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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Die Chefredakteurin des Magazins The Drinks Business und der Geschäftsführer der Bodegas Elosegi sprechen auf der FENAVIN von den Alternativen der Glasflasche bei der Vermarktung von Wein

Beide sind als Referenten bei der Veranstaltung Wein-Marketing III. Das Werkzeug für Exzellenz bei der Vermarktung dabei

19.04.2009 | 

Die Chefredakteurin der britischen Fachzeitschrift für Wein The Drinks Business Charlotte Hey und der Geschäftsführer der Bodegas Elosegi Mikel Elosegi begeben sich in ihren Vorträgen der Veranstaltung Wein-Marketing III. Das Werkzeug für Exzellenz bei der Vermarktung im Rahmen der Spanischen Weinmesse FENAVIN-2009, die vom 5. bis 7. Mai im Messezentrum von Ciudad Real stattfindet, auf die Suche nach neuen Kategorien für den Weinmarkt.

Das so genannte packaging, also die Aluminiumflasche, der Tetrapack oder die Bag-in-Box-Verpackung sind bislang keine Alternativen zur Glasflasche, die von den Konsumenten gut angenommen werden. Die Britin sagt dazu: "Ob die Verbraucher andere Verpackungen als die Glasflasche akzeptieren, hängt stark von dem internationalen Markt ab, auf dem das Produkt lanciert wird, und natürlich von den demographischen Merkmalen der Verbraucher, die man mit dem Produkt erreichen will."

"Der Tetra Pak von French Rabbit" war in Kanada ein großer Erfolg, kam aber auf dem Markt des Vereinigten Königreichs gar nicht an; Bag in Box beherrscht die skandinavischen Märkte und ist andernorts kaum anzutreffen; die Aluminiumflasche hat bei anderen alkoholischen Getränken funktioniert, aber nicht beim Wein", nennt Charlotte Hey einige Beispiele.

Sie erklärt weiter: "Genauso wie der Preis werden die ökologischen Aspekte und die Wiederverwertbarkeit in den nächsten Jahren an Bedeutung zunehmen, und vom Einzelhandel werden wir erfahren, was der Verbraucher für eine Weinverpackung bevorzugt. Als Beispiel dafür sei nur der Aufstand und schließlich die allgemeine Annahme der Verbraucher von Schraubverschlüssen für Wein im internationalen Markt der letzten fünf Jahre genannt. Alles spricht dafür, dass es mit der Frage der Abfüllung genauso sein wird", fügt sie hinzu.

Mikel Elosegi ist der Ansicht, dass der Verbraucher durchaus neugierig sei, aber die meisten im Moment kein Risiko eingehen wollen, und lieber zur herkömmlichen Verpackung greifen. "Ich glaube, wenn es uns gelingt, die neuen Generationen für das Weintrinken zu interessieren, dann werden Vorbehalte wie diese Schnee von gestern sein," erklärt er.

Es bestätigt sich also wieder mal, dass das Erstrebenswerte an einer Flasche Wein durchaus davon abhängt, wie er vermarktet wird. Der Chefredakteurin von The Drinks Business zufolge "muss der Wein noch einen langen Weg zurücklegen, was die Innovation des Behälters angeht, in der er angeboten wird, denn die meistverbreitete Verpackung ist nach wie vor die schwere Glasflasche mit einem Papieretikett, auf dem eine Menge Gold glitzert. Das muss sich ändern", findet sie, "denn der ökonomische Druck wird jetzt spürbar und die Umweltfragen immer drängender. Zahlreiche internationale Journalisten und die Einzelhändler stellen den empfundenen Mehrwert der schweren Flaschen längst in Frage."

In diesem Zusammenhang findet Elosegi: "Bei den Überschüssen und den Schwierigkeiten, die wir haben, den Wein loszuwerden, ist es an der Zeit, dass der größte Teil der Weinproduktion ein Massenerzeugnis wird und zwar in jeder beliebigen Verpackung."

Charlotte Hey

Charlotte Hey ist Mitglied des Großen Weinritterordens, der bedeutendsten PR-Veranstaltung des spanischen Weinjahrs im Vereinigten Königreich. Sie stammt aus einer Familie von Hoteliers und kam somit sehr jung mit der Welt des Weins in Berührung, in der sie sich in verschiedenen Branchen hervortat - Verkauf, Journalismus und schließlich Marketing. Charlotte Heys Leidenschaft für Spanien hat ihren Ursprung in der Zeit ihrer Mitarbeit im Team Wines from Spain des Wirtschafts- und Handelsbüros der Spanischen Botschaft in London.

Wein aus er Dose

Die Bodegas Elosegi haben ein innovatives Produkt erfunden, den Wein aus der Dose. Der Geschäftsführer dazu: "Derzeit wenden wir viel Energie und Kosten dafür auf, das Produkt unter den Verbrauchern bekannt zu machen, weil die Leute sich noch sträuben, diese Art von Verpackung anzunehmen, aber dasselbe haben wir schließlich mit der bag in box Ende der 1980er Jahre erlebt, heute eine auf den meisten Märkten völlig angenommene Verpackung."

"Unser offensichtliches Ziel bestand zunächst darin, Neugier zu wecken und dann zu versuchen, ganz konkrete Märkte zu erreichen: Zunächst junge Leute, die Dosen gewöhnt sind, und dann den durchschnittlichen Weinkonsumenten, der eine praktischere Verpackung braucht, um den Wein bei bestimmten Gelegenheiten, wie der Jagd, dem Angeln, in den Bergen ..., zu trinken. Damit er nicht gleich eine Flasche öffnen muss, denn da ist bei solchen Gelegenheiten meistens zuviel drin", bemerkt Elosegi.

Der Dosenwein ist zwar kein völlig neues Produkt, denn er wird bereits in verschiedenen Teilen der Welt vertrieben, aber es wurde erstmals ein Wein mit Herkunftsbezeichnung, in diesem Fall der Bordeaux so ausgeliefert. Das Produkt kam am 15. Juni letzten Jahres auf den Markt und hat bereits die kleinen Händler und die Supermärkte erreicht, wo er für einen Preis von rund 1,80 € verkauft wird.

Die in Olaberria ansässige Firma kümmert sich nur um die Distribution. Sie kauft den Wein in Bordeaux, der von einer belgischen Firma abgefüllt wird, und demnach fertig verpackt in Gipuzkoa ankommt, um von dort an die verschiedenen Verkaufsstellen ausgeliefert zu werden.

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