Le informamos que utilizamos cookies propias y de terceros para ofrecerle un mejor servicio, de acuerdo con sus hábitos de navegación. Si continúa navegando, consideramos que acepta su uso. Puede consultar nuestra Política de Cookies aquí.

Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

Buscador

Buscar

SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

NEMESIO DE LARA: "DIE BEHÖRDEN MÜSSEN SICH MIT ALLER KRAFT FÜR DIE PROMOTION UND VERMARKTUNG VON WEIN EINSETZEN

Bei der Eröffnung des Seminars ‚Wein: Kultur, Ernährung und Gesundheit’, organisiert vom Landwirtschaftsverband COAG-Iniciativa Rural plädierte der Vorsitzende des Provinzialrats von Ciudad Real dafür, dass die Weinbranche angesichts der neuen Europäischen Weinmarktordnung geschlossen auftritt

09.05.2007 | 

Der Vorsitzende des Provinzialrates von Ciudad Real Nemesio de Lara hat heute das Seminar 'Wein: Kultur, Ernährung und Gesundheit' eröffnet, das der Dachverband der Organisationen von Landwirten und Viehzüchtern COAG- Iniciativa Rural organisiert. Dabei waren Apolonio Moreno als Interims-Generalsekretär dieser Vereinigung in Castilla-La Mancha, Alejandro García-Gasco als Vertreter des Staatlichen Ausschusses und Angel Amador, stellvertretender Vorsitzender des Provinzialrates.

Nemesio de Lara erklärte zu Beginn, dass die Institution, deren Vorsitzender er sei, keine Zuständigkeit im Bereich von Landwirtschaft und Viehzucht habe. Da er jedoch der Überzeugung sei, man müsse sich mit ‚voller Kraft' für einen Sektor mit Schwierigkeiten einsetzen, um diesem zu helfen, habe er die FENAVIN auf den Weg gebracht. Der Vorsitzende des Provinzialrates plädierte für Geschlossenheit innerhalb der Branche. Er halte sie für "unerlässlich" vor dem Hintergrund der neuen Europäischen Weinmarktordnung, der Liberalisierung des Marktes im Jahr 2013 und des rückläufigen Weinkonsums.

Einer neueren Studie zufolge trinke ein Drittel der jungen Menschen zwischen 25 und 35 Jahren regelmäßig Wein. Ein weiteres Drittel dieser Gruppe habe noch nie Wein getrunken und beabsichtige dies auch nicht in der Zukunft, weil das Thema zu kompliziert sei. De Lara schlug vor, jungen Leuten die Weinkultur eingängig und attraktiv nahe zu bringen, durch "coole Kampagnen", so dass sie einen gemäßigten Umgang mit Wein lernen können. "Die Weinverkostungen müssen mehr Spaß machen, damit die jungen Leute Wein nicht für kompliziert halten", betonte er und schloss mit den Worten, dass er an die Zukunft des Weines glaube. Weiter sagte er: "Die Fenavin würde nicht existieren, hätte man die Problematik von Rebe und Wein nicht regelrecht in sich aufgesogen."

Apolonio García beglückwünschte den Provinzialrat für seine Investitionen in die Fachmessen Fenavin und España Original: "Schließlich kommt dieses Geld mit Rendite zurück." Außerdem lobte er die Hilfen der Provinzialregierung, um geographische Herkunftsangaben innerhalb wie außerhalb Spaniens bekannt zu machen.

Der Sekretär von COAG-IR meinte gegenüber den circa 200 anwesenden Mitgliedern von Winzergenossenschaften, dass die Weinbranche in der Region sehr gute Arbeit leiste. Die zahlreichen in der letzten Saison gewonnen Preise bezeugten dies. Allerdings gebe es unter den 25 größten Marktbeteiligten in Spanien keine einzige Winzergenossenschaft, obwohl sie 70% der Produktion lieferten. Das sei ein echter Schwachpunkt.

García schlug vor, man solle festhalten, wie man kauft und wie man verkauft, die Erzeuger vor den nicht selten auftretenden Zahlungsverzögerungen schützen und für ihre Rechte eintreten.

