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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Auf der FENAVIN 2007 wird das Gesetz zur Qualität landwirtschaftlicher Lebensmittel in Castilla-La Mancha vorgestellt

Die kürzlich verabschiedete Regelung erhöht den Wert von Qualitätserzeugnissen in Castilla-La Mancha

24.04.2007 | 

Das vor etwas mehr als einem Monat vom Parlament verabschiedete Gesetz zur Qualität landwirtschaftlicher Lebensmittel in Castilla-La Mancha wird der Weinwelt auf der FENAVIN 2007, die vom 7. bis 10. Mai auf dem Messegelände von Ciudad Real stattfindet, in allen Einzelheiten erläutert.

Das neue Gesetz wird bei einer Diskussionsrunde vorgestellt, die Federico López Navarro, Leiter der Abteilung Lebensmittelmärkte im Landwirtschaftsministerium von Castilla-La Mancha, moderiert. Neben Vertretern der landwirtschaftlichen Fachorganisation 'ASAJA Castilla-La Mancha' und verschiedener Kontrollräte für Herkunftsbezeichnungen wird auch Antonio Salinas, Abgeordneter der sozialistischen Fraktion und Sprecher des Landwirtschaftsausschusses im Regionalparlament sowie ausgebildeter Agraringenieur, teilnehmen. Salinas war nämlich damit beauftragt, den Gesetzentwurf vor seiner Abstimmung im Plenum zu verteidigen.

Die Region Castilla-La Mancha bringt eine Fülle beliebter und bekannter Lebensmittel aus der Landwirtschaft hervor, die von der Neuregelung profitieren können: Marzipan, Safran, Honig, Knoblauch, Paprikaschoten, Champignons, Auberginen, Speiseöle, Manchego-Lamm, Käsespezialitäten und Weine. Und das sind noch längst nicht alle Erzeugnisse, auf die das Gesetz über die Qualität landwirtschaftlicher Lebensmittel zutreffen könnte. Antonio Salinas ist der Auffassung: "Die globale Welt, in der wir leben, macht es erforderlich, dass wir uns unterscheiden. Am besten gelingt dies, wenn wir ‚Qualitätsmarken' entwickeln mit definierten Rohstoffen, Erzeugnissen und Herstellungsverfahren, damit wird verhindert, dass andere diese kopieren bzw. ihren Namen missbrauchen."

Genau das tut das Gesetz über die Qualität landwirtschaftlicher Lebensmittel: Sie definiert die Erzeugnisse aus der Landwirtschaft und Viehzucht in Castilla-La Mancha als Qualitätsmarke. Außerdem wird durch das Gesetz eine Instanz geschaffen, welche die erforderlichen Verwaltungsorgane, Register und Kontrolleinrichtungen reguliert. Die neue "Gemeinsame Marke für die Qualität landwirtschaftlicher Lebensmittel" kann auf bereits durch andere Rechtsinstitute geschützte Erzeugnisse Anwendung finden, sofern sie sich auf die Marke beziehen wollen. Außerdem kann sie auch für bisher ungeschützte Produkte gelten. Damit wird erreicht, dass der Name 'Castilla-La Mancha' überall auf der Welt erkannt und als Unterscheidungsmerkmal wahrgenommen wird.

Salinas ist zuversichtlich: "So stärken wir einen strategisch wichtigen Sektor unserer regionalen Wirtschaft. Und zugleich schützen wir die Rechte der Verbraucher, denn diese erhalten dank einer modernen Gesetzgebung zusätzliche Garantien. Das Gesetz stellt sicher, dass die Prüf- und Zertifizierungseinrichtungen unabhängig sind und es passt bestens zu den europäischen Normen".

Der neue Gesetzestext umfasst bereits bestehende gewerbliche Schutzrechte (Herkunftsbezeichnungen D.O., geographische Herkunftsangaben, garantierte traditionelle Spezialitäten, Qualitätsweine aus bestimmten Regionen, Landweine) und definiert neuen gewerblichen Rechtsschutz wie Qualitätsschaumweine mit Herkunftsangabe und Spirituosen mit Herkunftsangabe.

Antonio Salinas ist davon überzeugt, dass das Gesetz ein Schritt nach vorn ist. Allerdings meint er: "Es muss gut angewandt werden, um die Promotion und Vermarktung hochwertiger Lebensmittel aus unserer autonomen Region zu fördern. Jetzt folgt die Praxis, die Sache muss in Gang gebracht werden. Die Unternehmen sollten von den Vorteilen der verschiedenen vorgesehenen Qualitätsangaben überzeugt werden und sie müssen erfahren, auf welchem Wege sie die entsprechenden Zulassungen erlangen".

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