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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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NOTAS DE PRENSA

Diego Peris zeigt auf der FENAVIN den architektonischen Reichtum der Bodegas von Castilla-La Mancha

Der bekannte Architekt gibt mit einer Ausstellung von rund hundert großformatigen Fotographien und Texten Einblick in die Geschichte der "Behausungen" des Weins im Laufe von zwanzig Jahrhunderten.

17.04.2009 | 

Die FENAVIN ist für den namhaften Architekten Diego Peris der Ort der Wahl, um seine Ausstellung "Weinarchitektur" vorzustellen - eine Sammlung aus 54 großformatigen Fotografien sowie die dazugehörigen Tafeln mit Erläuterungen über die architektonische Entwicklung von Weinkellereien im Laufe der Jahrhunderte, angefangen in der Zeit, als der Wein noch in Höhlen gelagert wurde bis zu den heutigen, sorgfältig entworfenen Gebäuden. Die ausgestellten Fotos stammen vom Architekten Diego Peris und vom Fotografen Rafael Turnes.

Peris erklärt, die internationale Weinmesse sei "ein großartiger Ort", um seine neue Arbeit zu den Bauwerken dieses Typs vorzustellen, nach Ansicht des Künstlers, wegen der Stellung des Sektors in der Region, ein wichtiger Aspekt der industriellen Architektur von Castilla-La Mancha.

Die Ausstellung kann in der Halle Ganímedes besucht werden und besteht aus vier Abschnitten. Der erste gilt der Zeit, als die Weine noch in Höhlen bereitet und gelagert wurden, "wo man sich die natürlichen Gegebenheiten zunutze machte", wie Diego Peris erläutert, was übrigens 1800 Jahre lang der Fall war. Im zweiten Abschnitt dokumentiert er die bis zum Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts errichteten Bodegas, für deren Konstruktionen Holz, Beton und schließlich Stahl verwendet wurde.

Der dritte Abschnitt der Ausstellung widmet sich der nach der industriellen Revolution entstandenen Architektur des ersten Viertels des 20. Jahrhunderts und schließt chronologisch ab mit einigen Bogedas, deren Entwürfe als ganz besonders ausgefeilt gelten dürfen. Des zeigt die Ausstellung die historische Bedeutung des Sektors für die Wirtschaft und die Kultur von Castilla-La Mancha.

Der Künstler geht davon aus, dass seine Ausstellung für die Architekturgeschichte der Industrie von Castilla-La Mancha repräsentativ ist, und erklärt, dass er mit der Auswahl der Exponate zeigen wollte, welchen architektonischen Reichtum der Sektor in der Region hervorgebracht hat. Abgesehen davon, sind in der Ausstellung aber auch einige Tafeln mit besonders bemerkenswerten Bodegas aus dem übrigen Spanien zu besichtigen.

Bauten als Spiegel der Entwicklung der Bodegas

Für Diego Peris besitzen die Bodegas der heutigen Zeit mit ihrer modernen Ausstattung als gut durchdachte Bauten durchaus einen ästhetischen Aspekt, doch sei der nur ein Ausdruck der darin stattfindenden Prozesse auf hohem qualitativen Niveau. Nach Ansicht des Architekten ändert sich das äußere Bild mit den veränderten Anforderungen eines modernen önologischen Weinmarktes, der sich längst nicht mehr auf die bloße Weinbereitung beschränkt, sondern Kultur und Freizeitangebote integriert. Dazu brauche man dann die entsprechenden Räumlichkeiten, wie einen Saal für die Weinprobe oder ein Hotel, denn es sei wichtig, die richtigen Signale zu setzen.

Die letzte Ausgabe der FENAVIN nutzte Peris bereits als Plattform für die Präsentation seines Bandes "Arquitectura y Cultura del Vino" (Weinarchitektur und -kultur), eine bebilderte Dokumentation über die Bodegas von Castilla-La Mancha, die das Gewicht der Weinkultur dieser Region besonders schön zur Geltung bringt und für die Peris mehr als zwei Jahre vor Ort recherchiert hat.

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