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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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NOTAS DE PRENSA

"Der deutsche Konsument ist durchaus geneigt, im Fachhandel und im Internet spanische Weine zu kaufen"

So Wilhelm Lerner, in Zentraleuropa verantwortlich für Strategie und Organisation der internationalen Unternehmensberatung Arthur D. Little

05.05.2009 | 

Wilhelm Lerner, in Zentraleuropa verantwortlich für Strategie und Organisation der internationalen Unternehmensberatung Arthur D. Little, versicherte in seinem heutigen Vortrag "Kaufverhalten des deutschen Verbrauchers", den er im Rahmen der FENAVIN-2009 hielt: "Der deutsche Konsument ist durchaus geneigt, im Fachhandel und im Internet spanische Weine zu kaufen."

Lerner zufolge gibt es in Deutschland zwei große Gruppen von Verbrauchern: Die einen kaufen in Lebensmittelmärkten und beim Discounter ein (Aldi, Lidl y Plus), wo sie günstigere Weine suchen; und die anderen kaufen Wein im Fachhandel, beim Weinhändler und über das Internet, sie sind Kenner und Weinliebhaber, denen es nicht so sehr auf den Preis ankommt.

Die Kaufentscheidung des deutschen Verbrauchers wird am stärksten beeinflusst von den Kriterien Geschmack und Preis, der jedoch für die Käufer von Spitzenweinen weniger ins Gewicht falle. 70 % der Deutschen erledigen ihren Weineinkauf in großen Supermärkten und beim Discounter und das für einen Durchschnittspreis von 2,99 Euro pro 0,75 l Flasche.

Dennoch bestehe im Discount-Handel die Tendenz, hochwertigere Weine einzuführen. Läden wie Aldi und Lidl, die in direkter Konkurrenz stehen, führen in der Vorweihnachtszeit Markenweine (Lidl) und Weine aus einem höheren Preissegment, um ihr eigenes Image aufzuwerten.

28 % der deutschen Konsumenten probieren hin und wieder spanischen Wein, aber nur 5 % sind geneigt, ihn einmal im Monat zu kaufen. Das sei vor allem darauf zurückzuführen, dass der Deutsche dem eigenen Wein treu sei. Nach diesem kommt erstmal der Verbrauch von Weinen aus Frankreich, an dritter Stelle rangiert Wein aus Italien und Spanien an vierter Stelle.

Der Referent erklärte, dass Deutschland Image-Führer sei beim Verkauf seines Weines. Die große Herausforderung für Spanien bestehe darin, mit Italien gleichauf zu sein, dazu empfiehlt er, "Meinungsführer zu gewinnen, die vom spanischen Wein reden." An dieser Stelle, so betonte er, gebe es einen riesige Informationslücke beim deutschen Verbraucher, der spanischen Wein trinkt.

Lerner erklärte, "Spanien hat das Potenzial, in Europa der Wein der neuen Welt zu werden." Damit dies gelinge, riet er dazu, zwei parallele Strategien zu verfolgen: "Einerseits die Verbraucher von hochwertigeren Weinen davon zu überzeugen, dass sie spanische Weine trinken, und andererseits nie die von ihnen gesuchten Standards im Bezug auf Volumen und Peis zu vergessen und zu bedenken, dass emotionale Strategien am besten wirken."

Wilhelm Lerner ist studierter Önologe und Weinbauer der Hochschule Geisenheim, er schloss außerdem als Manager für Weinmarketing an der Universität von San Francisco (USA) ab. Als Getränkeindustrieingenieur hat einen Master in Betriebsführung.

Er leitet das selbst gegründete Unternehmen Wine Networks, das spezialisiert ist auf Marktforschung, Beratung und Entwicklung innovativer Konzepte für die Weinbranche.

Lerner ist in Deutschland strategischer Teilhaber des namhaften Beratungsunternehmens 'Wine Intelligence' und beteiligt sich aktiv am Entwurf, der Durchführung und der Auswertung der Umfragen 'Vinitrac' und der 'Landscape Reports', die das Unternehmen regelmäßig herausgibt.

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