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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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NOTAS DE PRENSA

José Luis Pérez: "Die einzige Lösung zur Differenzierung ist die, professioneller zu werden und unsere Technik und Wissenschaft zu vertiefen"

Der Inhaber der Bodega Mas Martinet betonte in seinem von José Peñín präsentierten Vortrag "Die Zukunft der Autorenweine" die Rolle des Önologen als Künstler

07.05.2007 | 

José Luis Pérez, Inhaber der Bodega Mas Martinet, hielt auf der FENAVIN 2007 einen Vortrag über Autorenweine. Die einleitenden Worte sprach José Peñín, Herausgeber des gleichnamigen Spanischen Weinführers und Chefredakteur der Fachzeitschrift Sibaritas Der Referent betonte: "Die einzige Lösung zur Differenzierung ist die, professioneller zu werden, unsere Technik und Wissenschaft zu vertiefen und Ausbildungen von Fachleuten für die Bereitung ausgewogener Weine zu schaffen."

Für Pérez ist die Weinbereitung mehr als ein rein industrielles Verfahren, er versteht sie vielmehr als wahre Kunst, um die Differenzierung in einer zunehmend globalisierten Welt beizubehalten und zu fördern. José Luís Pérez, einer der fünf Pioniere, die vor gut zehn Jahren mit Talent und viel Freude den Priorat neu aufgelegt haben, ist in seinem Unternehmen 'Mas Martinet Assessoraments' auch als Weinberater tätig. Nach seiner Erfahrung werden dort immer bessere Weine bereitet, weil es wirklich gelungen ist, die Traube unter angemessenen Bedingungen zum idealen Reifepunkt zu führen. Ist dieser Zustand erst erreicht, dann vergleicht José Luís Pérez die Rolle des Önologen mit der des Künstlers, ohne dessen persönlichen Stempel es kein Kunstwerk gäbe.

Der Inhaber von Mas Martinet behauptet, dass der Weinbau großartige Erzeugnisse zustande bringen kann, weil die Nachfrage dank des gestiegenen Lebensstandards zunimmt. "Heute spricht man nicht mehr von guten und schlechten Weinen, sondern von guten und besseren", versichert er und betont: "Wenn ein Wein mehr als 90 Punkten bekommt, dann weil er gut ist, aber auch weil er viel Persönlichkeit hat."

"Weinschöpfer" in einer zunehmend globalisierten Welt

In seiner Vorstellung des Referenten stellte Peñín fest, dass der Begriff des "Autorenweins" den Önologen nicht wirklich gerecht werde, die sich lieber als "Weinschöpfer" verstünden. José Peñín findet es immer schwieriger sich im Weinangebot zurecht zu finden, weil in einer globalisierten Welt die großen Qualitätsweine vereinheitlicht werden. Deshalb betonte er die Bedeutung der Önologen, um Unterscheidungsmerkmale zu schaffen.

Um das zu untermauern erzählte José Peñín, dass die aktuelle Tendenz unter den französischen Fachleuten den Roséweinen, dem Champagner und den Weißweinen gilt, weil diese nämlich ihre Differenzierung beibehalten haben.

Pérez hob hervor, dass die Fachleute viel dazu beitragen können, die einheimischen Rebsorten des jeweiligen Gebiets so zu fördern, dass sie eine hochwertige Produktion ergeben, und ermahnte, nicht zu vergessen, dass "der Wein gleichzeitig Kultur und Geschichte ist und die Geschichte geachtet werden will." Es gebe keine besseren oder schlechteren Rebsorten, sondern jede habe ihre eigenen Merkmale und ihre eigene Struktur, ihren genetischen Anlagen entsprechend. Diese, findet er, müsse man berücksichtigen und die für den jeweiligen Ort geeignetsten Anbauweisen und Rebsorten finden.

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