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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

DIE AUSBILDUNG VON SERVICEFACHKRÄFTEN IST UNERLÄSSLICH FÜR EINEN HOCHWERTIGEN SERVICE

Eine Diskussionsrunde auf der FENAVIN 2007 beleuchtet die Rolle des Kellners im spanischen Hotel- und Gaststättengewerbe

09.05.2007 | 

Die Rolle der Servicefachkräfte war das Thema für einer Betrachtung und Diskussion auf der FENAVIN 2007 am heutigen Morgen in Saal 2 der Halle Dionisios. Mariano Castellanos, 1. Vorsitzender des Spanischen Verbandes der Servicekräfte, stellte seine Gäste vor und moderierte das anregende Gespräch, an dem außerdem José María Pérez Pascual, Fachdozent für Hotel- und Gaststättengewerbe, und Francisco Patón, verantwortlicher für Lebensmittel und Getränke im Hotel Villa Real und im Hotel Urban, teilnahmen.

Pérez Pascual, der auf eine langjährige Erfahrung in Sachen Kellnerei zurückschaut, hat nicht nur das Buch Hostelería: Técnicas y Calidad de Servicio (Techniken und Qualität des Service im Hotelfach) verfasst, zahlreiche Lehrpläne für die Berufsausbildung erarbeitet sowie verschiedene weitere Nachschlagewerke und Fachbücher publiziert, sondern ist auch Mitarbeiter des Instituts für Tourismus an der Universität Rey Juan Carlos, berät diverse Unternehmen der Branche und ist weiterhin als Dozent aktiv.

In der Diskussion hat Pérez Pascual einen Überblick über die fachlichen Kompetenzen der Service-Fachkräfte vermittelt, über die zahlreichen Kenntnisse, die erforderlich sind, um einen hochwertigen Service bieten zu können. Die derzeitige Krise der Branche liegt seiner Meinung nach an der Nachlässigkeit einiger Unternehmer und der Tatsache, dass die Verwaltungsbehörden dieser Berufsgruppe nicht die notwendige Aufmerksamkeit widmen.

Eine Rolle spielt jedoch auch, dass es nur wenige Servicekräfte gibt, die eine fundierte Vorstellung sämtlicher Arbeitsabläufe in ihrem Beruf haben. Eine qualifizierte Servicefachkraft sollte eine Vielzahl von Aufgaben beherrschen, die weit über die der Bedienung in einem Durchschnittsrestaurant hinausgehen. Für Pérez Pascual ähnelt diese Aufgabe der Kunst eines Dirigenten: "Die Servicefachkraft muss 'die Partitur' von Grund auf beherrschen, die Besonderheiten der einzelnen 'Musiker' und ihrer 'Instrumente' kennen und schließlich dafür sorgen, dass alles harmonisch funktioniert."

Francisco Patón, mehrfach ausgezeichneter Profi - z.B. erhielt er auf mehreren Ausgaben der gastronomischen Spitzenveranstaltung Madrid Fusión Preise -, gibt der Diskussion eine andere Wendung, indem er fordert, dass das Image seines Berufs verbessert werden müsse: "Es ist kein Wunder, dass sich weder Behörden noch Presse um diesen vornehmen und komplexen Beruf bemühen. Schließlich ist Spanien ein ‚Land der Kellner'. Auf den ersten Blick scheint jeder zum Kellner geeignet, aber das stimmt auf gar keinen Fall."

In seinem Beitrag kam Patón, der den Beruf von der Pike auf gelernt und die Karriereleiter Stufe um Stufe erklommen hat, auf die Qualitäten der heutigen Servicekraft zu sprechen, indem er darauf hinwies, dass es in dem Beruf vor allem um Geschwindigkeit, Psychologie und Anpassungsvermögen gehe, aber Festigkeit, Reinlichkeit, Selbstüberwindung, Konzentration und Geschicklichkeit bei der Arbeit als Grundvoraussetzungen nicht fehlen dürften. Man muss der Belastung dieses Berufsalltags gewachsen sein, in dem es an Schwierigkeiten nicht fehlt, man muss eine Ausbildung haben und sich in allem auskennen was Benimm angeht, dazu einen gesunden Menschenverstand.

Patón weiß, wovon er redet: "Nicht jeder ist geeignet. Es reicht nicht, einige Techniken zu beherrschen. Hier sind ganz viel Psychologie und Fingerspitzengefühl gefragt, und man muss ganz schön beweglich sein. Man muss sich in die Lage der Kunden versetzen können und sie so behandeln wie man selbst gerne behandelt werden würde."

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