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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

DREI WICHTIGE FAKTOREN FÜR DEN VERKAUF VON SPANISCHEM WEIN IN JAPAN: PREIS-LEISTUNGS- VERHÄLTNIS, GUTE PRÄSENTATION UND GUTE BEWERTUNG

meint Takeshi Kyoguchi, Marketing-Leiter der japanischen Firma Mottox

09.05.2007 | 

Takeshi Kyoguchi, Leiter der Marketing-Abteilung der japanischen Firma MOTTOX hat erklärt, wie spanischer Wein auf dem japanischen Markt verkauft werden kann. Er hat dargestellt, welche Faktoren zählen, um dieses Ziel zu erreichen: ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, eine ansprechende Präsentation und eine positive Bewertung.

Zunächst lieferte Kyoguchi eine kurze Beschreibung der Situation des spanischen Weines in den vergangenen Jahren in Japan. Dabei nannte er Zahlen: "Der Jahreskonsum lag 1998 bei 2,7 Liter und 2005 bei 2,4 l. Seit 2001 ist er um 4% zurückgegangen. Im Herbst 1997 konnte man einen Rotwein-Boom beobachten."

Außerdem wies er darauf hin, dass in Japan allgemein weniger Wein als in anderen Ländern konsumiert würde: "Japan ist kein Land, das Wein erzeugt, aber uns erreichen Weine aus der ganzen Welt. Wir haben einen geringen, aber durchaus breit gefächerten Verbrauch. Voraussetzung für den Erfolg eines Weines ist allerdings, dass er eine besondere Charakteristik aufweist. Das Verhältnis zwischen Qualität und Preis muss gut sein, er muss ansprechend präsentiert und von einer dritten Person, wie beispielsweise Parker, positiv bewertet werden. Er liefert ein gutes Kriterium bei der Auswahl von Weinen", fügte er hinzu.

Der Marketing-Chef der japanischen Firma MOTTOX erklärte, dass bis vor wenigen Jahren spanische Weine in Japan nahezu unbekannt gewesen seien, denn es seien nur Produkte weniger großer Erzeuger importiert worden. 1994 seien die Produktionsbedingungen schlecht gewesen und es habe einen Überschuss gegeben. 1996 erholte sich das Image des spanischen Weins in Japan, und 1997 gab es einen Rotwein-Boom."

Dieser Boom lag zum Großteil daran, dass in den japanischen Massenmedien über das "französische Paradoxon" und die gesundheitsfördernden Wirkungen von Wein berichtet worden ist. "Von diesem Moment an konnten wir Rotwein in rasender Geschwindigkeit verkaufen. Wir Importeure hatten viel auf Lager, das Bild des qualitativ schlechten spanischen Weins wurde ausgemerzt. Nur die niedrig preisigen spanischen Weine konnten sich gut schlagen", erläuterte er.

Dann gab der japanische Referent einen kurzen Überblick über die aktuelle Lage auf dem japanischen Markt: "2002 hatten wir bei Mottox das Glück, dass wir die festgefahrene Situation aufbrechen konnten. Unsere Kunden wurde klar, welche Qualität die spanischen Weine haben, die außerdem in den Fachzeitschriften mit ‚sehr gut' abschnitten."

FEEDBACK DURCH DIE IMPORTEURE UND KONTINUIERLICHE VERBESSERUNG DURCH DIE WINZER

"Meiner Meinung nach ist die Präsentation der Schlüssel zum Erfolg im Weinverkauf. Die aktuelle Lage in Japan ist sehr gut, weil damit begonnen wurde, Weine des mittleren Preissegments zu verkaufen. Zur Zukunft der spanischen Weine auf dem japanischen Markt habe ich wiederholt gesagt: "Der Schlüssel liegt in einem guten Verhältnis zwischen Qualität und Preis, einer ansprechenden Präsentation und weiteren Marketing-Maßnahmen. Ein Feedback von Seiten der Importeure und eine ständige Qualitätsverbesserung durch die Winzer sind aber auch erforderlich. Die uns beliefernden Bodegas haben die Preise nicht erhöht, obwohl viel verkauft worden ist", lobte er.

Für Takeshi Kyoguchi haben ‚fruchtige, gehaltvolle Rotweine' den größten Erfolg. Das gelte, obwohl es noch keine perfekte Antwort auf den japanischen Gaumen und noch keine restlos überzeugende Präsentation gebe. Er fügte hinzu: "Wir haben keine Erfahrung im Verkauf teurer Weine."

Er beendete seinen Vortrag mit den Worten: "Es ist sehr wichtig, das Renommee des spanischen Weins zu verbessern, auch wenn dies spät und nur peu à peu geschieht. Gerne möchte ich die Weinerzeuger dabei unterstützen."

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