass die Wirtschafts- und Konsumkrise zunehmend mehr Auswirkungen auf den Sektor habe - sowohl in Bezug auf den Verkauf in Spanien als auch im Bereich der Exporte, bei den Anträgen auf Rodung und hinsichtlich der Situation der Weingüter. "Es ist klar, dass man sich mittelfristig nicht auf Subventionen verlassen kann, da diese nicht ewig gezahlt werden. Doch kurzfristig muss man die Subventionen nutzen, die es gibt." erklärte er. Anschließend schnitt er das Thema Absatzförderung in Drittländern an, die von der Europäischen Weinmarktordnung geplant ist.

Der Hauptgeschäftsführer des OEMV meinte, dieses Gesetz sei zunächst positiv aufgenommen worden und von außerordentlicher Bedeutung für die Internationalisierung. Wenn flexibel mit den Subventionen umgegangen werde, könnten sie besser genutzt werden, die Diversifizierung der Märkte unterstreichen, das Produktportfolio erweitern und neue Möglichkeiten zur Verkaufsförderung eröffnen. "Die Innovation, die Umwelt, der Zusammenhang mit der Gesundheit, der Direktverkauf, bessere Verkaufsabteilungen … Es gibt viele Bereiche, in denen der spanische Weinsektor von der Situation profitieren könnte."

Einen Überblick über den Produktionssektor lieferte Ángel Villafranca, der Vorsitzende der Vereinten Agrargenossenschaften von Castilla-La Mancha (UCAMAN). Obwohl er dieser legislativen Maßnahme kritisch gegenübersteht, betonte er, dass die Europäische WMO etwas Neues anstoßen werde. "Zum ersten Mal wird sie es uns ermöglichen, Politik im Bereich Weinbau zu betreiben. Nun nützt es nichts mehr, sich hinter Brüssel zu verstecken. Was uns bleibt, sind die Förderung, die Umstrukturierung und die Gesetzgebung - drei Säulen, an denen wir grundlegend arbeiten müssen." erklärte er.

Die Darstellung der Verwaltung übernahm Francisco Martínez Arroyo, Generaldirektor der land- und viehwirtschaftlichen Produktion des Ministeriums für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der Regionalregierung von Castilla-La Mancha. Er unterstrich die positiven Aspekte der Europäischen WMO, wenn auch die aktuelle Situation nicht positiv sei. "Dieses Gesetz beinhaltet zwei neue Elemente: die Betriebsprämienregelung und die Absatzförderung. Wir produzieren Wein von erstklassiger Qualität - das müssen wir publik machen, um unseren Weinverkauf zu steigern."

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