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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

DIE DIESJÄHRIGEN PREISTRÄGER VON "EIN LEBEN, DEM WEIN GEWEIHT" BESTÄTIGEN DAS KONZEPT DER FENAVIN UND GRATULIEREN DE LARA

Der Veranstalter hat gestern Abend mit dieser von der Messe geschaffenen Auszeichnung die Laufbahn von Menschen gewürdigt, die ihr Leben dem Wein geweiht haben

09.05.2007 | 

Die Verantwortlichen für die Spanischen Weinmesse überreichten gestern Abend den FENAVIN-Preis "Una Vida Dedicada al Vino" (Ein Leben, dem Wein geweiht) für 2007, als offizielle Anerkennung für Menschen, die sich ein Leben lang um den Wein bemüht haben. Dies erläuterte der Messepräsident Nemesio de Lara, der vom Koordinator Institutionen Ángel Amador und den Vizepräsidenten Ángel Caballero, Francisco Chico und Victoria Sobrino sowie von der Abgeordneten María Fresneda begleitet wurde.

De Lara, dem alle Preisträger zum Erfolgskonzept der FENAVIN gratulierten, sagte gestern Abend, dass die Nominierten "diese Auszeichnung mehr als verdient haben, alle wie sie hier stehen, obwohl nie alle dastehen, die ihn verdienen, denn sehr viel mehr Menschen hätten für ein dem Wein geweihtes Leben einen Preis verdient, ohne je zu kommen und ihn entgegenzunehmen. Damit meine ich all die in Lieb und Leid mit dem Wein verbundenen Unbekannten: Die Winzer! Und die haben einen Applaus verdient."

"Der Wein ist Kultur, Geschichte, Kunst, Geschäft, Gesundheit und Nahrungsmittel. In Wirklichkeit ist der Wein Leben, deshalb verleihen wir heute Preise für Leben, die dem Wein geweiht wurden", sagte De Lara, der ebenfalls Präsident des Provinzialrats von Ciudad Real ist. Anschließend tat er seine Sorge um den Wein, um die Winzer und die Erzeuger kund.

"Ich mache mir Sorgen um den Wein, er schenkt mir erlesene Augenblicke, aber er bereitet mir als Bürger und als Regierungsvertreter auch Kummer. Nur ein Fünftel der jungen Leute trinkt heutzutage mit gewisser Regelmäßigkeit Wein, und ein Drittel trinkt keinen und wird ihn nie welchen trinken, weil es, wie die Umfragen ergaben, nichts damit anzufangen weiß", sagte De Lara, der sich auch über "den allgemeinen Rückgang des Weinkonsums besorgt gab und über die Debatte um die WMO, "die beweist, dass der Sektor nicht zusammenhält, obwohl es womöglich gerade darauf ankommt". In diesem Sinne rief er die Branche "zur Einigkeit auf. Wer nachgeben muss, soll nachgeben, und wer Forderungen stellen muss, soll das ebenfalls tun, aber am Ende müssen wir uns verstehen."

Auch die Preise für spanischen Exportwein bereiten De Lara Kopfzerbrechen, "weil wir da am hintersten Ende stehen noch hinter Portugal, Frankreich und Italien, obwohl wir beim Verkaufsvolumen obenan sind und beim Exportwert den zweiten Platz belegen. Das ist aber kein Grund, in Tränen auszubrechen, vielmehr sollten wir uns für unserer gemeinsame Sache stark machen, denn daran hängen viele Familien, schließlich ist der Wein für breite Gegenden die Haupteinnahmequelle", so De Lara.

Der Präsident der FENAVIN schloss mit einem Dank an die Winzer. "Danke, dass ihr an etwas glaubt, das zu unserem Wesen gehört. Viele von Euch sind Ritter und Botschafter nicht nur des Weins sondern der Erde, weil ihr gegen jene aufbegehrt, die dem Wein den Rücken zukehren, und weil ihr Neues schafft und verbreitet, und weil ihr, ohne es zu wissen, all den Familien helft, die auch heute noch vom Wein abhängen. Ich danke euch, weil ihr für eine realistische, planbare Zukunft des Sektors arbeitet. Ich danke euch, weil ihr eine aus der Mode gekommene Ader echter Romantiker habt, ich danke euch von Herzen, weil daran glaubt, dass euer Tag kommen wird und weil ihr weiter an die FENAVIN glaubt, ein Kind, das wir hochpeppeln, so gut wir können. Ohne Euch wäre das gar nicht möglich", sagte er.