Alejandro García-Gasco äußerte sich besorgt über den zunehmenden Alkoholkonsum unter Jugendlichen. Allerdings habe dieses Problem nichts mit Wein zu tun: "Denn der Wein ist Teil unserer Kultur, Geschichte und Tradition. Wir verdanken ihm grüne Landschaften, er ist Wirtschaftsmotor und ein gesundes Lebensmittel, wenn man verantwortungsbewusst mit ihm umgeht." Laut García sollten die zahlreichen Facetten des Weingenusses bekannt gemacht werden. Da der Branche große Veränderungen bevorstehen, wäre es besonders wichtig, den Verbraucher zu erreichen.

Weiter stellte er vor dem Forum die Forderung auf, ein Gesetz zur Markttransparenz zu verabschieden. Dadurch sollten die enormen Preisunterschiede zwischen Ursprung und Bestimmungsziel des Produkts aufgezeigt werden. García-Gasco wies außerdem darauf hin, dass man im Hinblick auf das derzeit blockierte Gesetz über den Alkoholkonsum, das nur gesundheitliche Fragen regelt, nicht aufatmen könne. Abschließend bemerkte er, dass das heutige Seminar nicht nur einen gesunden Lebensstil thematisiere sondern auch die vielfältigen Initiativen zur Promotion in Castilla-La Mancha darstellen soll.

Als erste Referentin des Seminars sprach Carmen González, Dozentin für Pharmakologie der Medizinischen Fakultät der Universität von Castilla-La Mancha. Sie erläuterte zu Beginn die schädliche Wirkung eines exzessiven Alkoholkonsums auf die Gesundheit und hob die die vielen positiven Wirkungen bei einem gemäßigten und vernünftigen Konsum hervor. Ihre Empfehlung lautete: zwei Gläser Wein zum Essen, besser Rotwein als Weißwein, und danach keine riskanten Unternehmungen durchführen.

Es folgte die Diskussionsrunde zu dem Thema: Initiativen der Weinpromotion in Castilla-La Mancha. Sie wurde moderiert von Fernando Prieto, 1. Vorsitzender des Kontrollrates der D.O. Valdepeñas, und beteiligt waren: José Luis Parreño vom Landwirtschaftsverband COAG-IR C-LM, Antonio Salinas als landwirtschaftlicher Sprecher der Sozialistischen Fraktion im Regionalparlament, Francisco González, geschäftsführender Vorsitzender der Stiftung Castilla-La Mancha Land der Weinberge, Lorenzo Serrano als Verantwortlicher für die Promotion des Kontrollrates der D.O. Vinos de la Mancha, Angel Villafranca als 1. Vorsitzender der Vereinigten Bodegas in der UCAMAN (Vereinte Agrargenossenschaften) und Patricia Franco aus dem Geschäftszentrum der Fenavin. Dieser Runde Tisch sollte, so Prieto, einen Überblick geben, welche Beiträge und Visionen die verschiedenen Einrichtungen besteuern, um die Promotion und die Verbreitung von Wein voranzutreiben.

Danach erklärten Alfonso Marín vom Dachverband COAG-IR Castilla-La Mancha und Federico López als Leiter der Abteilung Lebensmittelmärkte im Landwirtschaftsministerium von Castilla-La Mancha den Regionalen Strategieplan für den Weinbausektor. Dieser sei die Antwort der Regionalregierung, um den Sektor in Bezug auf bestimmte Situationen wie beispielsweise die neue Europäische Weinmarktordnung zu unterstützen. Alfonso Marín teilte mit, die Regierung sei durchaus für freiwillige Flächenstilllegungen, für die Verarbeitung zu Branntweinen, aber nicht für die Verbrennung zu Industriealkoholen und die Ernte vor der Beerenreife. Marín rief den Weinbausektor auch dazu auf, angesichts der Liberalisierung im Jahr 2013 gemeinsam zu handeln.

Die Seminarteilnehmer werden am heutigen Nachmittag einen Rundgang über die Messe unternehmen. Dazu meinte Rafael Juárez, Experte von COAG-IR Castilla-La Mancha: "So können wir einige der Dinge, die wir heute Vormittag in theoretischer Forme von den öffentlichen und privaten Einrichtungen erfahren haben, in der Praxis sehen."

Volver