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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Die Winzer von Ciudad Real und Castilla-La Mancha glauben, dass eine Weinmesse in einer anderen spanischen Region ihren Weinen nicht das Gewicht geben könnte, wie es die FENAVIN tut

Von der FENAVIN 2007 sind 91 % der Bodegas aus Ciudad Real auch in diesem Jahr dabei, ebenso 82 % der Weinkellereien aus dem übrigen Spanien

23.03.2009 | 

Die Winzer der Region sind der Meinung, dass die Teilnahme an der FENAVIN eine Garantie für die Erschließung neuer Märkte ist, zumal in einer so komplizierten Wirtschaftskonjunktur wie der aktuellen. Außerdem sind sie davon überzeugt, dass ihre Weine, wenn die Messe in einer anderen spanischen Region stattfände, nicht das gleiche Gewicht bekämen wie auf der Messe von Ciudad Real.

Das ist das Grundgefühl der Profis zu dieser Messe, in diesem Fall zum Ausdruck gebracht von Rafael Torres, Vorsitzender der Kooperative Virgen de las Viñas de Tomelloso, für den die Fenavin "eine außergewöhnliche Messe ist und ganz und gar mithalten kann mit den größten europäischen Weinmessen. Wenn sie dabei waren, konnten die meisten Weinkellereien der Region auf der Fenavin zahlreiche Kunden aus aller Welt werben, deshalb ist die Investition eines Standes aus unserer Sicht mehr als lohnend", schlussfolgert Torres.

In demselben Tenor äußert sich Ramón Muñoz de Cuerva, einer der Eigentümer von Bodegas Naranjo, und hebt hervor, dass seine Bodega "eine der ersten war, die auf die FENAVIN gesetzt haben, und das haben wir nie bereut, weil es uns damit gut gegangen ist. Tatsache ist", fügt er hinzu, "dass der Sektor schon lange auf die Entstehung einer Messe dieser Größenordnung in Spanien wartete, und wir sind sehr stolz darauf, dass sie in unserer Gegend stattfindet."

Muñoz de Cuerva empfindet es als "Privileg, dass das Event in unserer Provinz beheimatet ist, vor allem, weil der Kraftaufwand für uns natürlich wesentlich geringer ist, als wenn wir irgendwo anders hinfahren müssten." Zu den durch die Messe entstandenen Kontakten, versichert Muñoz de Cuerva: "Die werden von Jahr zu Jahr stabiler", und findet, "die FENAVIN ist ein echtes Schaufenster nach draußen, das wir bestmöglich zu nutzen versuchen."

Die Zahlen der Messe sind in Bezug auf die Provinz Ciudad Real und die Region eindeutig: 91 % aller Weingüter der Provinz Ciudad Real werden an der kommenden Ausgabe der Spanischen Weinmesse FENAVIN teilnehmen, die am 5. Mai ihre Tore öffnet, um drei Tage lang das Riesenschaufenster des Spanischen Weins zu werden, in dem Marken aus sämtlichen Herkunftsbezeichnungen des Landes präsentiert werden.

Zudem werden über 50 % der Gesamtausstellungsfläche, die in diesem Jahr mit der neuen Halle Genímedes einen Zuwachs um 33,39 % erfährt und damit alles in allem 29.525 Quadratmeter ausmacht, von Castilla-La Mancha-Winzern eingenommen. Tatsächlich ergeben die bisherigen Ausstelleranmeldungen, dass beeindruckende 91 % der Bodegas aus Ciudad Real, die bereits an der Ausgabe 2007 teilgenommen haben, in diesem Jahr allesamt wiederkommen; dasselbe gilt für die Bodegas aus ganz Spanien, die vor zwei Jahren in Ciudad Real Geschäfte gemacht haben; hinzukommen viele Neuanmeldungen zu dieser Ausgabe, so dass insgesamt 785 Bodegas da sein werden plus denen, die in Vertretung an der Messe teilnehmen, damit werden um die 1200 Bodegas auf der FENAVIN ihre Erzeugnisse ausstellen.

