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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Die Bodega Casalobos erzählt auf der FENAVIN "wie ein Fußballer zum Kellermeister wird"

Der erfahrene Önologe Ignacio de Miguel moderiert eine Podiumsdiskussion mit seinen drei Bodega-Mitinhabern, den Ex-Fußballern von Format José Miguel González (Michel), Rafa Martín Vázquez y Manuel Sanchís

21.04.2009 | 

"Tabellenführer Casalobos" lautet der Titel der Podiumsdiskussion mit dem renommierten Önologen und Kellermeister Ignacio de Miguel. Er und die Miteigentümer seiner Bodega José Miguel González (Michel), Rafael Martín Vázquez und Manuel Sanchís erzählen auf der FENAVIN von ihren Eindrücken und Erfahrungen, als sie gemeinsam die Stollenschuhe an den Nagel hängten und sich auf das Abenteuer Weinbau einließen.

Ignacio de Miguel führt aus, es gehe auf der Veranstaltung durchaus darum, die Vorzüge des Casalobos-Weines und der dazugehörigen Bogeda bekannt zu machen, doch wollten deren medientauglichen Gesellschafter auch eine dynamische, offene Diskussion zum Thema Sport und Wein führen und ihre Meinung kundgeben zur "inflationären Berufung Branchenfremder zu Kellermeistern", witzelt De Miguel, und um deren Erlebnisse als Kellermeister.

Zu der Frage, wie er als langjähriger Branchenprofi die Entwicklung der Mitinhaber seiner Bodega beurteile, versichert De Miguel, die Leute, die sich wirklich auf das Projekt eingelassen haben, "zeigen viel mehr Respekt ", wenn es darum geht, einen Wein zu kritisieren, weil sie "jetzt wissen, welche Anstrengungen damit verbunden sind", einen Wein herzustellen.

Was die Teilnahme an der Spanischen Weinmesse betrifft, so äußert sich Ignacio de Miguel eindeutig: "Die FENAVIN ist dank ihrer einmaligen Geschäftsführung die effektivste Messe des Sektors in Spanien", außerdem könne man dort viele berufliche Kontakte schließen und Geschäfte machen, "denn darum geht es ihr."

Wunschzettel an den Weihnachtsmann

Casalobos wurde geboren, als ein paar Freunde und Fußballfreunde ein eigenes Unternehmen gründen wollten, das nach reiflicher Überlegung eine Weinkellerei werden sollte. Dass sie keinerlei fachliche Voraussetzungen mitbrachten, hieß für De Miguel: "Das Projekt begann als unbeschriebenes Blatt, auf das jeder schrieb, was ihm nötig oder sinnvoll erschien: ein Grundstück, Land, ein Geschäftssitz, Kontakte ... Wie ein Wunschzettel an den Weihnachtsmann und plötzlich bekamen wir alles, was wir drauf geschrieben hatten."

Sie wählten als Sitz das einstmals regionale Gut Picón (Ciudad Real), wo sie sämtliche erforderlichen Voraussetzungen für die Weinbereitung vorfanden. Und sie wollten "nur einen einzigen, modernen, fruchtigen, kräftigen, eleganten Wein machen, der vielen Leuten sehr gut schmeckt...", so der Önologe.

Nach dem Pflanzen der Weinberge, mit Rücksicht auf die Steineichen der Gegend, wurde die Bodega geplant. Den Entwurf führten die Architekten des Büros Sancho Madridejos aus und passten ihre ästhetischen Ansprüche den technischen Anforderungen von De Miguel und den Ingenieuren an, "schließlich darf man nicht vergessen, dass der Sinn und Zweck einer Bodega darin besteht, Wein zu machen." Das Ergebnis war "ein zum Arbeiten ideales Gebäude, denn das ist sehr wichtig", das aber darüber hinaus für die Endausscheidung des weltweit renommierten Pritzker-Preises der Architektur ausgewählt wurde.

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