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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Der Soziologe Lorenzo Días versammelte die "Elite" der Weinwelt zur Diskussionsrunde "Über Geschmack lässt sich nicht streiten"

Es waren dabei: José Luis Cuerda, Cineast und Kellermeister, José María Ruiz, Kellermeister der Bodegas Pago de Carroveas, Fernando Ramírez de Ganuza, Kellermeister, und der Önologe Mariano García

08.05.2007 | 

Der Soziologe, Journalist und Buchautor Lorenzo Díaz leitete heute Nachmittag die Diskussionsrunde "Über Geschmack lässt sich nicht streiten". Seine Gäste waren: José Luis Cuerda, Cineast und Kellermeister, José María Ruiz, Kellermeister der Bodegas Pago de Carrovejas, Fernando Ramírez de Ganuza, Kellermeister, und der Önologe Mariano García.

Die Teilnehmer der Tischrunde diskutierten über so unterschiedliche Themen wie die Branchentendenzen, die derzeit bereiteten Weine, ihre jeweilige Arbeitsphilosophie und ihre Erfahrungen in Sachen Wein. Díaz stellte zunächst seine Gäste vor, die er als "die versammelte Elite der Önologie und der Weinwelt" katalogisierte, um dann zu behaupten: "Dies ist ein ganz hervorragendes Jahrzehnt für den Wein."

Als erster kam Mariano García zu Wort und erklärte, dass die Wein- und Gastronomiebranche während der letzten zehn bis zwölf Jahre einen "brutalen Sprung" erlebt habe. Spanien habe dieses Potenzial zwar schon immer gehabt, aber es verstand nichts vom Verkauf und ihm fehlte das Vertrauen in die eigenen Erzeugnisse. García betonte: "Wir müssen an uns selbst glauben und die Rebsorten ausbauen, die wir haben, anstatt in Gebieten mit geschichtsträchtigen Sorten fremde anzusiedeln."

Fernando Ramírez de Ganuza fand, dass für ihn ein Wein gut sei, der von einer sehr guten Rebe stamme und bei dem sämtliche Schritte bis zum Servieren perfekt gelaufen seien. "Man muss die vorhandenen Techniken anwenden und die Erlesenheit der Erzeugnisse hervorheben", schloss er in Bezug auf die Weinbereitung. Dann plädierte er dafür:"Wir müssen unsere Rebsorten bis zum äußersten verteidigen", obwohl er sich auch als "offen für alles, was gut ist", bezeichnete.

José María Ruíz legte viel Nachdruck auf "hohe Ansprüche und große Disziplin" als Arbeitsphilosophie. Um einen guten Wein zu erhalten, "muss man zunächst auf einen sorgfältig gezogenen Rohstoff setzen und dafür weder Geld noch Mühen scheuen."

Der Regisseur José Luís Cuerda erzählte wie es dazu kam, dass er in Galicia Kellereibesitzer wurde, "wofür hauptsächlich Amenábar verantwortlich ist", der neue Weinstöcke pflanzte, um einen guten Ribeiro aus mehreren Rebsorten zu erzeugen.

Dazu, wer in der Weinwelt den Ton angibt, die Sommeliers, die Journalisten oder die "Popen", findet Mariano García: "Alles, was in der Branche geredet wird, ist willkommen". Aber er unterstrich, dass die Erzeugnisse nicht von Moden und Tendenzen abhängig sein dürfen, denn "man hat eine Rebe und eine Philosophie, und musst das beste daraus machen." Ramírez de Ganuza meint zu der Tatsache, dass es heute wesentlich mehr Informationen über Gastronomie und Weinbau gibt, das käme besonders den Neulingen in der Branche zugute.

José María Ruíz, der die Runde an seiner reichhaltigen Erfahrung als Weinkellner teilhaben ließ, erzählte, dass sein Berufsbild noch vor dreißig Jahren ein vollkommen anderes gewesen sei. Er fand, der Profi sollte "das Drumherum" beim Weinausschank ruhig beibehalten und den Wein "ganz diskret" kosten, um ihn anschließend dem Gast vorzusetzen.

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