Trotz dieser ermutigenden Zahlen sei es nicht immer leicht, Geschäftsverträge zu schließen, sondern erfordere vielmehr eine Menge harter Arbeit der Bodegas, auch weit über die Messetage hinaus, wie Miguel Ángel Castiblanque, Geschäftsführer von Bodegas y Viñedos Castiblanque und Vorsitzender von Divinum Vitae (Weintourismusverband in Castilla-La Mancha) berichtet.

"Wir haben auf der Messe Exportverträge geschlossen, die bis heute wirksam sind, aber", räumt er ein, "in unserem Sektor erreicht man nur mit großem Einsatz etwas. Kontakte, die sich auf der ersten Fenavin-Ausgabe angebahnt haben und an denen wir drangeblieben sind, haben auf der dritten Ausgabe zum Vertragsabschluss geführt. Der Export ist bekanntlich ein langsamer Prozess, der zwischen den Messen eine Menge Arbeit erfordert, und jeder muss zu Hause seine Sachen gut nacharbeiten."

In die gleiche Richtung geht die Aussage von Blas Pardilla, Geschäftsführer der Kooperative de Cózar, wenn er sagt: "Jede Bodega geht mit großen Erwartungen an die Herausforderungen der Vermarktung heran, aber letzten Endes geben die Betriebsgröße und die Ressourcen für den Erfolg den Ausschlag." In diesem Zusammenhang weiß Pardilla, dass sein Unternehmen eine Kooperative mittlerer Größe ist, "das Rauskommen kostet uns sehr viel Kraft, deshalb schließen wir uns auch Verbänden und Zusammenschlüssen mit anderen Bodegas an, um neue Märkte zu betreten; dabei ist die FENAVIN eine große Unterstützung."

Pardilla bemerkt dazu: "Es ist sehr positiv, diese Messe hier in Ciudad Real zu haben, besonders jetzt, in der Krise kann uns die FENAVIN vielleicht wirksam wappnen." Die Tatsache, dass die Messe in Ciudad Real stattfindet, gibt uns nicht nur die Möglichkeit, nach einem anstrengenden Messetag nach Hause zu gehen, sondern auch, den Kunden unsere Bodegas zu zeigen."

Was die Erwartungen für dieses Jahr angeht, äußerten die meisten befragten Bodegas die berechtigte Hoffnung, neue Kontakte herstellen zu können, besonders natürlich die kleine und mittlere Betriebe. "Diese Erwartungen richten sich vor allem auf das Ausland, weil der Sektor schon ziemlich gesättigt ist, und wir richtig Lust haben auf neue Kontakte", so Pardilla.

Aber auch große Unternehmen wie Bodegas J. García Carrión profitieren eine Menge von der FENAVIN, wie Teresa Sancho, Produktionschefin von Bodegas J. García Carrión, bestätigt, die die FENAVIN für "die wichtigste Messe des spanischen Weinbausektors hält und für ein Aushängeschild für sämtliche Erzeuger und Vermarkter von Wein, insbesondere natürlich für die aus Castilla La Mancha. Die Kontakt der vorherigen Ausgaben waren für unser Unternehmen entscheidend", so Sancho, "und haben uns erlaubt, den Weg des Wachstums und der stärkeren weltweiten Präsenz unserer Weine weiter zu verfolgen." Daher nehme das Unternehmen in diesem Jahr in der gleichen Erwartung an der Messe teil, wie an der Ausgabe 2007: "Neuen Einkäufern die Tür öffnen, neue Handelsabkommen schließen und unsere Weine, als Qualitätsgaranten zu fairen Preisen bekannt machen."

Sancho ist außerdem der Ansicht, dass für die Bodegas von Ciudad Real, die Tatsache, dass die Messe hier stattfindet, "eine gute Referenz ist und eine einmalige Gelegenheit ist, der ganzen Welt die Weine aus La Mancha und ganz Spanien vorzustellen."

