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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Auf der FENAVIN 2007 sollen die Auswirkungen der Globalisierung auf die Weinwelt untersucht werden

Robert Joseph, Víctor de la Serna und Florencio López Navarro werden von ihren ganz unterschiedlichen Erfahrungen damit sprechen und das Für und Wider einer globalen Weinwirtschaft vertiefen

19.04.2007 | 

Rahmenprogramm der FENAVIN 2007 - der Spanischen Weinmesse, die vom 7. bis 10. Mai auf dem Messegelände von Ciudad Real stattfindet- soll an diesem Runden Tisch beleuchtet werden, wie sich die Globalisierung am eindeutigsten im Weinbausektor niederschlägt.

Die Globalisierung oder Weltwirtschaft wurde als "hauptsächlich ökonomischer Prozess" definiert, "indem verschiedene nationaler Ökonomien zunehmend in einen einzigen kapitalistischen Weltmarkt integriert werden". Das einsprachige spanische Wörterbuch der Real Academia nennt eine Globalisierung: "Die Tendenz der Märkte und Unternehmen sich auszuweiten und eine weltweite Größenordnung zu erreichen, welche die nationalen Grenzen überschreitet." Aber neben der rein merkantilen Seite hat das Phänomen auch tief greifende soziokulturelle Folgen.

Der Wein, als ganzheitliches Produkt mit seinem Handel und seiner Kultur, bleibt von der Globalisierungswelle natürlich keineswegs verschont. Die Referenten an diesem Runden Tisch - allesamt mit einem reichen und vielfältigen Erfahrungshintergrund - werden die aktuelle Situation des Weltmarktes für Wein aus unterschiedlichen Perspektiven im Detail untersuchen und anschließend ihre Vorschläge unterbreiten, welche Wege ihrer Ansicht nach der spanische Wein in Zukunft im ‚globalen Dorf' am ehesten einschlagen sollte. Fragen wie: Soll ich den Wein bereiten, den ich mein Leben lang bereitet habe und versuchen, ihn um jeden Preis zu verkaufen?, oder: Soll ich mich den Vorstellungen des so genannten ‚internationalen Verbrauchers' anpassen?, werden in dieser Diskussion der FENAVIN eine Antwort finden.

Robert Joseph ist Mitbegründer des International Wine Challenge, einer der größten und berühmtesten Wein-Messen der Welt, wo professionelle Degustatoren höchsten Ranges jedes Jahr um die 9000 Weine bewerten. Er ist auch Autor von über 25 Büchern, Herausgeber der Zeitschrift Wine Business International und schreibt regelmäßige Beiträge für The Joseph Report. Seine privilegierte Position innerhalb eines so dynamischen und offenen Weinmarktes wie dem des Vereinigten Königreichs gestattet ihm umfassende Einblicke in das Phänomen der Globalisierung.

Víctor de la Serna ist Direktionsassistent bei der Tageszeitung El Mundo, Wein- und Gastronomiechronist für verschiedene Medien (darunter Decanter) und dazu Winzer und Kellermeister. Als einer der angesehensten Journalisten im der spanischen Weinpresse hat er 1998 die Finca Sandoval gegründet, eine kleine Bodega in der Manchuela von Cuenca zur Herstellung von Weinen bester Güte, die im In- und Ausland hoch geschätzt werden. Am Runden Tisch will er eingehen auf "die Globalisierung in Form des Machtzuwachses einiger weniger multinationaler Unternehmen, die weltweit ‚Supermarkt'-Weine zu einem steigenden Prozentsatz kontrollieren." Die Homogenisierung, die Wein in bestimmten Bereichen über sich ergehen lassen muss, und die Folgen der Öffnung zum Wein von so großen Märkten wie Russland, China oder Indien, werfen ein anderes Licht auf die Globalisierung, und Víctor de la Serna will darauf eingehen.

Florencio López Navarro ist Präsident von 'Quality Wines of Spain' (QWS), einem Importunternehmen mit Sitz in New York und einem erlesenen Sortiment von über fünfzig spanischen Qualitätsweinen. Gegründet im Jahr 2003, vertreibt es seine Produkte inzwischen auf über 25 Märkten innerhalb der USA. Die Zeitschrift The Wine Advocate erwähnt das Unternehmen als "neuen Importeur und einen der wenigen Trendsetter, die (für den nordamerikanischen Markt) hervorragende Weine entdecken, die anderenfalls vollkommen unbekannt blieben."

López Navarros Erfahrung in den USA veranlasst ihn zu unterstreichen, wie enorm wichtig die Wahrung der 'spanischen Identität' sei, "besonders wenn es um Traubenvarietäten und Arten der Weinbereitung geht. Hier ist es fasst unmöglich, spanische Weine zu verkaufen, die mit französischen Rebsorten bereitet wurden. Der nordamerikanische Verbraucher schafft es nicht, einen Chardonnay oder Cabernet Sauvignon mit Spanien unter einen Hut zu bekommen. Außerdem haben Kalifornien, Australien und weitere Länder bereits die Aufgabe übernommen, Weine aus 'französischen' Trauben zum Massenprodukt für den US-Markt zu machen. "Immerhin", so räumt López Navarro ein, "ändert sich die Sache, wenn man von Tempranillo, Monastrell oder Albariño spricht. Die haben, vorausgesetzt, die Qualität stimmt, durchaus eine gute Akzeptanz. Daher ist es von größter Wichtigkeit, die Identität der spanischen Weine zu wahren."

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