Die FENAVIN zeichnet Menschen aus, die einen langen, ertragreichen Lebensweg in und mit der Welt des Weins gegangen sind. Aus dem internationalen Panorama würdigt sie: Luis Fernando Otero, Ausbilder in Sachen Wein, Dozent und Vortragsredner aus Mexiko, den deutschen Spezialsten für spanische Importweine Maximilian Stadler; die japanische Journalistin für spanischen Wein Yoshiko Akehi und Allan Cheesman, Verwaltungsdirektor im Vorstand der Handelsgesellschaft Wine & Spirit Trade Association.

Der Preis geht diesmal auch an den Nordamerikaner Robert Parker, einen der einflussreichsten Weinkritiker der Welt, der leider bei der Preisverleihung nicht dabei ist, und daher ein Dankschreiben an die Messeleitung geschickt hat, in dem er betont, wie überwältigt er sei und wie er sich gleichzeitig riesig darüber freue, dass ihm diese große Ehre vom spanischen Volk erwiesen werde, außerdem wolle er sich bemühen die damit verknüpften Erwartungen nicht zu enttäuschen.

Luis Fernando Otero nahm den Preis vom Koordinator Institutionen der FENAVIN Ángel Amador entgegen. Er ist Präsident und Begründer des Cave Club del Vino und der Mexikanischen Weinakademie. Außerdem ist er der Gründer des Mexikanischen Verbands von Verkostern und Sommeliers und Universitätsdozent für die Fächer Önologie, Önophilie und Protokoll, Initiator der Berufslaufbahn des Sommeliers in Mexiko und Weinausbilder in den größten mexikanischen Unternehmen. "Nemesio de Lara, herzlichen Dank für Ihre Vision. Ich bin von Anfang an zur Messe gekommen und habe gesehen, wie sie gewachsen ist. In diesem Jahr wird deutlich, dass sie noch nicht an ihre Grenzen gestoßen ist, sondern, dass es weitergeht", sagte er.

Der Präsident der Caja Rural Luis Díaz Zarco überreichte den Preis an Maximilian Stadler. Dieser ist Importeur, Distributeur und Agent. Er vertreibt deutschlandweit spanische Weine, vor allem an Fachhändler und die Gastronomie. Er ist Spezialist für den Import spanischer Weine. Sein Sortiment enthält die D.O. Rioja, Navarra, Ribera del Duero, Somontano, Toto, Priorat, Jumilla, Yecla, La Mancha, Catalunya und Montsant. Er arbeitet mit einigen sehr bekannten und angesehenen Bodegas zusammen, z.B. Alejandro Fernández, Bodegas Breton, Bodegas Orvalaiz, Vinícola del Priorat und Bodegas Concavins.

Die japanische Fachjournalistin Yoshiko Akehi nahm den Preis von Ángel Amador, dem Koordinator Institutionen der FENAVIN entgegen. Sie ist Journalistin für spanischen Wein, forscht über Wein, ist außerdem Repräsentantin des Weinausschusses Jerez (Kontrollrat der D.D.O.O. Jerez und Manzanillas und Fedejerez) in Japan und Präsidentin von Akehi S.A. für die Promotion spanischer Weine in Japan. Sie organisiert auch die Präsentation der D.O. Vinos de Madrid auf der FOODEX in Japan 2007. "Vielen Dank, ich bin sehr glücklich. Das ist eine große Ehre, die ich mit allen Spaniern aus der Welt des Weins teilen möchte. Ich werde mich dafür einsetzten, dass noch mehr Weine aus Spanien nach Japan kommen."

Allan Cheesman wurde von Felipe Torres Navarro, Generaldirektor für Lebensmittelmärkte im Landwirtschaftsministerium geehrt. Cheesman ist derzeit Verwaltungsdirektor im Vorstand der Handelsgesellschaft Wine & Spirit Trade Association, Mitglied der Worshipful Company of Distillers und des Advisory Board Wine Intelligence. Allan begann im Juni 1971 seine Laufbahn als Ausbildungsleiter in der Supermarktkette Sainsbury's. In den folgenden 30 Jahren arbeitet sich Allan bis zur Chefetage von Sainsbury's hoch und wurde schließlich Weindirektor für die Supermärkte Sainsbury's. Während seiner ganzen Laufbahn hat Allan aus persönlicher Affinität die Promotion spanischer Weine im Vereinigten Königreich betrieben und stets mitgewirkt auf den Sonderkampagnen der "Wines from Spain".

