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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Díaz Zarco: "Es ist erforderlich, dass wir uns weiterhin Mühe geben, unsere Weine angemessen auf dem Binnenmarkt zu präsentieren."

Der Vorsitzende der Caja Rural von Ciudad Real ist der Meinung, dass es ungemein wichtig ist, den Marktanteil der Weine aus der Region Ciudad Real in Spanien zu erhöhen. Die FENAVIN kann dafür eine gute Plattform bieten

01.05.2009 | 

Luis Díaz Zarco ist Vorsitzender der Bank Caja Rural von Ciudad Real, welche die Weingalerie der FENAVIN unterstützt. Diese Messe öffnet am 5. Mai ihre Pforten. Díaz Zarco zeigt sich überzeugt, dass die Weine aus Castilla-La Mancha und insbesondere jene aus der Region um Ciudad Real "die besten der Welt sind: Sie sind sehr wettbewerbsfähig und haben bereits begonnen, sich ihren Weg zu bahnen". Seiner Ansicht nach ist es sehr wichtig, bei der Vermarktung zusätzliche Anstrengungen zu unternehmen ? nicht nur im Ausland, sondern auch auf dem spanischen Markt. "Denn obgleich 50 % der spanischen Produktion aus unserer Gegend stammen, entspricht dies nicht unserer Präsenz auf dem Markt oder im spanischen Gaststättengewerbe", betont er.

Nach Meinung des höchsten Verantwortlichen der Caja Rural "haben wir absolut konkurrenzfähige Preise und bieten eine hohe Qualität; was jedoch fehlt, sind eine entsprechende Verbreitung sowie ein gutes Netz aus Personen, die unsere Weine überall bekannt machen. Ich denke, mit einem ausgebauten Vertriebsnetz wird man erreichen, dass man uns auch innerhalb unseres Landes kennt. Denn im Ausland unternehmen wir große Anstrengungen, doch in unserem eigenen Markt müssen wir noch unsre Hausaufgaben erledigen."

Im Hinblick auf das Ziel, die Marktpräsenz der Weine aus der Region und der Provinz in ganz Spanien zu erhöhen, zeigt sich Díaz Zarco überzeugt, dass die FENAVIN eine große Hilfe sein wird. "Sie hat bereits dafür gesorgt, dass unsere Weine in ganz Spanien und in der Welt bekannter sind, und das ist sehr wichtig. Allerdings ist es auch eine Tatsache, dass die großen spanischen Hotels und Restaurants unsere Weine noch nicht in ihre Karten aufgenommen haben. Diese Messe kann uns helfen, in dieser Hinsicht einen Schritt weiterzukommen", bekräftigt er.

Der Vorsitzender der Caja Rural erinnert sich, als er zum ersten Mal von der Messe hörte, habe ihn überzeugt, "dass es sich um ein Schaufenster der Welt des Weins handelt, das es bislang noch nicht gab und das sich inzwischen zu einer Messe von internationalem Rang entwickelt hat: Wir müssen Nemesio de Lara, Ángel Amador und Manuel Juliá beglückwünschen, dieses Projekt ins Leben gerufen zu haben." Er erläutert: "Es bietet eine Gelegenheit, dass Menschen aus der ganzen Welt die Qualität unserer Weine kennen lernen können, und ich glaube, dass dies für die Entwicklung des gesamten Sektors von entscheidender Bedeutung ist."

"Wir müssen gegen die Vorstellung ankämpfen, dass ein guter Wein teuer sein muss."

Hinsichtlich der aktuellen Tendenz zur "Demokratisierung des Weinkonsums", die von einigen Weinkritikern angeführt wird und die Relation von hohem Preis und Qualität aufweicht, äußert Díaz Zarco die Meinung, dass "die Verbraucher wissen, wann ein Wein gut oder schlecht ist; wir haben eine falsche Vorstellung vom Preis: Schlecht wird mit billig und gut mit teuer gleichgesetzt ? und dieses Konzept muss abgeschafft werden."

Er erzählt: "Wenn ich in einen Supermarkt gehe, vergleiche ich die Preise, und einmal habe ich bereits bei einer unserer Weinkellereien angerufen und empfohlen, nicht mehr an Kaufhäuser zu liefern. Unser Wein kostete etwas mehr als einen Euro und war der billigste überhaupt, während die nächstteuren Flaschen bereits mindestens fünf Euro kosteten. Trotzdem war unser Wein mit Abstand der beste!"

Andererseits und im Hinblick auf die Weltwirtschaftskrise sowie insbesondere die Krise der Landwirtschaft ist Díaz Zarco der Ansicht, dass dieser Sektor "sich permanent in der Krise befindet. Deshalb glaube ich, dass er die aktuelle Situation besser überstehen wird als andere Wirtschaftszweige. Ich vertraue darauf, dass alle Landwirte gestärkt aus dieser Situation hervorgehen werden, die wir als Gelegenheit zur Verbesserung verstehen sollten."

In diesem Zusammenhang betont er auch, dass "die größte Stärke des Genossenschaftswesens in Castilla-La Mancha ihre Geschäftspartner sind; über 50 % der Bevölkerung sind in der Genossenschaft; in vielen Fällen ist diese sogar das wichtigste Unternehmen vor Ort. Es ist hingegen ihre Schwäche, dass sie den Verbund suchen müssen. Es gibt Konzepte, die eine Kostenreduzierung und die Produktion besserer Weine ermöglichen können. Die Caja Rural ist entschlossen, diesen Prozess mit unseren Profis zu unterstützen. Wir können sie nicht als Fusionen bezeichnen, doch die Verbände oder Integrationen sind eine lohnende Tendenz, da wir in unserer heutigen Welt leben notwendigerweise sparen und mehr arbeiten müssen."

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