Ramón Alcarazo, Hauptverantwortlicher eines anderen "Großen" aus der Provinz, nämlich der Kooperative Jesús del Perdón, ist ebenfalls davon überzeugt, dass die "FENAVIN Ciudad Real und Castilla La Mancha den idealen Rahmen bietet, um ihre Weine zu promoten, zu präsentieren und die Bodegas bei der Vermarktung ihrer Erzeugnisse und der Öffnung zum Weltmarkt weiterzubringen."

In seinen Worten, "müssen wir trotz der heftigen Wirtschafts- und Finanzkrise, die wir derzeit erleben, das Event nutzen, um für unsere Weine zu werben, neue Erzeugnisse bekannt zu machen und uns neue Kunden und neue Märkte zu erschließen." Seine eigene Bodega, die inzwischen in 15 Länder verkaufe, bestätige auch, dass ihr die Teilnahme an der FENAVIN geholfen habe, ihre Außenpräsenz zu verstärken.

David Tendero, Geschäftsführer der Kooperative Nuestra Señora de la Paz in Villarta de San Juan, versichert für seinen Teil: "Die FENAVIN stellt für die Provinz eine Menge dar. Darauf haben wir schon langer gewartet. Die Messe hat sich so gut konsolidiert, dass sie inzwischen eine Referenz für ganz Spanien ist."

Tendero versichert, dass seine Kundenkartei seit Bestehen der Messe gewachsen sei und sein Handelsvolumen zugenommen habe.

Jesús Cantarero: "Eine Weinmesse in einer anderen spanischen Region würde unseren Weinen nicht das Gewicht geben, wie es die FENAVIN tut"

Bodegas Fontana aus dem Ort Fuente de Pedro Naharro / Cuenca, in der DO Uclés gehört zu den Weinkellereien, die als erste bei der Fenavin dabei waren und "wir haben seitdem jedes Mal an der Messe teilgenommen und zwar mit sehr guten Ergebnissen", versichert ihr Eigentümer Jesús Cantarero.

Nach seinem Dafürhalten "hat die Fenavin es geschafft, sich als Landesmesse zu konsolidieren, was vielen anderen vor ihr nicht gelungen ist, und das ist ihrer Professionalität zu verdanken. Außerdem", so fügt er hinzu, "würde eine andere Region unseren Weinen nicht das Gewicht geben und soviel Sorgfalt auf ihre Ausstellung verwenden, wie es hier der Fall ist, und darauf kommt es schließlich an."

Diese Bodega, die bei der bevorstehenden Edition besonders am asiatischen Markt interessiert ist, findet, dass die in den letzten Jahren eingeladenen Importeure "sehr sorgfältig ausgewählt wurden, weil sie den Anspruch und das Handelsvolumen erfüllen, die das Geschäftemachen mit Gewähr erst ermöglichen."

Auch Paulino García de la Camacha von der Kooperative Los Pozos aus Daimiel äußert sich enthusiastisch zur Messe, die er "für ein sehr wichtiges weltweites Aushängeschild des spanischen Weinsektors und insbesondere von La Mancha hält. Sie ist eine großartige Schau unserer Weinkultur, Weinwirtschaft und Weinpromotion."

Dass die Messe in Ciudad Real stattfindet, findet er "ganz richtig. Sie gehört in unsere Provinz, weil wir die Haupterzeuger von Castilla-La Mancha sind und die produktivste Region ganz Spaniens. Da ist es nur logisch, dass unsere Bodegas diese Unterstützung haben", urteilt er.

Zu dem Thema, ob und wie die FENAVIN während der letzten Jahre zu seinem Firmenwachstum beigetragen hat, bestätigt De La Camacha, sie habe der Kooperative geholfen, bekannter zu werden und führt aus: "Obwohl die Distribution für uns noch zu den ungelösten Problemen gehört, hat sie uns eindeutig dabei geholfen, unser Image in einem weiteren Kreis bekannt zu machen, ohne die Messe hätten wir das nicht geschafft."

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