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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Die FENAVIN und die Universität von Castilla-La Mancha unternehmen gemeinsame Bemühungen, um den Bodegas die neusten Forschungsergebnisse zum Wein zugänglich zu machen

Der Präsident des Provinzialrats von Ciudad Real und der Direktor der Universität von Castilla-La Mancha haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet

11.03.2009 | 

Die Weinmesse FENAVIN 2009 und die Universität von Castilla-La Mancha UCLM unternehmen gemeinsame Bemühungen, um den Weingütern, die vom 5. bis 7. Mai in Ciudad Real an der Messe teilnehmen, die neusten Forschungsergebnisse und wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Welt des Weins so nutzbringend wie möglich zugänglich zu machen.

Das wurde mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags der beiden Einrichtungen vereinbart, vertreten zum einen durch den Präsidenten des Provinzialrats von Ciudad Real Nemesio de Lara und zum anderen durch den Direktor der UCLM Ernesto Martínez-Ataz. Außerdem waren dabei der Messekoordinator Institutionen Ángel Amador, der stellvertretende Direktor von Campus Ciudad Real Francisco Alía und der Direktor der FENAVIN Manuel Juliá sowie der Vizepräsident der Provinzregierung Ángel Caballero.

Nach Ansicht von De Lara ist "die Mitwirkung unserer Universität auf dieser großen Messe von grundlegender Bedeutung, denn Lehre und Forschung sowie der neuste Wissensstand sind zweifellos der wichtigste Mehrwert für das Gedeihen unserer Weingüter."

Martínez-Ataz betonte anschließend seine Bereitschaft, mit einer Messe zusammenzuarbeiten, die er als "großartig" bezeichnete und als eine "Referenz für Spanien"; im übrigen sei diese auch der Rahmen für eine Reihe von Podiumsdiskussionen und Veranstaltungen, "die mit Sicherheit die Kommunikation zwischen der Wissenschaftswelt der Universität und der Welt des Weinbaus intensivieren werden", wie er beteuerte.

Die UCLM wird auf der Messe mit einem Stand vertreten sein, wo sie für die Promotion ihrer Forschungsgruppen sorgt und die Ergebnisse von Forschung und Entwicklung sowie den wissenschaftlich-technologischen Tansfer ihrer Angebote präsentieren will.

Wissenschaftlichen Erkenntnisse über den Wein nähern sich den Anliegen der Weingüter

Während der drei Messetage können am Stand der UCLM in Halle 1, Eneo, sämtliche Fachleute, die die Messe zur Durchführung ihrer Transaktionen im Weinhandel besuchen oder daran teilnehmen, mit Kapazitäten aus Wissenschaft und Technik der Forschungsgruppen der UCLM in Kontakt treten und gegebenenfalls für die technologische Innovation ihrer Unternehmen erste Geschäftsbeziehungen anbahnen, indem sie entweder auf der Homepage der Universität navigieren und dort das aktuelle wissenschaftlich-technologischen Angebot abrufen, oder zuvor vereinbarte sog. bilaterale Begegnungen zwischen Unternehmen und Universität wahrnehmen.

Diese "Bilateralen Begegnungen" zwischen Unternehmern und der Universität, international auch 'Brokerage events' genannt, nehmen zwischen 15 und 20 Minuten in Anspruch und sind ein auf internationalen Handelsmessen sehr gebräuchliches Instrument, da sie dem Bedürfnis nach fortwährender Modernisierung durch technologische Weiterentwicklung entsprechen.

Mit der Organisation dieser Begegnungen stellt die UCLM den Weingütern einerseits ihre Forschungs- und Entwicklungsgruppen aus dem Bereich Weinbau vor und gibt ihnen andererseits die Möglichkeit zu neuen Kontakten, gemeinsamen Projekten und anderen Absprachen, um zu prüfen, welche technologische Weiterentwicklung der einzelne Betrieb benötigt, damit er akute Probleme lösen oder seine Zukunftspläne umsetzen kann.

Unternehmer, die am wissenschaftlich-technologischen Angebot der UCLM interessiert sind und sich zu einer dieser bilateralen Begegnungen anmelden möchten, können dies ab April auf der Homepage der Messe www.fenavin.com tun, auf der das betreffende wissenschaftlich-technologische Angebot einzusehen ist. Sie brauchen lediglich das gewünschte Angebot zu suchen und ein Treffen mit den zuständigen Forschern beantragen, indem sie den Anweisungen auf der Homepage Schritt für Schritt folgen. Am Freitag, den 24. April, endet die Anmeldefrist für die bilateralen Begegnungen.

