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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Der japanische Weinmarkt eröffnet spanischen Exporteuren große Möglichkeiten

Die hohen Gewinnspannen und die große Attraktivität der spanischen Kultur sind nur zwei der vielen Vorzüge in Nippon

07.05.2007 | 

Der japanische Markt eröffnet spanischen Exporteuren durch hohe Gewinnspannen und das starke Interesse an de spanischen Kultur große Möglichkeiten, wie Takatomo Tozuda, Generaldirektor von JETRO (Japan External Trade Organisation) in Madrid und Ignacio Blanco, Leiter für Wirtschaftsstudien bei JETRO Madrid während ihres Vortrags auf der FENAVIN 2007 erklärten.

Tozuda hält als JETRO-Repräsentant den aktuellen Zeitpunkt für äußerst geeignet, um zwischen Japan und Spanien Geschäftsbeziehungen aufzubauen, bei denen man sich die anhaltende Wirtschaftsexpansion beider Länder wie das Vorhandensein gemeinsamer kultureller Interessen. zunutze machen könne. Spanien gehöre für Japan zu den bevorzugten Ländern für Handelsbeziehungen, die außerdem eine deutliche Annäherung an den EU-Handel bedeuten, während das Vordringen nach Japan für spanische Exporteure ein Sprungbrett in die übrigen Länder Asiens sein könnte.

Blanco glaubt: "Sobald der an Japan interessierte Exporteur die größten Hürden genommen hat, zum Beispiel die langen Entscheidungsprozesse durch alle Instanzen der Hierarchie eines japanischen Unternehmens durchgehalten hat, seht dem spanischen Exporteur ein sehr großes Potenzial offen." Und er sagt weiter: "Der japanische Markt ist aus zwei Gründen so attraktiv: weil er fortwährend im Wachstum begriffen ist und weil seine Kunden sich in den bisher geknüpften Handelsbeziehungen als ungeheuer treu erwiesen haben."

Blanco führt weiter aus: "Die Japaner bekommen gerne Besuch von draußen, besonders, wenn er Vermisstes mitbringt. Und Spanien verlockt sie sehr. Einige Unternehmer, die bereits mit Japan Geschäftsbeziehungen unterhalten, berichten deshalb, dass es tatsächlich schwierig sei, in seinen Markt einzudringen, aber wenn man es einmal geschafft hat, dann sei es wegen der Treue und der Ernsthaftigkeit, mit der in diesem Land gearbeitet wird, fast noch schwieriger, ihn wieder zu verlassen." Im Jahr 2006 stieg der Weinexport von Castilla-La Mancha nach Japan nach den Statistiken des IPEX auf 1,68 Millones Euro. Diese Zahl, so die Vortragsredner, sei ein guter Anreiz für bisher unschlüssige spanische Winzer, sich im fernöstlichen Japan zu positionieren.

JETRO ist eine Einrichtung der japanischen Regierung und hat den Auftrag, den Handel und die Investitionen zwischen Japan und der übrigen Welt zu fördern. Es geht konkret darum, Auslandsinvestitionen in Nippon zu erleichtern und die kleinen und mittleren japanischen Betriebe bei der Maximierung ihrer Exportkapazität zu unterstützen. Dazu unterhält JETRO 73 Büros in 55 Ländern.

Nachdem sich der Vortrag zunächst um die Weinbereitung in Nippon selbst drehte, gingen die Referenten anschließend auf die aktuelle Importsituation - und ihre ausgeprägtesten Tendenzen - ein sowie mit den wichtigsten Distributionskanälen - mit besonderem Augenmerk auf den gesetzlichen Anforderungen (gesundheitlich, steuerlich, hinsichtlich der Warenauszeichnung ...), die beim Betreten des japanischen Markts zu erfüllen sind. Am Ende des Vortrags beschrieb Ignacio Blanco wie die Hilfe von JETRO für den einzelnen japaninteressierten Weinexporteure aussehen kann. Die Institution vermittelt praktische Ratschläge und Tipps, damit die Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern, die sich gegenseitig bewundern und respektieren, aber deren Kulturen so grundverschieden sind, möglichst mühelos zustande kommen können.

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