Der Präsident der FENAVIN Nemesio de Lara überreichte Rafael Torres seinen Preis. Dieser eignete sich mit elf Jahren die ersten landwirtschaftlichen Kenntnisse an, insbesondere im Weinbau, um später den elterlichen Betrieb zu übernehmen. Die Trauben werden bei ihm in einer großen Bodega zu Wein verarbeitet, der später im Gebinde verkauft wird. Sein Betrieb hat sukzessive expandiert. Derzeit ist er seit 2001 der 1. Vorsitzende der Stiftung Castilla-La Mancha: Land der Weinberge und der Weingenossenschaft "Virgen de las Viñas" (Jungfrau der Weingärten)."Ich möchte dem Präsidenten der FENAVIN hiermit gratulieren, dass er die wichtigste Messe des Weinsektors in Europa geschaffen hat, der ganze Stolz der Bewohner von Castilla-La Mancha", sagte er und gestand anschließend, er werde immer "eine bewegte Erinnerung" an diesen Augenblick bewahren.

Der Berater der FENAVIN Rafael Díaz-Salazar überreichte den Preis an José María Gandía Perales, der zur dritten Generation des im letzten Jahrhundert gegründeten Familienbetrieb Bodegas Gandía gehört. Nachdem er in der Schweiz Betriebswirtschaftslehre studiert hatte, nahm er 1965 seine Tätigkeit im eigenen Betrieb auf. Zu seinen entscheidenden Verdiensten der letzten Jahrzehnte gehört vor allem die Positionierung der Weine der Bodegas Vicente Gandía in 85 Ländern. Damit rückte sein Betrieb unter die Bodegas mit der stärksten Exportkapazität Spaniens auf und wurde zu einem führenden Verkäufer von abgefüllten Qualitätsweinen.

Der Regierungsabgeordnete Miguel Lacruz überreichte Antolín Huertas seinen Preis. Mit 14 Jahren begann dieser im Familienbetrieb mitzuarbeiten, wo er in der Landwirtschaft und im Weinbau eingesetzt wurde. 1948 kaufte er eine Weinkellerei in Campo de Criptaza (Ciudad Real), um unverzüglich mit der Weinbereitung und dem Weinexport zu beginnen. 1983 erwarb er die ehemalige Alkoholfabrik von José SIMO, S.A. dazu und nahm von dort aus die Erweiterung des Betriebs vor, der inzwischen eine Produktion von 80.000 Litern hochwertigen Saftkonzentrats vorzuweisen hat. Zu diesem Zeitpunkt übernahm er auch die Geschäftsführung der Sociedad Mostos Vinos y Alcoholes S.A., die er bis Dezember 2006 innehatte. "Ich gratuliere den Verantwortlichen zur Veranstaltung dieser Messe, vor allem Nemesio de Lara für seine Hingabe mit Leib und Seele an unser Land, die Wiege des größten Weingartens der Welt.".

Antonio Salinas empfing den Preis aus Nemesio de Laras Händen. Als Sohn eines Winzers studierte er Agrarwirtschaft. Er bekleidete verschiedene verantwortliche Ämter in der Regionalregierung der Gemeinden von Castilla-La Mancha, stets im Bereich Landwirtschaft. Er ist Präsident des Kontrollrats der D.O. Valdepeñas. Außerdem hat er verschiedene Bücher publiziert, darunter den "Guía de Plagas y Enfermedades de la Vid" (Führer der Rebenschädlinge und -krankheiten) , "La Vid y el Vino en Castilla-La Mancha" (Rebe und Wein in Castilla-La Mancha), "El Viñedo en Castilla-La Mancha ante el Siglo XXI" (Castilla-La Manchas Weingarten vor dem 21.Jh.), etc. Seit 1999 ist er Abgeordneter der Cortes von Castilla-La Mancha, wo er zum Landwirtschaftsausschuss gehört und Gesetze verteidigt, wie das über die Rebe und den Wein in Castilla-La Mancha. "Ich möchte diesen Preis mit meiner Familie teilen, denn ohne ihr Verständnis und ihre Unterstützung hätte ich all das nicht tun können; und mit jenen, die dafür gesorgt haben, dass auf einst unfruchtbarem Land Rebstöcke gedeihen und aus den Venen des Bodens von La Mancha Wein sprudelt". Dies war Salinas' besondere Hommage an die Winzer.

Der Festakt wurde von einem Sopran, einem Tenor und einem Pianisten begleitet, allesamt Musikdozenten am Höheren Konservatorium von Madrid, die Opernstücke und Zarzuelas (landestypische Tänze) zum Wein spielten, Brindis aus La Travista, einen Chor aus Marina, eine seguidilla (spanischer Reihentanz) aus Carmen und La Danza von Rossini, u. a. m.

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