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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Auf der FENAVIN 2007: Wein in den verschiedenen Phasen der Geschichte

Das alte Ägypten, das Mittelalter und das 21. Jahrhundert: Drei Epochen und ihr Umgang mit Wein sind Thema dieser Diskussion am Runden Tisch

28.04.2007 | 

Als Teil des Rahmenprogramms der FENAVIN 2007, die vom 7. bis 10. Mai im Messezentrum von Ciudad Real stattfindet, werden bei dieser Diskussionsrunde verschiedene gesellschaftliche Haltungen zum Wein in einem sehr großen Zeitrahmen dargestellt.

Rosa M. Lamuela-Raventós, außerordentliche Professorin im Fachbereich Bromatik der Universität von Barcelona, gehörte zur Gruppe von Wissenschaftlern, die im vergangenen Jahr Spuren von Wein in einigen Amphoren der Grabbeigaben des Pharaos Tutanchamun entdeckten. Bereits 2004 wusste man von diesen Spuren, aber erst durch neue Forschungsmethoden konnten 2006 drei Arten von Wein unterschieden werden: Weißwein, Rotwein und 'Shedeh', eine besonders süße Weinbereitung.

Die von Weinmeister Khaa mit dem Eintrag 'sehr gut' gezeichneten Krüge sind 3300 Jahre alt und zeigen, dass die alten Ägypter schon 1500 Jahre früher als angenommen Weine erzeugten. Gleichzeitig verdeutlichen sie, wie vielfältig die Produkte auf dem bereits vorhandenen Markt waren und welche Bedeutung ein Erzeugnis wie Wein im Ägypten der Pharaonen hatte. Die Professorin Lamuela-Raventós erklärt: "Wein war ein ganz exklusives Getränk, das bei religiösen Zeremonien und Begräbnissen eine Rolle spielte und nur in den höchsten Kreisen der Gesellschaft täglich konsumiert wurde."

Antoni Riera i Melis ist Professor und Leiter des Fachbereichs Mittelalterliche Geschichte an der Fakultät für Geographie und Geschichte der Universität von Barcelona und zugleich Mitglied des Katalanischen Geschichtsvereins 'Societat Catalana d'Estudis Històrics'. Als Experte für Sozial- und Kulturgeschichte der Ernährung wird sein Beitrag um die verschiedenen Funktionen des Weines und um die Weinkultur im Mittelalter kreisen. Er wird nicht nur auf die Weingläser damaliger Tavernen zu sprechen kommen, sondern auch auf die sakrale Bedeutung des Weines. Professor Riera betont: " Es gibt enorm viel Information über die Verwendung von Wein im gesamten Mittelalter, doch die setzt sich im Wesentlichen aus kleinen Fragmenten in unzähligen Urkunden zusammen. Die Geschichte des Weins im Mittelalter zu rekonstruieren, ist eine Fleißarbeit, und es gibt noch viel zu tun".

Juan Antonio Zafra Mezcúa ist Leiter der Abteilung für Präventivmedizin im Krankenhaus von Puerto Real und außerordentlicher Professor im Fachbereich Präventivmedizin und Volksgesundheit der Medizinischen Fakultät der Universität von Cadiz. Sein Beitrag - die Risikogrenzen beim Konsum alkoholischer Getränke - ist ein ausgesprochen aktuelles Thema. Er wird erklären, wie man Alkoholgehalt und Alkoholspiegel misst und dass bei der Alkoholabsorption erhebliche Unterschiede im Stoffwechsel von Männern und Frauen festzustellen sind.. Außerdem äußert er sich zur Kategorisierung der Trinkmenge als "sicher", "riskant" und "schädlich". Professor Zafra ist überzeugt: "Aus Sicht der Volksgesundheit ist es eine klare Sache: Es gibt keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, die den ‚sicheren' Weinkonsum belegen, das gilt insbesondere für Kinder und Jugendliche, die wirklich gefährdet sind."

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