Die Forscher der UCLM empfehlen, in situ das bestehende System mit allen seinen Einzelheiten und Daten zu prüfen. Es wird auch Personal des Vizerektorats Forschung anwesend sein, vermittelt durch das Büro für die Stelle zur Weitergabe von Forschungsergebnissen OTRI der Universität. Und man kann vor allem mit den anwesenden Forschern und Forscherinnen ins Gespräch kommen und mit ihnen über die Bedeutung der Forschungsarbeiten sprechen sowie Ideen für neue Projekte entwickeln.

Arbeitssitzungen und Podiumsdiskussionen: Von Wein-Marketing bis Klima

Die UCLM arbeitet auch bei der Organisation anderer Veranstaltungen für die FENAVIN, so beim innovativen Workshop "Innovation als Unterscheidungsstrategie: von der Biotechnologie zur Weinvermarktung". Dieser wird aus fünf unabhängigen Seminaren zu je 45 Minuten bestehen, unter anderem mit den Themen: "Die Bedeutung des Terroir bei der Weinbereitung" unter Mitwirkung von Luigi Bavaresco, Professor an der Universitá Cattolica Sacro Cuore von Piacenza, der auf die "Bedeutung des Klimas" eingehen wird, und José Ángel Amorós Ortiz-Villajos, Dozent an der UCLM, der über die "Bedeutung des Bodens" sprechen will.

Des weiteren wird es je einen Vortrag geben zur "Biotechnologie in der Önologie" und zum Thema "Alkoholentzug und Weine mit niedrigem Alkoholgehalt". Letzeter wird von Ricardo Cordero bestritten, Professor an der Universidad Rovira i Virgili von Tarragona. Außerdem ist Juan Bautista Úbeda Iranzo dabei als Gastprofessor der UCLM in den USA, dessen Vortrag den Titel hat "Herkömmliche Hefen gegen handelsübliche Hefen".

In einem anderen Seminar geht es um das Thema "Innovation in der Önologie", unter Beteiligung von Professor Fernando Zamora (Universität Rovira i Virgili- Tarragona), der sprechen wird über "Mikrooxidation, Einfluss auf Farbe und die Adstringenz von Rotwein", und des Dozenten Isidro Hermosín Gutiérrez (UCLM) mit dem Vortrag "Flavone. Ihre Aufgabe bei der Mitpigmentierung und der Nachvollziehbarkeit".

Es wird auch um das "Wein-Marketing" gehen, dem sich Professor Dr. Rodolfo Luis Bernaben Cañete (UCLM) und Frau Dr. Margarita Brugarolas Mollá-Bauzá, Professorin von der Universität Miguel Hernández in ihren Vorträgen "Vorlieben der Weinkonsumenten" und "Der lokale Markt als dauerhafte Alternative für den Weinbausektor" widmen werden. Schließlich wird es ein letztes Seminar zum Thema "IKT zur betrieblichen Anwendung " geben, in dem Jesús Damián García-Consuegra Bleda, Leiter des Laboratorio de Sistemas de Información Distribuidos vom Forschungsinstitut für Informatik in Albacete (UCLM) gemeinsam mit seinem Labormitarbeiter Ángel Palazón Sánchez über die "Verwaltung des Weinbauwissens im Internet" sprechen wird.

Als weitere Veranstaltung der UCLM auf der FENAVIN ist die Podiumsdiskussion "Auswirkungen und Folgen der neuen WMO auf die Branche und die große Debatte der Territorien aus Sicht der Politik, der Verwaltung und der akademischen Welt" zu nennen. Dazu sitzen auf dem Podium: Francisco Martínez Arroyo, Generaldirektor der land- und viehwirtschaftlichen Produktion des Ministeriums für Landwirtschaft und Ländliche Entwicklung der Regionalregierung von Castilla-La Mancha; Marisa Soriano, Abgeordnete des Partido Popular im Parlament von Castilla-La Mancha; Emilio Barco Royo, Professor an der Universidad de La Rioja und Juan Sebastián Castillo Valero, Dozent an der UCLM. Als Moderator konnte Antonio Salinas, sozialistischer Abgeordneter im Parlament von Castilla-La Mancha, gewonnen werden.

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