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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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NOTAS DE PRENSA

Emilio Gutiérrez Caba: "Wein schafft Fröhlichkeit und Zufriedenheit"

Der Theaterschauspieler wird gemeinsam mit den Schauspielern Concha Cuetos, María José Goyanes und José María Arcos auf der FENAVIN-2007 El alma del Vino (Die Seele des Weins) von Manuel Juliá vortragen

20.04.2007 | 

Die Schauspieler Emilio Gutiérrez Caba, Concha Cuetos, María José Goyanes und José María Arcos werden im Festsaal des Messezentrums von Ciudad Real am 8. Mai d. J. von Manuel Juliá El Alma del Vino (die Seele des Weins) vortragen. Eine Veranstaltung im Rahmen der Spanischen Weinmesse FENAVIN-2007, die vom 7. bis 10. Mai stattfindet.

El alma del vino ein vom Direktor der FENAVIN Manuel Juliá verfasstes Werk, ist eine Reise durch die Stationen des Weins in der Geschichte, bis zurück zu Cervantes, mit Haltepunkten, an denen wir Zitate großer Weisen und Dichter über den Wein hören. Die Auswahl der im Text vorkommenden Autoren und Zitate "haben eher etwas mit ihrer emotionalen Wirkung auf mich zu tun, als mit irgendeiner akademischen Überlegung", so Juliá im Vorwort der Schrift.

El alma del vino will die Zuschauer (denen während der Dichterlesung ein Glas Wein angeboten wird) "auf eine Reise durch die Zeit mitnehmen, damit sie einen Eindruck dessen bekommen, was wir Weinkultur nennen und im Zuge der Geschichte beim logischen Streben des Menschen nach Glück entstanden ist …"

In diesem Zusammenhang stellt der Theaterschauspieler Emilio Gutiérrez Caba fest: "Wir stammen aus einer Weinkultur. Diese Weinkultur hat zum großen Teil unsere Zivilisation hervorgebracht. Wein wurde zur Enthemmung schon bei den alten Griechen getrunken". Er glaubt auch, dass Wein das Herz des Menschen froh mache, "natürlich in Maßen genossen."

Der Schauspieler behauptet, der Wein sei ein Synonym für Fröhlichkeit. Er wiederholt: "Wein schafft Fröhlichkeit und Zufriedenheit, unter dem Vorbehalt, dass es einen Punkt gibt, an dem man nicht weiter trinken sollte." Außerdem erinnert er daran, dass "uns Wein im gleichen Maße unsere Kümmernisse vergessen lässt, in dem er unsere Fröhlichkeit steigert. Er deckt unsere Sorgen zu, aber wenn man zuviel trinkt, dann verstärkt er sie."

Der Schauspieler aus Valladolid glaubt, dass in der Literatur schon viel über die Seele des Weins im Besonderen und den Wein im Allgemeinen geschrieben wurde. "Der Wein taucht schon in der Bibel auf und in der gesamten klassischen Literatur, in der französischen, der italienischen etc. und zwar als Teil des Alltags."

Auch in Theaterstücken ist häufig vom Wein die Rede, vor allem im klassischen spanischen Theater. "Da geht es um seine Tugenden. Und immer wieder kommt er beim Zuprosten ins Spiel oder um zwischen verschiedene Figuren im Stück Verbindung zu schaffen", erklärt er. Wein kommt in zahlreichen Theaterstücken vor, zum Beispiel in El Burlador de Sevilla y convidado de Piedra (Der Verführer von Sevilla und der steinerne Gast) von Tirso de Molina oder in Don Juan Tenorio von José Zorrilla.

WEIN IM KINO

Es ist auch schon eine Menge über Weine im Kino gesprochen worden, zum Beispiel im Film Casablanca, in dem Humphrey Bogart eine Flasche Champagner öffnet, zwei Gläser füllt und sinngemäß sagt: Paris werden wir immer haben. Schau mir in die Augen, Kleines. Ein Toast auf deine Gesundheit, meine Schöne.

In der Tat hat der Schauspieler ein Buch über Kino und Wein geschrieben Vinos de Cine (Wein im Kino). Herkömmlicherweise dachte man, es gäbe perfekte Wein- und Speisezusammenstellungen. Doch Emilio Gutiérrez Caba regt eine kühne Neubewertung gastronomischer Harmonien an.

