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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Die Innovation als Handelsbasis im Weinbausektor

Am Runden Tisch wurden aus unterschiedlichen Bereichen die Neuheiten in den Produktionsabläufen vom Weinstock bis in die Flasche unter die Lupe genommen

10.05.2007 | 

Die Innovation als Handelsbasis im Weinbausektor war das Thema der Diskussionsrunde, die an heutigen Morgen im Rahmen der FENAVIN 2007 veranstaltet wurde. Als Referenten waren namhafte Marktanalytiker und -beobachter eingeladen, moderiert und koordiniert hat die Universitätsprofessorin in Castilla-La Mancha María Teresa de Cuadra.

Die Tatsache, dass diese Veranstaltung in das Rahmenprogramm der Messe aufgenommen wurde, beweist die Einbindung der akademischen Welt, von Forschung und Projekten von und für die Weinhersteller, in die FENAVIN-2007.

Am Runden Tisch diskutierten: José Ramón Lissarrague Gutiérrez, promovierter Agraringenieur und Weinbaufachmann, der Neuheiten mit der größten Durchsetzungskraft im Weinbau vorstellte: neue Klone, neue Umgangsformen mit dem Weinlaub und neue Bewässerungsmethoden. Er verglich auch innovative Verfahren der Weinstockpflege aus verschiedenen Ländern, sowohl der "alten" als auch der "neuen" Welt, und das mit Blick auf Variablen wie Expansion, verfügbare Arbeitskräfte und Umweltbedingungen. Sein besonderes Interesse galt der Weinherstellung in Schwellenländern, wie Indien oder China, sowie der Verwendung neuer Klone von Chardonnay, Syrah, Merlot und Cabernet Sauvignon.

Miguel Olmeda Fernández, promovierter Agraringenieur und Fachmann für die Vermarktung von Lebensmitteln aus der Landwirtschaft und das Wein-Marketing, sprach über die neusten Fortschritte der Weinindustrie in Marketing und Vermarktung - zwei grundlegende Bereiche.

Jesús Damián García-Consuegra Bleda, promovierter Telekommunikationsingenieur und außerordentlicher Professor an der Universität von Castilla-La Mancha (UCLM), stellte innovative Software für Winzer und Weinkellereien vor, die neusten Programmentwicklungen und EDV-Ausstattungen für Risikomanagement und automatisiertes Prozessmanagement, sowie die Implementierung und Anwendung von ERP-Systemen (Enterprise Resource Planning) auf Weingütern.

In diesem Zusammenhang wurde der Begriff des 'Präzisionslandbaus' neu definiert: Die inzwischen erhältliche technologische Infrastruktur ermöglicht Entscheidungen in Echtzeit und deren sofortige Umsetzung auf dem Weinberg, sowie eine große Verfeinerung der Kontrolle für die Nachvollziehbarkeit von Produktionswegen. Darüber hinaus wurde die enorme Flexibilität der ERP-Systeme deutlich sowie ihre Fähigkeit, dank der Automatisierung interner Verwatungsprozesse und Handelsabläufe, die Rentabilität der Bodega zu steigern.

José Joya Roldán, Industrieingenieur, Rechteinhaber und Prüfer des Modells für Unternehmensmanagement der Europäischen Stiftung für Qualitätsmanagement, beleuchtete die Konzepte der 'Unternehmerischen Sozialverantwortung', der ‚Innovation für Nachhaltigkeit' und der ‚Umweltverträglichkeit' anhand von konkreten Praxisbeispielen. Von besonderem Interesse ist in diesem Zusammenhang die Vorstellung eines Projekts I+D+i der Universität Málaga -'Schaffung einer verträglichen Umwelt für Bodegas' - das vom Ministerium für Innovation, Technologie und Unternehmen der Regionalregierung Andalusien den Preis für technologische Innovation erhalten hat.

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