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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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NOTAS DE PRENSA

José Peñín: "Ein Thema, das die Bodegas interessiert, ist: Wie verkosten die großen Weingurus?"

Aspekte wie Ausgewogenheit und Originalität sollten, nach Ansicht des Journalisten und Fachmanns, bei der Bewertung eines Weins angemessen berücksichtigt werden.

26.04.2009 | 

Der bekannte Journalist und Weinfachmann José Peñín hält auf der Spanischen Weinmesse einen Vortrag, in dem es ihm vor allem darum geht, den Kellermeistern zu erläutern, welche Werte die großen Gurus bei der Verkostung eines Weins besonders schätzen. Gemeinsam mit dem Redakteur des spanischen Weinführers Peñín Carlos González wird er der Frage nachgehen: "Wie vergeben die Weingurus ihre Punkte? Die Kriterien bei der Weinbewertung, um in den internationalen Weinführern viele Punkte zu erzielen." Der Vortrag findet am 5. Mai, um 18.00 Uhr in Saal 4 statt.

Wenn es darum gehe einen Wein zu bewerten, so Peñín, "sind wir uns alle einig und haben den gleichen Stil, indem wir bei Verkostungen mit sichtbaren Etiketten emotionale Vorstellungen, die unsere Wahrnehmung des Weins beeinflussen könnten, außen vor lassen. Die Herangehensweise an die Verkostung ist reflexiv und mit einem leeren Geist, um den Wein in seinem Gesamteindruck zu prüfen."

In seinem Vortrag wird José Peñín darauf eingehen, "dass wir häufig Verkostungen durchführen, ohne die Weinbeschreibungen zu Rate zu ziehen. Wir wollen unsere Sinne nicht aufspalten, weil die Summe der Punkte für jeden einzelnen nicht unbedingt dem Gesamteindruck entspricht."

Ausgewogenheit und Originalität

Die Ausgewogenheit und in besonderer Weise die Originalität eines Weins seien hochgeschätzte Aspekte bei einer Verkostung. "Wir wollen ja keine persönliche Vorliebe weitergeben, die bei der Konzeption und der Einordnung eines Weins durchaus eine Rolle spielen kann", fügt er hinzu.

Der Vortrag im Rahmen der V. Ausgabe der FENAVIN wendet sich vornehmlich an Kellermeister, "denen die wesentlichen Aspekte für den 'Bau' eines Weins mit einer hohen Punktzahl vermittelt werden sollen." Zum letzten Aspekt ergänzt Peñín: "Wir leben im Kommunikationszeitalter, in dem eine Punktvergabe mehr gilt als eine verliehene Medaille. Heutzutage wollen die Leute die Bewertung mit einem Namen verbinden; ein Verkoster soll die Verantwortung tragen", was nicht der Fall ist, wenn die Bewertung durch eine Verkostergruppe erfolge, schiebt er nach.

Die FENAVIN ist eine aktive Messe

José Peñín erinnert daran, dass er schon bei der Idee zu dieser Messe - die übrigens seit ihrer Premiere mit ihm rechnen konnte - auf ein Ereignis nationaler Größenordnung gesetzt habe, "das dem spanischen Wein eine Bühne verschafft." Die Geburtsstunde der FENAVIN habe ihn "30 Jahre zurückversetzt, in die Zeit, als die erste Messe für spanischen Wein, die Vibexpo, ins Leben gerufen wurde." Dieser voraus habe die Fenavin aus seiner Sicht, dass sie auf die Unterstützung einer Regierungsbehörde zählt und moderate Eintrittspreise und Standgebühren habe.

Heutzutage sei ein Hauptplus der in Ciudad Real stattfindenden Messe deren Ruf, sowie deren ständiger Kontakt zu den verschiedenen Pressemedien und zum Sektor, schließlich "ist es eine aktive, keine passive Messe." Zumal, so fügt er hinzu, sie alle zwei Jahre stattfindet, denn "es spricht einiges dafür, sie jährlich zu veranstalten."

Der Weinführer Guía Peñín für spanischen Wein hat 28 Weine zur Ausstellung auf der Fenavin (Halle Osiris, Gang A 2, Terroir; A 34, Castilla-La Mancha) ausgewählt, welche die aktuelle Situation des Weins in Spanien wiedergeben sollen. Sie werden aufgeteilt in zwei thematische Einheiten: die Selección Guía Peñín 2009 der Weine von Castilla la Mancha und die Selección Guía Peñín 2009 der Terroir-Weine.

In der Selección Guía Peñín 2009 der Weine von Castilla la Mancha sind die repräsentativsten Erzeugnisse der Autonomen Region Castilla la Mancha zusammengestellt, insgesamt 18 aufgrund ihrer hohen Punktzahl ausgewählte Weine aus sämtlichen Erzeugergebieten von der Mancha, wie Mancha, Manchuela, Tierra de Castilla, Almansa, Méntrida...

Die Selección Guía Peñín 2009 der Terroir-Weine stellt zehn Weine bzw. Bodegas mit einer einmaligen und unterschiedlichen Persönlichkeit vor, dank des Terroirs, das sie aufgrund von Klima, Boden, geographischer Lage und natürlich durch die Arbeit auf den Weinbergen erreichen. Dazu wurden zehn Bodegas aus zehn verschiedenen Gebieten ausgewählt, in dem Versuch, die große Diversität an Terroirs zu repräsentieren, die in Spanien vorkommen. Die vertretenen Anbaugebiete sind Madrid, Málaga, Rioja, Terra Alta, Rueda, Ribera de Duero, Ribera del Guadiana, Priorat, Calatayud und Alicante.

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