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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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NOTAS DE PRENSA

Eine Frage des Geschlechts ? ... Der 'weibliche Geschmack' der Weinwelt auf der FENAVIN

Juan Fernández-Cuesta, Moderatorin der Diskussionsrunde

Juan Fernández-Cuesta, Moderatorin der Diskussionsrunde

Eine Kellermeisterin, eine Handelsleiterin, eine Önologin und eine Journalistin werden eine Diskussion führen, die interessant zu werden verspricht. Es soll um die Frage gehen, ob Frauen für Wein eine andere Sensibilität besitzen als Männer.

21.04.2009 | 

Die V. Spanische Weinmesse FENAVIN-2009, die vom 5. bis 7. Mai im Messezentrum von Ciudad Real stattfindet, hat in ihrem Rahmenprogramm die interessante Podiumsdiskussion ‘Weibliche Geschmäcker’ angekündigt. Dabei soll es um die Rolle der Frau im Weinbau gehen und um die Frage, ob sich in dieser Industrie weibliche und männliche Merkmale unterscheiden lassen.

Sandra Falcó (Pagos der Familie Marqués de Griñón), Alicia Huidobro (Quintagama Comunicación), Laura Martínez (Dehesa de los Llanos) und Ana Méndez (Bodegas Campante) werden den unterschiedlichen Ansätzen der ‘Geschlechterfrage’ im Milieu des Weinbaus nachgehen. Juan Fernández-Cuesta, Journalist bei ABC, wird die Diskussion moderieren.

Als Kellermeisterin, Journalistin, Önologin und Handelsleiterin werden sie nacheinander sämtliche Gemeinplätze und Klischees auseinander nehmen, mit denen sie in einem in jeder Hinsicht von Männern dominierten Sektor täglich konfrontiert sind. Theoretisch und wie einige der Podiumsteilnehmerinnen finden, müsste der einzige Maßstab zur Beurteilung, die fachlichen Kompetenz des Individuums sein, unabhängig von seinem Geschlecht. Aber Tatsache ist, dass das im Milieu des Weinbaus und auch anderswo, keineswegs der Fall ist.

Außer Frage ist eine Handelsvertreterin ihrem männlichen Kollegen gegenüber im Vorteil, wenn sie an einer Tür pocht. Nicht nur wird ihr schneller geöffnet, ihr Gegenüber hört ihr auch aufmerksamer zu. Weil dieses Gegenüber in der Regel ein Mann ist und die Gesellschaft, in der wir leben, nun mal ist wie sie ist.

Einige Leute beiderlei Geschlechts sind der Meinung, dass Frauen schlauer oder intelligenter sind. Und die meisten stimmen darin überein, dass Frauen eine höhere Sensibilität haben. Es ist nicht nur einmal vorgekommen, dass bei einer Verkostung (von Männern) jemand sagte: “Diesen Wein scheint eine Frau gemacht zu haben”, ohne zu wissen, dass im Hintergrund des betreffenden Erzeugnisses tatsächlich eine Önologin stand. Wird hier nur ein weiteres Klischee bedient, oder sind Frauen tatsächlich in der Lage, Weinterrains zu betreten, zu dem der Männer keinen Zugang haben?

Die Forderung, es dürfe nicht zwischen den Geschlechtern, sondern nur zwischen Personen und Fachleuten ein Unterschied gemacht werden, ist das Eine. Die reale Welt ist eine andere. Zweifellos erobern Frauen immer mehr Räume im Weinbausektor, wie in anderen Bereichen. Aber “davon abgesehen, gibt es immer noch sehr viele gläserne Türen, Wände und Decken.” Oder etwas nicht?

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