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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Mäßigkeit: Schlüsselwort am Runden Tisch "Wein und Sport " unter der Leitung von Juan de Dios Román

Daran teilgenommen haben: Luis Aragonés, Pepu Hernández, Sergio Sauca, Talant Dujshebaev und Miguel Ángel Bufalá

08.05.2007 | 

Der ehemalige nationale Handballtrainer Juan de Dios Román hat die Diskussionsrunde "Wein und Sport" moderiert. An ihr haben teilgenommen der nationale Fußballtrainer Luis Aragonés, der nationale Basketballtrainer Pepu Hernández, der Trainer und Handballer aus Ciudad Real Talant Dujshebaev, der Sportreporter von TVE Sergio Sauca und der Sportarzt Miguel Ángel Bufalá. Das Schlüsselwort dieser entspannten Talk-Runde war "Mäßigkeit".

Doktor Bufalá sprach für die Gesundheit, als er versicherte: "Wein ist kein Alkohol, er ist ein Nahrungsmittel und gehört zum Bereich der Ernährung. Im Rahmen der Definition von Lebensmitteln fällt er ganz klar unter die Ernährung. Wein sollte gemäßigt und ganz selbstverständlich getrunken werden." Weiter fügte er hinzu: "Rotwein ist für das Herz gesünder und auch leichter verdaulich als Weißwein. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass er besser für Herz und Magen ist."

Juan de Dios Román charakterisierte Luis Aragonés: "Wie berichtet wird, zählte er zu den Geschicktesten als aktiver Spieler und ist als Trainer sehr weise." Dann fragte er ihn, ob die Fußballspieler der Spanischen Nationalmannschaft Wein trinken würden. Aragonés antwortete: "Die Spieler sind zuallererst Menschen und dann Sportler. Gemäßigtes Weintrinken ist nichts Schlechtes, ganz im Gegenteil. Die Ernährungsberater empfehlen sogar ein Glas Wein." Weiter meinte er: "Sollte ein Spieler die Gewohnheit haben, ein Glas zu trinken, und der Arzt verbietet es ihm: Dann macht das dem Spieler natürlich mehr aus als dem Arzt oder mir."

WEIN FÖRDERT FREUNDSCHAFTEN

Luis Aragonés, der als Teilhaber von "Cabeza de Buey, Viñedos S.A." in der Branche tätig ist, erzählte, dass er schon immer ein Glas Wein zum Essen getrunken habe: "Wein zu trinken und über Wein Bescheid zu wissen, hilft dabei, ein Gespräch anzufangen und Freundschaften zu schließen."

Juan de Dios Román bezeichnete Sergio Sauca als einen "Wein-Gelehrten", worauf der Sportreporter antwortete: "Mein Wissensdurst in Punkto Wein kann nur bedeuten, dass Wein und Sport nicht unvereinbar sind." Sauca, der sich selbst als Weinliebhaber definiert, erklärte weiter: "Das Thema Mäßigkeit gilt für das Leben wie für den Wein. Gemäßigter Weingenuss ist ein Vergnügen und fördert Freundschaften."

Sauca wies auch darauf hin, dass es in Spanien einen Mangel an Weinkultur gebe: "1998 bei der Fußballweltmeister erlangte ich diese Erkenntnis. Dort gehört der Wein ganz selbstverständlich zur Kultur, praktisch von Geburt an. Speziell in Bordeaux und in Burgund leben Familien dies passioniert vor."

Weiter benannte er zwei große spanische Sportler, nämlich Miguel Indurain und Martín Fiz, die in ihrer Sportlerlaufbahn Wein zu trinken pflegten. Martín Fiz ergänzte seinen ausgesprochen strengen Speiseplan (grüner Salat, gegrilltes Filet und gekochter Fisch) mit einem Glas Wein zum Mittagessen und einem weiteren zum Abendessen, wie sein Arzt empfohlen hatte. Auch der Radrennfahrer Miguel Indurain trank seit seiner zweiten und gewonnenen Tour de France mittags und abends ein Glas Wein zum Essen."

Der Trainer und Handballer aus Ciudad Real Talant Dujshebaev räumte ein: "Vor einem Spiel trinken wir nie Wein. Machen die Spieler ihren Job gut und gewinnen, dann erlauben wir ihnen ein Glas Wein zum Essen. Da wir erst dreimal verloren haben, mussten sie nur dreimal auf Wein verzichten ", erklärte er lachend.

Dujshebaev berichtete, dass der Teamarzt des Clubs von Santander, wo er nach seiner Ankunft in Spanien zunächst gespielt hatte, ihm folgenden Rat gegeben habe: "Er empfahl mir ein Glas Rotwein vor dem Schlafengehen, weil ich ein kleines Herz-Kreislauf-Problem hatte."

Pepu Hernández erklärte: "Junge Spieler trinken keinen Wein, ehemalige mögen ihn. Wein ist im Sport präsent, weil Sport mit Feiern zu tun hat. Erfolge müssen gefeiert werden. Ein Sieg soll länger als 20 Minuten gefeiert und Niederlagen keine drei Wochen bedauert werden."

Und weiter: "Ein Trainer junger Spieler hat noch mehr Verantwortung als wir. Denn diese Trainer müssen auch ausbilden. Die Kommunikation zwischen Spielern und Trainer ist ganz wichtig. Die Trainer müssen in jeder Hinsicht wachsam sein. Information ist angebracht, kein Verbot. ".

Bei der Diskussionsrunde waren alle Plätze bis auf den letzten besetzt. Anwesend waren Handballer aus Ciudad Real und die Radsportler des FENAVIN-Teams.

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