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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Die Lyriker Luis Antonio de Villena und Gabriel Planella und die Journalistin Nuria Ribó tauschen auf der FENAVIN 2007 "Weinerinnerungen" aus

Die Plauderei findet im Rahmen der Spanischen Weinmesse - 7. bis 10. Mai im Messezentrum von Ciudad Real - statt und wird geleitet vom Schriftsteller Dionisio Cañas

18.04.2007 | 

Der Dichter, Essayist und Literaturkritiker Luis Antonio de Villena, der Dichter und stellvertretende Abteilungsleiter für Bibliotheken in der Regierung der Autonomen Gemeinschaft Katalonien (Generalitat de Cataluña) Gabriel Planella und die Journalistin Nuria Ribó werden unter der Leitung des Schriftstellers Dionisio Cañas im Rahmen der Spanischen Weinmesse FENAVIN 2007, die vom 7. bis 10. Mai im Messezentrum von Ciudad Real stattfindet, Weinerinnerungen austauschen.

Dionisio Cañas wird aus seiner Kindheit in Tomelloso (einem Dorf in Ciudad Real) erzählen, zu einer Zeit, als noch jedes Haus für den täglichen Bedarf einen Weinkeller unterhielt. Abgesehen davon will er auf den Gemeinplatz eingehen, man trinke, um zu vergessen, weil er im Grunde vom Gegenteil überzeugt ist, was er so ausdrückt: "Man trinkt Wein, um das Leben intensiver zu leben, in freudigen wie in leidvollen Stunden."

Nach Meinung des Schriftstellers ist der Wein in der Innen- und der Außenwelt der Literatur durchaus präsent. "Es gibt sowohl in der Lyrik als auch in der Prosa endlose Anspielungen auf den Wein, aber besonders in der Dichtung; außerdem gibt es eine lange Tradition von Dichtern und Schrifttellern, die dem Wein zusprechen. Eins der großen Werke spanischer Dichtkunst heißt Don de la ebriedad, (Gabe der Trunkenheit) und stammt von Claudio Rodríguez. Dieses Buch beschreibt den Rausch als geistig-körperliches Erlebnis, und ich glaube, dass es genau darum geht, wenn wir in gesundem Maße Wein trinken: Wir machen die Erfahrung, Leib und Seele zu zelebrieren."

Der Wein erschafft die Geschichte des Menschen neu, obwohl er "zweifellos ein grundlegender Teil der Menschheitsgeschichte selbst ist, denn insbesondere in der griechisch-römischen Welt gibt es ohne Wein gar keine Verständigung. Dionysos-Bacchus sind zwei Gottheiten, die eine griechisch, die andere römisch, die mit ihrem ganzen Tun das Leben bejahen. Die Weingötter sind gegenüber den Kriegsgöttern sehr viel positiver, schöpferischer, schillernder", führt er aus.

Nuria Ribó wird ihrerseits eingehen "auf die Erinnerungen, die Menschen verschiedenen Alters und Geschlechts an ihre Einführung in die Welt des Weins haben. Ich habe mich dafür bei ganz verschiedenen Menschen sehr unterschiedlicher Herkunft umgehört. Zunächst konnte ich feststellen, dass zwischen jüngeren Leuten und älteren Erwachsenen (40/50) ein großer Unterschied besteht, dass sie sozusagen eine andere Weinprägung erhalten haben, obwohl die jüngeren Leute mit den Jahren auch dazu kommen", erklärt sie.

Die Journalistin versichert: "Ich bin zwar keine Expertin, aber eine eifrige Leserin und glaube, dass die Weinkultur gut und in ausreichendem Maße kommuniziert wird. Trotzdem glaube ich, dass es an allgemeinen Informationen mangelt, für jene, die noch 'außen vor' sind."

Sie glaubt auch, dass "der Wein mit all seinen Aspekten schon immer und bis heute in der Literatur präsent war und ist, und dass der Wein - besonders im Mittelmeerraum - die Geschichte einiger Zivilisationen in größerem oder kleinerem Maße neu geschrieben hat."

KORRESPONDENTIN DES SPANISCHEN FERNSEHENS TVE IN NEW YORK UND LONDON

Nuria Ribó hat einen Studienabschluss in Informatik von der Universidad Autónoma in Barcelona und ist Expertin für audiovisuellen Journalismus - ein Sektor, in dem sie seit 30 Jahren zu Hause ist. Sie war fast zehn Jahre als Korrespondentin für TVE in New York und London tätig und ist Autorin des Buches Hillary: la biografía de Hillary Rodham Clinton (1993) (Hillary: Die Biographie der Hillary Rodham Clinton). Derzeit schreibt sie an einem zweites Buch über Clintons politische Laufbahn und ihre aktuelle Präsidentschaftskandidatur in den USA.

Sie leitet und präsentiert im katalonischen Rundfunk, Catalunya Radio, die Wochensendung "L'hora de plutó" (Plutos Stunde), wirkt wöchentlich bei RNE und Radio-4 mit sowie in der wöchentlichen Nachmittagssendung "El Club" (Der Club) auf TV-3 und bei den 14-tägigen Kommentaren in El Mundo.

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