"Gerühmt von Fachleuten der angesehensten spanischen Kellereien, schlägt der Autor in diesem hochoriginellen Buch die Vermählung von 31 von seinen Lieblingsschauspieler gespielten Personen mit 31 Weinen vor, deren ausgeprägter, eigensinniger, frischer, vollmundiger, sinnlicher, subtiler oder anziehender Charakter die Figur spiegelt. Die wollüstige Reife einer Marlene Dietrich in Shanghai-Express führt uns in die Geheimnisse der Spätlesen von Waltraud ein; der verführerische Charme einer Emma Suárez in Der Neidhammel findet sich im Glanz des Barón de Chirel Reserva wieder. Wein und Kino: zwei Leidenschaften, zwei Wege, um unvergessliche Emotionen zu erschaffen, zwei Künste, die am Gaumen und auf der Netzhaut den Geschmack von Erfahrungen hinterlassen, die unser Leben bereichern". (Vinos de Cine, Emilio Gutiérrez Caba, Ediciones Martínez Roca, S.A. 2002).

GUTIÉRREZ CABA IST DER FENAVIN TREU

Nicht zum ersten Mal wird der Hauptdarsteller von "La mujer de negro" (Frau in Schwarz), Theaterstück, das derzeit im Teatro Infanta Isabel in Madrid aufgeführt wird, auf der FENAVIN sein. Er war schon auf der II. Ausgabe am Forum "Wein und Kino. Zwanzigtausend Meilen um den Wein" dabei, an dem auch der Schriftsteller Fernando Sánchez Dragó, der Musiker und Komponist Luis Eduardo Aute und der Schauspieler Carlos Villarrubia mitgewirkt haben. Gutiérrez Caba glaubt, dass Messen wie die "Fenavin für die Bekanntheit der Weine sehr wichtig sind. Und diese Bekanntheit dient den Weinbereitern ebenso wie den Weintrinkern."

Der Schauspieler José María Arcos, der ebenfalls schon einmal an der FENAVIN beteiigt war und auf der ESPAÑA ORIGINAL mit María Fernando D´Ocón und Ramón Langa die Dichterlesung "Klassiker munderecht" mitbestritten hat, findet: "Die FENAVIN kann ihresgleichen suchen, sowohl in Spanien als auch in Europa. Sie hat sich in Riesenschritten konsolidiert. Diese Messe wird mit großer Sorgfalt vorbereitet und durchgeführt."

Arcos ist auch der Meinung, dass Wein mit Fröhlichkeit gleichgesetzt werden kann. "Wenn der Wein irgendeinen Sinn hat, dann diesen. Wäre das nicht der Fall, dann käme er nicht so häufig in der Literatur vor. Das wichtigste ist sein kultureller Aspekt, und es gibt in den Schönen Künsten so viele Anspielungen an das Weintrinken. Außerdem", fügt er hinzu, "erfreut das Weintrinken das Herz des Menschen, weil es nun mal zu den Dingen gehört, die uns das Leben bereithält, um fröhlich zu sein, in den entsprechenden Maßen natürlich. Wein ist Fröhlichkeit, auch für diejenigen, die ihm nicht allzu viel abgewinnen können."

Er ist auch der Ansicht, dass schon sehr viel über den Wein geschrieben wurde, allerdings "fehlt noch eine Anthologie des Weins, ein großes Werk über den Wein". Er findet dagegen, dass er im Kino nicht oft vorkommt. "Im Film hat er keine zentrale Bedeutung. Produktionen wie Entre copas (zwischen zwei Gläsern) haben wir erst in jüngster Vergangenheit zu sehen bekommen".

Im Text El alma del vino heißt es: "Die Frauen sind fähiger, die Aromen und Geschmäcker des Weins wahrzunehmen. Ihre Feinfühligkeit und Sinnlichkeit ist besser dazu ausgebildet, die Seele des Wein zu erfassen". Damit ist José María Arcos völlig einverstanden. "Und nicht nur des Weins", fügt er schmunzelnd hinzu.

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